Skandal - 45 Jahre arbeiten - Mutterschutz zählt bei Rente mit 63 nicht mit 10.11.2014

Bei der Rente mit 63 werden die sechswöchigen Mutterschutz-Zeiten nicht berücksichtigt. Sie werden damit anders behandelt als Phasen der Arbeitslosigkeit oder längerer Krankheit mit dem Bezug von Krankengeld. Das berichtet der "Kölner Stadtanzeiger" und bezieht sich auf eine Antwort der Bundesregierung an die Fraktion der Linken.
Mit der abschlagfreien Rente ab 63 solle jahrzehntelange Beschäftigung belohnt werden, heißt es demnach in einem Schreiben des Sozialministeriums. "Der Regelungsintention widerspräche es, beitragsfreie Zeiten auf die 45-jährige Wartezeit anzurechnen."
Der Linken-Rentenexperte Matthias W. Birkwald sprach von einem "Skandal". Während erwerbslose Zeiten von Männern anerkannt würden, gelte dies für Frauen nicht. Er forderte die Regierung auf, "schleunigst die Anerkennung des Mutterschutzes bei der abschlagfreien Rente mit 45 Beitragsjahren zu regeln".
Die Rente mit 63 war im Juli in Kraft getreten. Nach dem Gesetz müssen Versicherte 45 Beitragsjahre nachweisen, um in den Genuss der abschlagfreien Rente mit 63 zu kommen. Dabei zählen grundsätzlich auch Zeiten des Bezugs von Arbeitslosengeld mit - allerdings nicht in den letzten beiden Jahren vor Rentenbeginn.
Quelle:http://www.t-online.de/wirtschaft/altersvorsorge/i...
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.