Im Lübecker Holstentor: "Die ziegelrote Handelsstadt"

Ziegelrote Wendeltreppen führen die Besucher des Holstentor-Museums zu den einzelnen Geschossen des Nord- und des Südturmes. Foto: Helmut Kuzina
Lübeck: Holstenplatz | Das Holstentor-Museum widmet im Rahmen seiner Ausstellung „Macht des Handels“ einen der Räume dem städtischen Leben. Im zweiten Obergeschoss des Südturmes wird unter dem Titel „Lübeck – die ziegelrote Handelsstadt“ darauf verwiesen, dass die Handelsstadt von Heinrich dem Löwen 1158 auf der Halbinsel zwischen Trave und Wakenitz neu gegründet wurde.

Die Siedlung wuchs schnell durch den Zuzug fremder, vorwiegend westfälischer Kaufleute. 1226 erhielt Lübeck das Reichsfreiheitsprivileg, das die Stadt allein dem Kaiser unterstellte.

Nach einem verheerenden Brand des Jahres 1276 wurde der Steinbau verpflichtend, und seitdem prägte der ziegelrote Backstein die Stadt.

Im Mittelpunkt des Ausstellungsraumes steht ein Stadtmodell, an dem die wesentlichen Gebäude und die typischen Strukturen der Hansestadt erkannt werden können.

September 2014, Helmut Kuzina
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