Journalist der Freien Presse gibt in seinem Beitrag vom 9. März noch Tipps zum Auto anzünden 9.3.2016

Quelle: Freie Presse 9.3.2016
*****************Ich traute heute meinen Augen kaum, als ich den Artikel von Herrn Mario Ulbrich in der Freien Presse las. Ich bin vom Neubaugebiet in Lößnitz und finde es einfach mehr als katastrophal und vollkommen abartig, dass man noch die genaue Anleitung zum Anzünden von Autos in der Zeitung abdruckt. Hat diese Zeitung noch mehr von solchen Journalisten?????????? Also nach dem Motto: Wer es noch nicht weiß wie es geht, der weiß es jetzt. Da fehlen einem die Worte Herr Ulbrich. Was wird nicht alles aus Sensationslust abgedruckt..... Bin gespannt was der Artikel für eine Lawine auslöst? Ihr Chefredakteur sollte Sie sofort entlassen. Fuck Fuck **********************

Zum heutigen Beitrag in der Freien Presse:

In der Nacht zu gestern brannten drei Autos. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer Brandserie, die möglicherweise vor drei Wochen begonnen hat.
Von Mario Ulbrich
erschienen am 09.03.2016

Lößnitz. Dienstagvormittag in der Lessingstraße von Lößnitz: Kathy Weißflog steht vor dem geschwärzten Blechklumpen, der einmal ihr Auto gewesen ist. Letzte Nacht stand der Opel Astra in Flammen. Die Scheiben sind in der Hitze geborsten, aus den geschmolzenen Reifen hängt Drahtgeflecht wie verkohltes Lametta. Die Lößnitzerin ist noch immer fassungslos. "Ich brauche das Auto, um auf Arbeit zu kommen", sagt sie. Ihre Arbeitsstätte ist in Schönheide. Wie soll sie dort hingelangen, ohne Fahrzeug?

Für Kathy Weisflog und zwei andere Lößnitzer herrschte gestern Ausnahmezustand. In der Nacht davor hatte jemand ihre Autos angezündet. Neben dem Opel in der Lessingstraße traf es zwei Audis in der Schneeberger und der Ringstraße. Außerdem wurden ein Kia und ein Renault beschädigt, die neben zwei der brennenden Wagen parkten. Man ermittele wegen Verdachts auf Brandstiftung, sagt die Polizei.

Die Bürger indes sind sich bereits sicher: Im Lößnitzer Neubaugebiet treibt ein Feuerteufel sein Unwesen. "Hier gibt es jemanden, der sich einen Spaß daraus macht, unsere Autos anzuzünden", sagt Selina Pätzold. Vor anderthalb Wochen war sie selbst betroffen. Damals brannte in der Lessingstraße ein Pflegedienstfahrzeug. Auch hier wurden zwei Autos, die danebenstanden, beschädigt. Eines gehörte Selina Pätzold. "Ich hatte tausend Euro investiert, damit mein Renault durch den Tüv kommt", erzählt sie. "Jetzt habe ich einen Totalschaden, und die Versicherung zahlt mir nur noch den Zeitwert." Was heißt: So gut wie nichts. Auch in diesem Fall gehen die Ermittler von Brandstiftung aus, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz gestern bestätigte.

Innerhalb von zwei Wochen wurden in Lößnitz somit vier Autos angezündet und vier weitere in Mitleidenschaft gezogen. Alle Tatorte liegen im Neubaugebiet. Geht man noch eine Woche zurück, könnte auch der Brand eines Müllcontainers am 15. Februar in der Ringstraße zu dieser Serie gehören. Man prüfe, ob ein Zusammenhang besteht, heißt es aus der Polizeidirektion.

Die drei Autos in der Nacht zum 8. März gingen offenbar nahezu zeitgleich in Flammen auf. Der Alarm sei um 23.24 Uhr eingegangen, sagt Stadtwehrleiter Marcel Richter. In der Bevölkerung wird daher spekuliert, ob vielleicht mehrere Brandstifter unterwegs sind, die als Gruppe agieren. Das sei zwar nicht ausgeschlossen, aber nicht sehr wahrscheinlich, sagte der Polizeisprecher: "Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass Brandstifter meist Einzeltäter sind." Es gibt verschiedene Methoden, Feuer an mehreren Stellen zu legen, die dann gleichzeitig hochgehen. Beispielsweise könnten Kerzen unter den Autos platziert werden. Eine Zeugin will vor dem Audi an der Ringstraße Flaschen bemerkt haben - waren sie mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllt?

In Lößnitz werden erste Erinnerungen an eine Brandserie wach, die 2011 Schneeberg in Atem hielt. Auch damals brannten erst Müllcontainer, später Lauben, Autos, sogar ein Haus. Der mutmaßliche Täter, ein Jugendlicher, wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. (mit dev)

Hinweise zu den Brandstiftungen nimmt das Polizeirevier Aue entgegen. Tel.: 03771 120.

Quelle: http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/AUE/F...
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