Die Bezeichnung der Altstadtstraße als "Effengrube" soll auf den Ritter Offeke zurückzuführen sein, der hier im Mittelalter Besitzer einiger Grundstücke war.
Lübeck: Effengrube | Aus dem 14. Jahrhundert stammen in Lübeck die Wohnanlagen, die auf den Höfen der Vorderhäuser liegen und als Gänge bezeichnet werden. Sie befinden sich vor allem im Randbereich der heutigen Altstadt und bestehen meistens aus ein- bis zweigeschossigen Gebäuden.
Diese Gänge stellen eine städtebauliche Einmaligkeit dar, und die unter Denkmalschutz stehenden sanierten Häuser werden wegen des vorteilhaften Wohnens inmitten der Altstadt besonders geschätzt.
Besonders ansprechende Anlagen sind in der Straße Effengrube in der Nähe der Stadttrave zu entdecken: Rehhagens, Stüwes und Blohms Gang sowie der Grützmacher Hof. Bei der Besichtigung der Gänge und Höfe sollte unbedingt die Privatsphäre der Gangbewohner respektiert werden.
Fakt ist: Am Markt gibt es beim Hotel Stadt Hamburg einen Zugang (Foto oben), über dem das Schild "Tittentasterstraße" angebracht ist. Doch eine derartige Straße ist in keinem Stadtplan verzeichnet. Selbst in älteren Plänen ist eine Gasse mit diesem Namen nicht erwähnt.
Doch in früheren Zeiten hat es an dieser Stelle zwischen den Gebäuden einen schmalen Durchgang vom Markt zur Diebsstraße gegeben, der vom Volksmund...
Ein beliebtes Fotomotiv ist das Straßenschild mit der leicht anstößigen Bezeichnung "Tittentasterstraße". Der Name stammt aus der Zeit, als ein schmaler Durchgang vom Marktplatz zur Diebstraße führte, der so eng war, dass sich zwei Vorbeikommende beinahe berührten. Tipp für Touristen: Das Schild befindet sich unterhalb des Hotelnamens "Stadt Hamburg".
Rostock: Universitätsplatz | Seit dreißig Jahren ist er der meistbesuchte Brunnen der Hansestadt, der "Brunnen der Lebenfreude" auf dem Universitätsplatz, und er sollte von Anfang an diesen Namen tragen, um heitere Stimmung auf dem zentralen Platz auszustrahlen.
Die begehbare Brunnenanlage von 1980 ist nach wie vor beliebter Treffpunkt, Platz des vergnüglichen Verweilens und fröhlicher Begegnung geblieben. Die sinnenfrohe Gestaltung der Anlage durch die...
Lübeck: Wahmstraße | Der Von-Höveln-Gang und der Buskaus-Gang in der Wahmstraße sind Beispiele frühen sozialen Engagement der hanseatischen Kaufleute, der wohlhabenden Bürger von Lübeck. Hinter den Straßenhäusern errichteten sie damals die so genannten Buden, kleine Gebäude mit ein paar Räumlichkeiten, die über schmale Durchgänge erreicht wurden.
Lübeck: An der Mauer | In Lübeck werden die Gänge und Höfe häufig von Stadtbesuchern frequentiert, weil beide Wohnformen eine städtebauliche Einmaligkeit darstellen.
Die Baugeschichtsforschung hat herausgefunden, dass in den Gängen früher die nicht völlig mittellosen Leute wohnten. Die Spanne der Berufe vom Kaufmann bis zum Tagelöhner zeigte sich auch in den unterschiedlichen Wohnverhältnissen.
Als Gang wird in Lübeck eine Wohnanlage...