Sonderausstellung "Goldrausch in Sachsen" in Ehrenfriedersdorf 05.03.2014

Ausstellung "Goldrausch in Sachsen" vom 5.3. bis 30.09.2014 in Ehrenfriedersdorf
Im 19. Jahrhundert kam es auf verschiedenen Kontinenten zu Massenbewegungen von Menschen in die Gebiete großer Goldvorkommen. Dafür wurde der Begriff „Goldrausch“ geprägt. Beispiele hierfür sind der kalifornische Goldrausch im Jahr 1849 und der Goldrausch des Jahres 1897 am Klondike-River in Alaska. Auch heute führt der schwankende Goldpreis oft zu bedeutenden sozialen Veränderungen. So führt ein fallender Goldpreis in Südafrika zu einer starken Verarmung des von der Goldproduktion lebenden Bevölkerungsteils. Im brasilianischen Amazonasraum ist der Goldabbau mit schwerwiegenden sozialen und ökologischen Folgen verbunden. Bislang wurden weltweit schätzungsweise mehr als 100.000 t Gold gewonnen.
Die Sonderausstellung wurde mit federführender Unterstützung des Hobbygoldwäschers Michael Pitschel aus Gelenau konzipert. Neben Texten, Bildern und Ausstellungsstücken wie z. B. einer Goldwaschrinne, einer Goldgräberschaufel, Goldwaschschüssel und einem Sieb alles im Eigenbau hat er auch winzige Goldflitter sogar aus der Zwickauer Mulde als Leihgabe zur Verfügung gestellt.
Bei der Goldsuche beruft sich der 50-Jährige neben Ortsbezeichnungen und Straßennamen auch auf Berichte früherer Fundstellen. Auch wenn der Hobbygoldwäscher, schon in der Zschopau bei Wolkenstein fündig wurde, sei der goldhaltigste Fluss in der Region das Schwarzwasser.
Die Sonderausstellung in der Zinngrube Ehrenfriedersdorf Besucherbergwerk ist bis 30.09.2014 geöffnet.

Text: Copyright byJana Behm veröffentlicht bei myheimat am 05.03.2014
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