Erdbeben erschüttert Aue, Lößnitz, Eibenstock sowie weite Teile Sachsens 31.05.2014

Ein Stück der Straße unweit des Felshangs nähe Buchenbergbrücke in Alberoda ist momentan Gefahrenstelle
Schon wieder hat im Erzgebirge die Erde gebebt. Ein Erdbeben im Nordwesten Tschechiens ist am Samstagmittag bis nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen spürbar gewesen. Die Magnitude betrug 4,2 auf der Richter-Skala, das Epizentrum lag in Nový Kostel nahe der deutschen Grenze, wie Petra Buchholz von der Erdbebenwarte des Geophysikalischen Observatoriums der Universität Leipzig auf dem Collmberg sagte.Die Erschütterungen strahlten bis Leipzig/Halle und vom Vogtland bis zum Osterzgebirge und auch Westerzgebirge aus. Bei dem Institut, der Polizei und dem Oberbergamt Sachsen gingen zahlreiche Anrufe besorgter Bürger ein, die von klirrenden Gläser, wackelnde Fußböden oder schwankende Häuser berichteten.Bis Sonntagmittag gab es mehr als 100 Nachbeben geringerer Stärke.
In Sachsen muss künftig mit noch stärkeren Erdbeben gerechnet werden. Davon gehen Seismologen vom Geophysikalischen Observatorium der Uni Leipzig aus.
In den nächsten Tagen muss immer wieder mit Nachbeben gerechnet werden. Schäden seien aber nicht zu erwarten.
Die erhöhte Aktivität könne laut den Seismologen noch eine Weile anhalten - ein Erdbeben stärker als 5 sei aber ausgeschlossen
Auch im Lößnitzer Neubaugebiet, in Aue und Eibenstock wackelten laut Augenzeugen die Fußböden und schwankten die Häuser.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.