Sachsen rüstet sich wegen möglicher Ebolafälle - zentrale Regelungen gibt es allerdings nicht 14.10.2014

Gesundheitsamt für den Ernstfall gerüstet- Eine zentrale Regelung gebe es jedoch nicht Freie Presse 15.10.2014
Sachsen sieht sich wegen möglicher Ebola-Fälle in seinen Flüchtlingsunterkünften gerüstet. Ab sofort werden Flüchtlinge auf Ebola untersucht, so ein Sprecher
des Gesundheitsministeriums. Für die Tests seien die örtlichen Gesundheitsämter zuständig.
Seit vergangenem Donnerstag wurde im Leipziger St. Georg-Krankenhaus ein an Ebola erkrankter 56-jähriger UN-Mitarbeiter behandelt. Der 56 Jahre alte UN-Mitarbeiter ist in der Nacht zum Dienstag gestorben, teilte das Klinikum St. Georg mit. Er war vergangenen Donnerstag mit einem Spezialflugzeug von Liberia aus nach Leipzig geflogen und seitdem dort versorgt worden. Die Ärzte hatten seinen Zustand bei seinem Eintreffen als hochgradig kritisch, wenngleich stabil bezeichnet.
Der Patient war unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen auf der Sonderisolierstation der Klinik für Infektiologie und Tropenmedizin behandelt worden. Für andere Patienten, Besucher oder die Öffentlichkeit bestand nach Klinikangaben keine Gefahr einer Ansteckung. Der Verstorbene werde desinfiziert,in einen Sarg gelegt und kühl aufbewahrt. Das Robert-Koch-Institut empfehle bei verschiedenen Ebola-Infizierten ein Krematorium einer Erdbestattung vorzuziehen. Auch die Station werde jetzt desinfiziert.
In Westafrika geht man mit 10.000 Fällen pro Woche bis Dezember 2014 aus.
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5 Kommentare
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Johanna M. aus Stemwede | 14.10.2014 | 23:45  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 15.10.2014 | 02:53  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 15.10.2014 | 02:54  
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Jana Behm aus Lößnitz | 15.10.2014 | 09:23  
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Jana Behm aus Lößnitz | 15.10.2014 | 09:49  
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