Gedichtserie. Heute: Der letzte August

Der letzte August

Der letzte August- bist du nicht,
im großen Poker dieser Welt.
Schließ bitte nicht die Augen zu,
es gibt so viel, was für uns zählt.

Der letzte August – ist ein Tag
Den du schon oft gefeiert hast.
Sechzig und sieben mal`s ihn gab,
Jetzt hast du Zeit, vergiß die Hast.

Der letzte August – dieses Jahr
Bedeutet Ende der Gefahr
entdeckt zu werden an der Böhme.
Meinst du, daß ich mich dran gewöhne?

Jetzt sitz ich hier und denke dran,
was alles noch passieren kann.
Doch du bist mir ja schon passiert.
Ein neuer Satz wurde kreiert.

Ich hab schon manchen Reim geschrieben.
Du schreibst, ich kann nicht wirklich lieben.
Vielleicht hast du damit ganz recht
ich klappre nur so wie ein Specht?

Mit Dankbarkeit denk ich zurück,
zum Weenser-See, an unser Glück.
Es braucht nicht viel zum Glücklichsein.
Ein kleiner Strand, besetzt mit Stein,
im Wasser spiegelt Sonnenschein.
Nackt gehen wir in den See hinein-
Wie herrlich kann doch Wasser sein.

Es braucht nicht viel zum Glücklichsein-
Viel Geld, das muß es gar nicht sein.
Ein Händedruck, ein lieber Blick,
zwei Menschen, eine gleiche Welle,
dann ist das Glück ganz schnell zur Stelle.

Im Zorn denke ich nicht zurück.
Wir hatten doch auch schöne Stunden.
Nun hoff ich auf ein echtes Glück,
denn jetzt hab ich ja dich gefunden.
Was war es, Schicksal oder Fügung?-
Lenz brachte uns wohl die Erleuchtung.

Denn plüster di un mok man gau,
Gebosdag fieern kost ne Kau.
Un wenn du denn dat fiern hest satt,
legg di torüch un slop in`n Schapp.
An`n annern Dag, denn denk torüch,
Ick hebb di wunschen mannig Glück.

WS
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