Mit Gisela nach Lausanne:

 
einen schönen Blick auf Worms, das Dom- Nibelungen- und Lutherstadt ist. Der Dom, den wir in der Ferne sehen, ist romanisch. Hier bauten schon die Römer und um 435 lebten hier die Burgunder. Hagen soll hier den Nibelungenschatz im Rhein versenkt haben. (Foto: Kuebi - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Worms_01.jpg)
 
Auf der linken Seite begleiten uns jetzt Reben (Foto: dagmar61 - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Der_Blauen_im_Schwarzwald.jpg)
In Koblenz starten wir. Koblenz liegt am Zusammenfluss von Mosel und Rhein. Die Stadt ist eine der ältesten Deutschlands. Sie wurde von den Römern gegründet und besitzt eine baugeschichtlich interessante Altstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Sobald wir aus der Stadt sind fahren wir auf die Autobahn und am Koblenzer Kreuz auf die A61 Richtung Süden. Ausgrabungen haben ergeben, dass die A61 von Koblenz bis Rheinböllen der zweitausend Jahre alten Trasse einer Römerstraße folgt.

Die Autobahn führt über die Moseltalbrücke, die 935 m lang und 136 m hoch ist.

Hinter der Brücke kommen wir in den Hunsrück. Der Hunsrück ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges und bis 816 m hoch.

Bei Bingen verlassen wir den Hunsrück und fahren durch Rheinhessen.

Wir kommen an Alzey vorbei, das wir auf der rechten Seite sehen. Alzey war ehemals kurfürstliche Residenz und hat noch ein imposantes Schloss. Viele Berühmtheiten hat die Stadt hervorgebracht: - Nikolaus Eseler der Ältere, der Baumeister des Mittelalters, wurde 1410 als Sohn des Mainzer Dombaumeisters Peter Eseler, in Alzey geboren. Er hat die Kirchen in Nördlingen, Dinkelsbühl und auch die Nikolaikirche in Alzey erbaut. Ebenso war er Miterbauer des Mainzer Domes zusammen mit seinem Vater. - Der Minnesänger Walter von der Vogelweide. - Volker von Alzey, der Spielmann aus dem Nibelungenlied. - Karl-Heinz Kipp der Gründer der Massamärkte, verkaufte sie aber Mitte der 80er Jahre für über 1 Mrd. an Metro. Die Massa-Immobilien gehören dem Clan noch und bringen bis ins Jahr 2015 mehr als 100 Millionen Mark Pachteinnahmen. Karl-Heinz Kipp lebt in der Schweiz und hat dort Luxushotels (z.B. Grandhotel Tschuggen in Arosa). Er teilt sich den Immobilienbesitz, zu dem auch vier Wolkenkratzer mit über 100 000 qm Bürofläche in New York gehören, mit seiner Tochter Ursula L. Bechtolsheimer und zahlte seinen Sohn Ernst-Ludwig aus, der mit seiner Familie als Aussteiger und Erfinder in Florida lebt.. - Walter Zuber, Innenminister von Rheinland-Pfalz von 1991 bis 2005 – und mich Gisela Görgens.

Nachdem wir durch den Wartbergturm, den wir auf der rechten Seite sehen, gegrüßt wurden, fahren wir durch Weinberge, wo der berühmte Rheinhessenwein angebaut wird.

Nach einigen Kilometern kommen wir über die Brücke von Pfeddersheim und haben auf der linken Seite einen schönen Blick auf Worms, das Dom- Nibelungen- und Lutherstadt ist. Der Dom, den wir in der Ferne sehen, ist romanisch. Hier bauten schon die Römer und um 435 lebten hier die Burgunder. Hagen soll hier den Nibelungenschatz im Rhein versenkt haben. Auf dem berühmten Reichstag von 1521 hing das leben Luthers an einem seidenen Faden.

Jetzt sehen wir rechts in der Ferne den Speyerer Kaiserdom. Erbaut wurde er ab 1025 und ist Grablage von acht deutschen Kaisern und Königen.

Und weiter geht es immer noch Richtung Süden. Wir kommen, auf der linken Seite zu sehen, am Hockenheimring und seinem Motodrom vorbei.

Nach einiger Zeit kommt Bruchsal auf der rechten Seite. Die Stadt hat schöne gepflegte Parkanlagen. Die Bruchsaler Schlossanlage ist ein Hauptwerk des deutschen Barock. Das Treppenhaus ist von Balthasar Neumann.

Auf der linken Seite kommt der Schwarzwald in Sicht. Wir werden ihn auf seiner gesamten Länge von 170 km sehen.

Was steht da auf diesem Schild? Bühl. Hier ist der Obstgarten Badens. Am schönsten ist die Gegend zur Baumblüte. Die Bühler Zwetschgen sind die ersten, die in Deutschland reif sind.

Bei der Ausfahrt Achern sehen wir auf der linken Seite einen zehn Hektar großen Badesee, ebenso den Schauinsland, der mit einer Höhe von 1297 m der höchste Berg des Nordschwarzwaldes ist.

Nach ca. 100 km kommen wir ins Markgräfler Rebland. Auf der linken Seite begleiten uns jetzt Reben und aus der Ferne grüßt auch schon der Feldberg mit einer Höhe von 1493 m, der am Südrand des Schwarzwaldes liegt. Er ist der höchste Berg des Schwarzwaldes.

Nachdem wir die Grenze zur Schweiz passiert haben fahren wir über die Rheinbrücke. Auf der rechten Seite grüßt uns die Altstadt von Basel. Die Stadt wurde erstmals 374 urkundlich erwähnt.

Nach der Überquerung des Schweizer Jura biegen wir nach rechts Richtung Westen ab, immer noch auf der Autobahn bleibend.

Auf der linken Seite sehen wir Wangen an der Aare. Es ist ein mittelalterliches Städtchen, dessen erhaltener Altstadtkern einen fast quadratischen Grundriss aufweist. Die gedeckte Holzbrücke über die Aare stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts.

In der Ferne auf der linken Seite grüßt das Berner Oberland. Es erstreckt sich zwischen dem Genfer See und der Reuß. Etliche Viertausender weist es auf: das Aletschhorn, der Mönch und die Jungfrau und noch andere. Wohl am bekanntesten ist der Eiger. Das Berner Oberland besitzt eine Reihe von bedeutenden Fremdenverkehrsorten wie z.b. Interlaken, Adelboden und Grindelwald. Lange Zeit lebten die Bewohner von der Vieh- und Almwirtschaft, aber schon im 18. Jahrhundert besuchte Goethe das Lauterbrunnental. Der Fremdenverkehr setzte schon relativ früh ein.

Auf der linken Seite kommt wieder eine größere Stadt in Sicht. Bern! Sie ist die Bundeshauptstadt der Schweiz. Von der Autobahn haben wir einen schönen Blick aus dem Bus hinunter auf die Altstadt, die auf einem Sandsteinrücken liegt, den die Aare in einem ca. vierzig Meter tief eingeschnittenen Tal umfließt. Die schöne Altstadt zeigt noch ihr ursprüngliches Gesicht. Bern wurde vermutlich Ende des 12. Jahrhunderts gegründet. Der Bär im Berner Wappen erinnert ebenso wie der Bärengraben an die Sage, nach der Herzog Berthold der V. 1191 als erstes Tier einen Bären erlegt haben soll. Im Bärengraben, ein tiefer runder Zwinger, wurden seit 1480 Bären gehalten.

Wir fahren über den Schiffenensee. Noch nie gehört? Dann schaut mal rechts raus. Wir fahren in der Schweiz auf der A12.

Direkt danach kommt auf der linken Seite Fribourg. Hier ist die Grenze zur französischen Schweiz. Nun spricht die Bevölkerung zum größten Teil französisch. Der alte Stadtkern, der sich mit uralten Häuserfronten und steilen Gassen über einen felsigen Bergrücken zieht, wird von den Schleifen des tief eingeschnittenen Flusses Sarine (Saane) begrenzt.

Wir machen jetzt mal zuerst eine Pause auf dem Rasthof „La Gruyere“. Sie ist die schönstgelegene Autobahnraststätte der Schweiz. Man hat von hier eine einmalige Sicht auf den Greyerzersee.

Der Greyerzersee ist ein Stausee und wird durch die Saane gebildet. Er liegt 677 m hoch und seine Fläche beträgt knapp 10 qkm. Der See ist 75 m tief.

Bei der Weiterfahrt sehen wir in der Ferne den Genfer See, der 580 qkm groß und 310 m tief ist. Wir erreichen ihn bei Vevey und fahren immer am See entlang bis zu der Stadt, in der wir unser Hotel beziehen werden, das Beau Rivage.

In dieser Stadt ist Mittelpunkt der Altstadt die Kathedrale, in deren Umgebung auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen. Vom Hafenort Ouchy ist man in sieben Minuten mit der Seilbahn im Zentrum.

Und habt Ihr erraten, in welcher Stadt wir wohnen? Ja in Lausanne.
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