Lübeck - im St. Annen-Museum

von Detlev Müller aus Burgdorf | am 30.09.2009 | 558 mal gelesen | 5 Kommentare | 10 Bildkommentare | 18 Bilder
St. Annen-Museum, Eingang

Lübeck: St.Annen-Museum | Die alte Hansestadt Lübeck hat natürlich noch mehr zu bieten als eine Altstadt mit wunderschönen alten Häusern, Kirchen und den sog. Gängen. Heute möchte ich Euch mitnehmen auf einen kleinen Rundgang durch das St. Annen-Museum, das Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck.

Das Museum ist eingerichtet in einem ehemaligen Augustinerinnenkloster aus dem 16. Jahrhundert. Nur 17 Jahre nach Fertigstellung des Klosters wurde es im Zuge der Reformation wieder geschlossen, und nachdem die letzten Nonnen im Jahre 1532 das Kloster verlassen hatten, wurde es zu säkularen Zwecken genutzt, unter anderem als Armenhaus und in Teilen als Zuchthaus.
Das heutige Museum ist berühmt für seine Sammlung mittelalterliche Altäre und Heiligenfiguren, größtenteils aus den Kirchen Lübecks.

Im Obergeschoss ist eine Abteilung für Wohnkultur untergebracht, in der aufgezeigt wird, wie die Bürger Lübecks vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert lebten.
Weitere Sammlungen beinhalten Rats-, Zunft- und Kirchensilber, historische Musikinstrumente, eine Paramentenkammer (liturgische Gewänder), eine historische Fotosammlung (nicht öffentlich ausgestellt) und eine Sammlung moderner Kunst in der 2004 unter Einbeziehung der Überreste der 1843 abgebrannten ehemaligen Kirche des Klosters erbauten Kunsthalle.

Zur Zeit befinden sich die Sonderausstellungen "Deutsche Bilder" (Ausstellung verschiedener deutscher Maler) und "Verborgene Schätze II, restauriert und ausgestellt - die Köhlersche Ahnengalerie, eine Portraitfolge aus dem 17. Jahrhundert" (bis 18.10.2009) im Museum. Letztere Ausstellung wirft nicht nur ein Schlaglicht auf eine der angesehensten lübschen Familien der damaligen Zeit, sondern gibt auch einen interessanten Einblick in die Arbeit der Bild-Restauratoren.

Wen nach einem Rundgang durch das Museum Hunger oder Durst quält, der hat die Möglichkeit, diese im angeschlossenen Bistro zu stillen.
Im Museumsshop schließlich kann man Postkarten, Poster, Kataloge, Bücher und Repliken einzelner Exponate (Fayencen und Siegel) erwerben.

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Kurt Battermann aus Burgdorf am 30.09.2009 um 09:07 Uhr  
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Gabriele Walter aus Ichenhausen am 30.09.2009 um 10:41 Uhr  
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