Amsel, Meise, Fink und Spatz 12.03.2014

Unser Hausspatz im März 2014
Die kleinen Spatzen sind schlau. Immer wieder finden sie die kleinsten Öffnungen in Häusern oder Scheunen, durch welche sie bei der Nahrungssuche hindurch schlüpfen. Die geselligen Tierchen fressen an derselben Futterquelle und wissen allzu gut, wo es was zu holen gibt. Manchmal baden sie im Staub oder im Wasser. Spatzen leben seit über 1000 Jahren dort, wo Menschen zu Hause sind. Kamen die kleinen Vögel zu Beginn des letzten Jahrhunderts noch sehr häufig vor, kann man den Spatz gegenwärtig immer seltener beobachten. Dafür gibt es mehrere Gründe. So werden viele Häuser saniert. Da der Spatz gern in Hohlräumen brütet, findet er allerdings an glatten Dächern und Fassaden ohne Nischen und Spalten keine Nistmöglichkeiten. Außerdem gibt es in vielen Gegenden immer weniger Hecken und Sträucher, so dass die Spatzen nur noch schwer Insekten finden, die aber als Nahrung für den Nachwuchs überlebenswichtig sind. Jeder der heute in Deutschland einen Spatzen zu Gesicht bekommt, darf sich als Glückspilz fühlen. Somit zähle ich mich dazu, da wir seit einiger Zeit einen Hausspatz auf dem Balkon haben. Bis 50 Prozent ging der Bestand der Vögel in den letzten 25 Jahren zurück. Somit steht das sympathische Vögelchen schon auf der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel Deutschlands. Noch ist der freche Spatz nicht vom Aussterben bedroht, aber er ist ein schützenswerter Vogel.

Text: Copyright by Jana Behm veröffentlicht bei myheimat am 12.03.2014
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2 Kommentare
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Gundu la aus Mannheim | 12.03.2014 | 09:45  
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Jana Behm aus Lößnitz | 12.03.2014 | 09:52  
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