Sachsens Ministerpräsident fürchtet wegen russischen Sanktionen um Arbeitsplätze 15.08.2014

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich will, dass der Westen mit Moskau im Gespräch bleibt. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich sieht die Sanktionen gegen Russland kritisch. Denn die Gegenmaßnahmen aus Moskau, würden auch die Wirtschaft im Freistaat treffen. Das könne Arbeitsplätze kosten, sagte Tillich unserem Sender.
Der Kreml hatte Einfuhrverbote erlassen z.B. für Lebensmittel aus der Europäischen Union. Vorausgegangen waren Sanktionen der EU gegen Moskau wegen des Ukraine-Konflikts. Wichtig sei es, mit Russland im Gespräch zu bleiben, so der Ministerpräsident. Er mache sich Sorgen. Er kenne einige sächsische Mittelständler, deren Waren schon beim deutschen Zoll stehen, die sie aber wegen der Sanktionsliste nicht nach Russland verkaufen können.
Sachsen pflege seine Kontakte zu den regionalen Verantwortlichen und zur russischen Botschaft. Der Konflikt in der Ost-Ukraine sei nicht nur für Kiew und Moskau von Bedeutung. Er könne auch für Sachsen, das sehr nahe dran sei, massive Auswirkungen haben, wenn er weiter eskalieren würde, so Tillich.
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