Ungewöhnlich viele Unwetter - Meteorologen sehen Zeichen für Klimawandel 7. August 2014

Hochwasser 2013 Im Bau befindliche Brücke in Hartenstein wurde im Juni 2013 zerstört
Die Häufung einer sonst eher seltenen Großwetterlage ist schuld an den ungewöhnlich vielen Unwettern der vergangenen Wochen. Laut Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Gerhard Lux, ist das ein weiteres Zeichen des Klimawandels. Ein Beweis sei die Häufung für sich genommen aber noch nicht. Seit Anfang Juni habe der DWD an 36 von 66 Kalendertagen amtliche Unwetterwarnungen herausgeben. An 19 Tagen habe die Wetterlage «Tief Mitteleuropa» (TM) geherrscht, eine für Zentraleuropa immer wieder gefährliche Lage. Vor allem im Sommer bestehe dabei eine erhöhte Unwettergefahr mit Starkniederschlägen. Noch mehr Tage mit dieser Wetterlage, nämlich 29, gab es laut DWD 2002, dem Jahr der Elbeflut. Die Starkniederschläge über Mitteleuropa seien 2014 häufig durch feuchtwarme Luft im Bereich eines Tiefs verursacht worden, das meist direkt über Mitteleuropa lag, teilte der DWD mit. Die Zahl solcher Wetterlagen steigt nach Beobachtungen der Meteorologen langfristig. Nach einer DWD-Studie gab es um 1950 im Schnitt 8 bis 10 solcher Wetterlagen pro Jahr, heute zwischen 9 und 15, ein Plus von etwa 20 Prozent. Bis zum Jahr 2100 werde mit einem weiteren Anstieg auf 10 bis 17 solcher Großwetterlagen pro Jahr gerechnet
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 08.08.2014 | 15:12  
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