Lebensraum der Menschenaffen in Gefahr 26.06.2014

Ölbohrungen, illegaler Wildtierhandel und die Abholzung der Regenwälder bringen Experten zufolge die Menschenaffen an den Rand des Aussterbens. "Bis 2030 werden 99 Prozent ihres Lebensraums in Asien und 90 Prozent ihres Lebensraums in Afrika landwirtschaftlich entwickelt sein", warnte Douglas Cress, der Programmkoordinator des "UN Great Ape Survival Project" (Grasp) während der ersten Sitzung der neu eingerichteten Umweltversammlung der Vereinten Nationen. Mit diesem Projekt sollen Menschenaffen geschützt werden.
"Wenn wir an der Art, wie wir Land entwickeln, nichts ändern, dann werden die Menschenaffen aussterben", sagte Cress. Im Rahmen der Konferenz in der kenianischen Hauptstadt Nairobi war zuvor der Bericht "State of the Apes" (Die Situation der Menschenaffen) vorgestellt worden.
Lage in Afrika ist verheerend
Darin heißt es, dass die Suche nach Öl und anderen Rohstoffen eine der größten Bedrohungen für Gibbons, Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen und Bonobos darstellt. Besonders verheerend sei die Lage in Afrika, wo unter anderem Gold, Öl und Eisen in Gebieten entdeckt wurden, in denen die letzten Gorillas und Schimpansen leben. Betroffen seien etwa der Senegal, Kamerun und der Kongo.
Fast 30.000 Euro werden für Gorillas geboten
Aber auch der illegale Handel mit den Primaten, die sowohl bei Zoos als auch bei Privatleuten begehrt sind, trage zu der Bedrohung bei, so Cress: "In Asien werden mittlerweile 40.000 Dollar (29.000 Euro) für einen Gorilla geboten."

Quelle: http://www.feelgreen.de/un-umweltversammlung-duest...
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
3 Kommentare
54.301
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.06.2014 | 23:31  
7.351
Jana Behm aus Lößnitz | 27.06.2014 | 11:32  
54.301
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.06.2014 | 14:10  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.