Tausende Kormorane pausierten kürzlich an Gewässern des Erzgebirges 08.03.2014

Kormoran trocknet sein Gefieder in der Sonne
Es war das erste Wochende im März, als ich aus meinem Auto ausstieg. Plötzlich vernahm ich ein unüberhörbarer Geschrei. Ich wusste nicht woher es kam, aber die krächzenden Rufe wurden immer lauter und schriller. Als ich wenig später zum Himmel blickte, sah ich Tausende und Abertausende von riesigen Vögeln. Kreischend in einem Wirr Warr durcheinander schwärmten sie langsam über meinen Kopf hinweg.
Gespräche über diese äußerst merkwürdige Begegnung haben ergeben, dass die Vögel mit dem schwarzen Gefieder, nicht nur wenig später in Lößnitz pausierten. Auch im Gebiet des Schwarzwassers in Aue ließen sie sich nieder. Dort hatten einige Anwohner die Vielzahl der ungewöhnlichen gefiederten Gäste mit ihrem Fernglas beobachtet.
Gestern sichteten Fischer am Schwielochsee bei Lübben stolze 5000 Exemplare. Ein See der in früherer Zeit immer unser Urlaubsdomozil war. Fischer sprachen von verheerenden Folgen und der Himmel sei rabenschwarz, wenn die Kormorane auffliegen. Da ihr Kot scharf und ätzend ist, verdorren die Bäume, wenn die Vögel einige Zeit gebrütet haben.

Text: Copyright byJana Behm veröffentlicht bei myheimat am 08.03.2014
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