Gemächlich plätschert das Flüsschen der Zwickauer Mulde 06.03.2014

Die ziemlich ausgetrocknete Zwickauer Mulde in Aue am 06.03.2014
Die Zwickauer Mulde ist ein Fluss im Südwesten Sachsens mit generell nordöstlicher Fließrichtung. In früherer Zeit nannte man sie Schneebergische oder Schneeberger Mulde. Ebenso wird der Wortbestandteil Mel mit Bezug auf Mahlen mit der Vielzahl der früher am Fluss betriebenen Mühlen in Verbindung gebracht.
War die Zwickauer Mulde bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren Zuflüssen kaum reguliert, sorgte diese mehrmals immer wieder für verheerende Überschwemmungen. Noch im Jahr 1954 wurden Städte und Dörfer von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Gegenwärtig gleicht die große Talsperre Eibenstock die Wasserführung aus.
Momentan plätschert das Flüsschen der Zwickauer Mulde gemächlich vor sich hin und das Flussbett der Zwickauer Mulde ist ziemlich ausgetrocknet. Kaum vorstellbar, dass der Pegel der Zwickauer Mulde zum Hochwasser 2013 am 2. Juni 2013 genau 2.70 Meter betrug.

Text: Copyright byJana Behm veröffentlicht bei myheimat am 06.03.2014
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