Belgien - Antiwegwerfgesetz für Supermärkte verabschiedet 31.03.2014

Ein Gesetz in Belgien verbietet das Wegwerfen von verzehrbaren Lebensmittel. Foto: Jana Behm
Das wallonische Parlament hat ein Gesetz gegen Lebensmittel-Verschwendung verabschiedet. Supermärkte dürfen ab sofort keine unverkäufliche Ware mehr wegschmeißen. Wer sich nicht daran hält, muss sein Geschäft schließen.
Um gegen Verschwendung vorzugehen, hat das wallonische Parlament nun ein Anti-Wegwerf-Gesetz verabschiedet. Große Supermärkte sind nun gesetzlich verpflichtet, ihre unverkäufliche Ware karitativen Organisationen zu überlassen.
Alles noch Verzehrbare, wie etwa zu weiches Gemüse, darf nicht mehr weggeworfen werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Im schlimmsten Fall droht der Verlust der Verkaufslizenz.
Vorreiter ist die Stadt Herstal in Wallonien. Dort gilt das Gesetz bereits seit sechs Monaten. Nun wird es durch den Beschluss des wallonischen Parlaments auf die gesamte Region ausgeweitet, berichtet Arte.
Berechnungen der belgischen Regierung haben ergeben, dass die Summe weggeworfener Lebensmittel landesweit rund zwei Milliarden Euro im Jahr ausmachen. Dem gegenüber stehen 200.000 Belgier, die als unterernährt gelten, weil sie sich kein Essen leisten können.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten./

Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern. Hier schon mal 99,9 Prozent der Deutschen, die sich in der Mehrheit über dieses Gesetz positiv geäußert haben:

Kleiner Auszug:

1. Hallo,auch in meinen Augen ist das ein richtiger Schritt, in eine gute Richtung.
Es gibt sehr viele Menschen die hungern auch in Deutschland. Wenn sie erwischt werden ,weil sie Essen aus der Mülltonne nehmen, sind sie Diebe.— Diebe von wem –frage ich mich. Von den Ratten ????? oder sonstige Tiere auf der Müllkippe??
Sehrgut finde ich ,das einige Geschäfte , Lebensmittel die in ein paar Tagen ablaufen zum halben Preis verkaufen. Super– auch diese Idee. Aber alle machen dabei nicht mit.Warum auch immer???

2. …ein neues Systeem muss her:-Lebens mittel gehoeren nicht verkauft zu werden- nein! vielmehr! -man darf sich nehmen, was man noetig hat und bekommt dafuer Punkte oder Sterne- (gutgeschrieben oder in Natura) die ueber eine Regionale Gemeinschaftsbank an die Hersteller zuruek gehen.

3. …das Erwachen endlich begonnen?…

4. Das sollte man auch in anderen Ländern einführen.-Aber in der BRD
wird man ja weggesperrt,wenn man weggeworfene Lebensmittel an
sich nimmt !-Gleichzeitig wird aber die Sklaverei gefördert mit Hunger-
löhnen,wärend einige Parteigenossen aus ihren Anzügen quillen !

5. Dieses Gesetz finde ich super. Spitzenmäßig. Es gibt mir den Glauben in eine vernünftig, nachhaltig denkende Menschheit zurück

6. Das Pferd ist von der falschen Seite her aufgezäumt! Wenn 20.000 Menschen im Kernland Europas sich keine “normalen” Lebensmittel kaufen können, hat das nichts mit Verschwendung von Lebensmitteln zu tun sondern mit zu niedrigen Löhnen! Dieses Gesetzt beschönigt Ausbeutung als “normal”! Nicht Verschwendung von Lebensmitteln sollte bestraft werden sondern die Lohnpolitik, die Europa in den Abgrund treibt!

7. wer sagt denn, dass die 200.000 Belgier überhaupt Arbeit haben?

8. Dir ist bewusst das Geld wirklich stinkt? Nur wegen des Geldes wird essen weggeschmissen, menschen versklavt, und du redest dieses wunderbare sehr extreme gesetzt schlecht ? Die Währung der Zunkunft wird definitiv kein Geld sein wie wir es kennen, eher je nachhaltiger und bewusster man lebt, desto “reicher” wird man sein.

9. So ist es, jedes Volk hat die Regierung, die es verdient und deshalb haben wir Merkel und Konsorten, die das was seit 8. Mai 1945 (Schäuble-Zitat) besteht, fortführt, nämlich den Verrat aller Deutsche

10. Endlich weg mit der verkappten Subventionskultur, nichts anderes ist das nämlich was bei den Kaufhallen abgeht. Supermarkt, so ein dämliches Wort mal nebenbei bemerkt.

11. Endlich mal eine gute Meldung!

12. Na also. Geht doch. Wieder einmal hat eine kleine Provinz etwas bewirkt. Hoffe200Tsd Belgier können sich kein Essen leisten !?
Belgien hat für über 100Milliarden US-Anleihen aufgekauft.
Wenn das nicht pervers istntlich macht das Beispiel Schule.

13. Wenn dazu noch die Hersteller verpflichtet werden, ein realistisches MHD anzugeben ist diese Massnahme wirklich nachahmneswert !

14. wachet auf ihr kleinregionen, brüssel wird uns immer fremder.
da wird, wenn überhaupt, nur noch blödsinn beschlossen.
die fetten weltkonzerne gehören rausgeschmissen, wenn hausverstand gebrochen wird. schon in der herstellung und im aufbereitungs prozess werden milliarden
tonnen von lebensmitteln entsorgt, mit dem noch fieseren beigeschmak,
das dieses ja vom system subventioniert wird.
und eigentlich für alles, gibts zu allem, eine noch dümmer erklärung.

15. -Richtig..!-EU-TITANIC-Regim kummert sich lieber um spanische Stierkämpfe..!

16. Völlig einverstanden mit Kommentar von Theo – 24.3. 10.57
Dies ist die nackte Wahrheit – Die Belgier werden immer armer und verzweifelt. Man macht uns mundtot.

17. Reaktion von Theo 24.3 10.57 – Armut in Belgien.
100% einverstanden mit dieser Erklärung. Dies ist die nackte Wahrheit.

18. in Deutschland sollte die GEZ für Arme abgeschafft werden, sofort. Denn hier sollenMenschen, die zuwenig Geld für Essen verdienen noch die Luxussenderpracht finanzieren, statt Essen. Sorry, aber wenn ein Land nicht mal DAS hinbekommt, sich gegen so eine Ungerechtigkeit zu wehren, bzw. die Bürger, dann kann man einpacken. Dann wird NULL Elend in der Welt jemals in Europa verhindert oder gesehen. Ihr habt verkackt, Regierung. Ich habe auch keine Bock mehr von arroganten Bonzen regiert zu werden, die sich durchs arrogante Leben schmarotzen und Menschen entrechten, systematisch.Ichhoffe, dass irgendwann man das geschwächte, verdummte Volk sich erhebt.

19. Hier auf dem Land verhält sich das so, dass Supermarktketten wie z.B. Rewe, Kaisers, Edika in den Dörfern unverkäufliche, bereis abgelaufene und teils verdorbene und verschimmelte Ware verkaufen!
Wenn ich in diesen Läden einkaufen gehe, muss ich z.B. an der Frischetheke jeden einzelnen Joghurt auf Haltbarkeitsdatum prüfen, egal ob der hinten oder vorne liegt.
Es kam schon vor, dass Ware bereits 2 Wochen über das Datum war!
Die Läden verlangen allerdings den normalen Preis! Nix runtergesetzt!
Auch beim Obst und Gemüse ist es katastrophal, ich kaufe es dort nicht, sehe es aber immer wieder beim vorbeigehen. Verschimmelte Champignons, Paprika, Salat der schon so Welk und teils schwarz ist, dass dieser braun wässert.
Spricht man die Verkäufer an, gibts ne Freche Antwort und ein Schulterzucken!
Ich bin nicht unbgedingt ein Freund von Aldi und Co, dort aber ist mir das bislang noch nicht passiert. Hier kann man sogar in die Frischetheke greifen, ohne auf das DAtum zu achten. Was natürlich am grossen Umschlag liegt. Auch Obst und Gemüse ist dort wesentlich frischer als bei den anderen Supermärkten.
Wenn ein Joguhrt bereits seit ein paar Tage abgelaufen ist und dieser aber trotzdem noch gut ist, kann man den trotzdem essen. Darin sehe ich kein Problem. Aber das soll jeder selbst prüfen können! Oft ist es aber auch so, dass
man Ware mit langem Haltbarkeitsdatum kauft und man macht sie auf, und der
Schimmel springt einem ins Gesicht! Und das ist KEIN Einzelfall.
Da die Lebensmittelkontrollen und Hadhabe damit immer lascher und verantwortungsloser werden, sehe ich die Gefahr, dass
wir durch solche Gesetze demnächst noch mehr gepanschte und umetiketierte
Ware angeboten bzw. aufgezwungen bekommen. Na dann Mahlzeit!

20. Wieder ein gutes Beispiel, warum die Wirtschaft gewisse, wie z.B. ethische Rahmenbedingungen braucht, weil der eigendynamische Markt sich selber niemals nach Vernunft-, sondern immer nur nach Gewinnkriterien “regulieren” kann, auf Kosten der Marktverlierer. Das Problem ist nur, dass die Forderung für ein solches Eingreifen in den “freien Markt”, von den Konsumenten selbst, und nicht vom Staat bzw. der Politik ausgehen sollte. Doch dafür müsste es von der Politik unabhängige (Konsumenten-) Organisationen geben, mit entsprechenden, politisch-rechtlich bindenden Entscheidungsbefugnissen, mit dem Auftrag an die Politik, die Entscheide im Einvernehmen mit der Wirtschaft bestmöglich umzusetzen

21. Das ist das vernünftigste ,was ich in letzter gelesen habe

22, Der Artikel unterschlägt etwas.Die besagten 200.000 Belgier sind nicht deswegen unterernährt, weil soviel Lebensmittel weggeworfen werden, sondern weil sie in einem gnadenlosen Ausbeutungssystem leben.Für die Discounter lohnt es sich schlicht und einfach nicht, die nicht oder schwer verkäufliche Ware anderweitig zu verwerten, was sicherlich sinnvoll wäre. Jetzt versucht man es typischerweise wieder mit Zwangsmaßnahmen. Die werden dann wieder umgangen usw. Das Spiel kennt kein Ende außer den Zusammenbruch.Das System ist marode bis ins Mark und kann nicht reformiert werden. Es ist eine Totalumkehr auf allen Ebenen nötig.

23.
Das System ist marode bis ins Mark und kann nicht reformiert werden. Es ist eine Totalumkehr auf allen Ebenen nötig.”Dem Gedanke, ist an Klarheit nichts weiteres hinzuzufügen.

usw. usw.
4
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18 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 31.03.2014 | 17:21  
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Emo Schuschnig aus Eichenau | 31.03.2014 | 20:01  
58.753
Tina vom Saalestrand aus Bad Kösen | 31.03.2014 | 20:45  
7.345
Jana Behm aus Lößnitz | 31.03.2014 | 21:31  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 31.03.2014 | 22:52  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 31.03.2014 | 22:58  
7.345
Jana Behm aus Lößnitz | 01.04.2014 | 10:23  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 01.04.2014 | 16:32  
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Jana Behm aus Lößnitz | 01.04.2014 | 19:43  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 01.04.2014 | 22:06  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 01.04.2014 | 22:12  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 01.04.2014 | 22:24  
19.972
Silke M. aus Burgwedel | 01.04.2014 | 22:32  
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Tina vom Saalestrand aus Bad Kösen | 01.04.2014 | 22:58  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 02.04.2014 | 10:07  
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Jana Behm aus Lößnitz | 02.04.2014 | 11:54  
19.972
Silke M. aus Burgwedel | 02.04.2014 | 12:34  
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 02.04.2014 | 16:49  
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