Der Lebensraum für den Hirschkäfer

Die Hirschkäfer Exponate im Naturkundehaus Damm

Lohra: Naturkundehaus | Der NABU Hessen fordert für diesen Hirschkäfer mehr Naturschutz im Staatswald!

Er wurde zum Käfer und Insekt des Jahres 2012 gewählt und eine "Naturwald-Kernfläche" zur natürlichen Waldentwicklung wird durch den NABU Hessen gefordert.

In Hessen wird eine ungenutzte Waldfläche von 2,2 Prozent erreicht werden, die Bundersregierung fordert, dass 5 Prozent des Waldes seiner natürlichen Entwicklung zugeführt werden soll. Kleine Flächen bieten keine echte natürliche Naturwaldentwicklungen, es werden deswegen größere kompaktere Waldbereiche gefordert.

Ab einer gewissen Größe von ca. 40 Hektar kann es ein Nebeneinander von unterschiedlichen Baumbeständen unterschiedlichen Alters geben. Da ist dann ohne Unterbrechung die Optimalphase, Alterphase, Zerfallsphase und Verjüngungsphase nebeneinander möglich. Die Tiere-, Pflanzen- und Pilzarten können dann im Zuge der Wald-Dynamik hin- und herwandern und damit dauerhaft überleben!
Das ist ein kleiner Auszug aus dem NABU Heft 4/11...

Der Hirschkäfer selber lebt bir zu acht Jahre als Larve oder Puppe unter der Erde. Von Mitte Juni bis Ende Juli schwärmen sie aus und sind besonders an den alten Eichen zu finden. Den Baumsaft der Eichenbäume brauchen sie zur Reifung ihrer Keimzellen, bis zu 100 Eier werden dann in die morschen Wurzelstöcke gelegt. Es schlüpfen nach zwei Wochen die Larven und die bleiben bis zu acht Jahren unter der Erde, danach verpuppen sie sich und verbringen die letzten Lebenswochen über der Erde.

Deswegen sind sie auch sehr selten und nur zu bestimmten Zeiträumen in der Natur zu sehen. Ich hatte seit langem keine Hirschkäfer mehr in der Natur gesehen. Oder man sieht ihn sich im Naturkundehaus Damm als Exponat mal an, bis zum Ende November ist es zu den Wochenendzeiten von 15 - 17 Uhr noch möglich. Im neuen Jahr wird es dann ab Anfang März wieder zu den Wochenendzeiten wieder möglich sein, oder auf Anfrage... Termine können mit Herrn Geßner 06426-7505 oder mir gemacht werden!

Es gibt von den Käfern ca. 300.000 Arten siehe Info Tafel im Naturkundehaus Damm.

Das Naturkundehaus Damm wird von dem Verein für Vogel- und Naturschutz Lohra e.V. betrieben!

Weiterveröffentlichungen:

Hinterland extra | Erschienen am 16.11.2011
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8 Kommentare zum Beitrag
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Peter Gnau aus Kirchhain am 12.11.2011 um 23:04 Uhr  
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dieter gorzitze aus Alsbach-Hähnlein am 13.11.2011 um 00:13 Uhr  
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Wolfgang Heuser aus Gladenbach am 13.11.2011 um 09:00 Uhr  
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) am 13.11.2011 um 09:42 Uhr  
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Wolfgang Heuser aus Gladenbach am 13.11.2011 um 22:51 Uhr  
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