Asylbewerber bringen die Tafeln in Not 23.10.2014

Bedürftige Personen werden von mehr als 900 Tafeln in Deutschland mit Lebensmitteln unterstützt. Bedürftig sind für die Tafeln alle Menschen, die nur über wenig Geld im Monat verfügen können, z.B. weil sie eine kleine Rente haben, Arbeitslosengeld I oder II, Sozialhilfe oder Grundsicherung beziehen. Mehr als eineinhalb Millionen Menschen gehen zur Tafel.
Auch die Asylbewerber gehen zur Tafel. Die Nachfrage an Lebensmittel ist mittlerweile größer als das Angebot, so dass längst nicht alle, die zur Tafel kommen, auch Essen erhalten. Die vielen Flüchtlinge, die in den letzten Monaten ins Land gekommen sind, bringen die Tafeln in Not: Der Vorsitzende der Tafel in Wörth, Thomas Stuhlik, erklärt, dass viele Flüchtlinge davon ausgehen, dass die Tafeln staatliche Hilfseinrichtungen seien. Zum Beispiel: Die in Geretsried lebenden Asylbewerber nehmen das Angebot der Tafel inzwischen „nahezu ausnahmslos“ in Anspruch. Peter Grooten, Vereinsvorsitzender der Geretsrieder-Wolfratshauser Tafel: „Wir spüren erste Anzeichen von Neid und Missgunst bei unseren Kunden, besonders gegenüber den Asylbewerbern“: Gleichzeitig sinkt die Spendenbereitschaft der Supermärkte, da Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, an Biogasanlagen veräußert werden. Etliche Tafeln haben die Ausgabe an Lebensmitteln bereits beschränkt. Deutschland ist in keiner Weise auf diesen Ansturm der Asylbewerber vorbereitet.
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3 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.10.2014 | 00:41  
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Jana Behm aus Lößnitz | 24.10.2014 | 11:51  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.10.2014 | 15:21  
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