Kein Dichter

Ich bin ein Dichter nicht, fürwahr,
ich bin auch nur zufällig da.
Denn als ich grad vorbeigekommen,
hab ich von Ihrem Fest vernommen.

Und weil man, wo man Feste gibt,
nicht so sehr auf den Groschen sieht,
und ich - man sieht es mir nicht an -
auch einen Schluck vertragen kann,
hab ich mich hier zu euch gesellt,
weils mir in diesem Haus gefällt.

Doch werd ich jetzt sehr an mich halten
und hier keine Laudatio halten.
Dazu sind Andre aufgerufen:
Leute, die dazu berufen.
Denn ich bin nur ein kleines Licht
und kenne die Internas nicht.

Doch weiß ich mitlerweile schon
-das trifft ja wohl den rechten Ton-
Herr Bernau ist hier sehr beliebt,
was an der Gästeschaar man sieht





Ein Mensch, ein Arzt,
ein weitbekannter,
hat heute seinen Ehrentag.
Stets hilft er gern mit Rat und Tat.

Mit Fünfzig ist man längst schon weise,
mit Hundert wird man erst zum Greise.
Sie haben doch jetzt grad einmal
fünfzig Prozent von dieser Zahl.
Genau genommen sind Sie dann
noch ein besonders junger Mann,
gesegnet mit heilenden Händen,
beliebt bei Ihren Patienten.

Ich wünsche Ihnen weiterhin
viel Glück und hab dabei im Sinn
auch Ihre Frau mit einzuschließen.
Denn nur zu Zweit kann man`s genießen.

Ein Dichter hat einmal geschrieben,
daß Menschen, die einander lieben,
das Himmelreich auf Erden haben.
Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.

Ich wünsch noch einmal wunderbare,
gesunde und erfüllte Jahre.

WS
1
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