Wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen NS-Verbrecher vor Gericht 02.02.2015

Foto: Jana Behm
Am 21. April diesen Jahres wird ein Verfahren vor dem Landgericht Lüneburg gegen einen 93Jahre alten früheren Freiwilligen der Waffen-SS beginnen, der sich wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen verantworten muss. Der Angeklagte, welcher zwischen Mai und Juli 1944 in Auschwitz an der Bahnrampe im Lagerabschnitt Birkenau beschäftigt war, hatte zurückgelassenes Gepäck angekommener Häftlinge weggeschafft. Insgesamt waren in dieser Zeit 137 Eisenbahntransporte mit rund 425.000 deportierten Menschen aus Ungarn dort eingetroffen. Da dem Angeklagten bewusst war, dass die als nicht arbeitsfähig eingestuften vorwiegend jüdischen Häftlinge später in Gaskammern ermordet wurden, habe er durch seine Arbeit das „systematische Morden“ unterstützt. 55 Nebenkläger sollen sich laut Angaben dem Verfahren angeschlossen haben.


Beitrag: Wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen NS-Verbrecher vor Gericht von Jana Behm
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