Mit Gisela in Franzensbad.....

Mit Gisela in Franzensbad.....
Franzensbad (Tschechische Republik): . | Im Jahre 1992 wurde Franzensbad zur Denkmalgeschützten Stadt erklärt und ich finde ganz zu Recht. Es ist eine kleine, feine Stadt mit historischen Gebäuden und einer wunderschönen Umgebung.

Wir machen einen Spaziergang durch den schönen kleinen Kurort, aber noch besser ist es die kleine Bahn zu kapern. Es kostet 2,-€. pro Person. Es ist ein Vergnügen durch die gepflegten Parkanlagen mit der Bimmelbahn zu fahren.

Kleine Straßencafes locken uns zum Verweilen und zum Genießen des köstlichen Kuchens.

Viele Persönlichkeiten wie zum Beispiel Kaiser Franz von Österreich, Johann Strauss, Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig von Beethoven, um nur einige zu nennen, waren Kurgäste in Franzensbad.

Das Symbol von Franzensbad ist die Statue eines kleinen Jungen. Der sogenannte Franzel. Ich nenne ihn immer Fränzchen. Um ihn gibt es eine nette Legende. Danach wird jede Frau die den Franzel berührt schwanger. Wo man ihn berühren soll, werden Sie sehen und ich habe schon viele Frauen gesehen, die ihn berührt haben. Ob sie alle schwanger wurden, weiß ich natürlich nicht. Bei meiner Freundin hat es nicht geklappt. Sie hat mit dem Berühren zu lange gewartet. Sie war schon über 70 Jahre alt, als es endlich geklappt hat und sie nach Franzensbad konnte.

In Franzensbad befinden sich etwa 20 Mineral-Heilquellen, wobei die Durchschnittstemperatur zwischen 9 und 11 Grad liegt. Sie werden zu Trinkkuren, Inhalation und Bäder genutzt. Ich allerdings konnte dieses Wasser weder riechen noch trinken.

Das Heilwasser diente zunächst der Bevölkerung von Eger und später auch dort verweilenden Kurgästen als Heil- und Genussmittel. Frauen aus Eger schöpften es aus der Quelle und transportierten es in die Stadt, wo sie es verkauften. Später wurde es auch in Tonflaschen versandt.

Im Jahr 1791 ließ der aus Eger stammende Brunnenarzt Bernhard Adler zum Schutz der Quelle einen hölzernen Pavillon errichten und das Wasser in ein Becken leiten. Da ging den Egerer Hausfrauen zu weit. Sie fürchteten um ihre Einnahmen. Mit Pfannen, Kochlöffeln und Schürhaken bewaffnet rissen sie den Pavillon nieder. Dieser „Egerer Weibersturm“ ging in die Geschichte der Stadt Eger heute Cheb ein.

Das Stadtbild wird geprägt von einem Ensemble von Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, sowie weitläufige Parkanlagen.
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2 Kommentare
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Werner Szramka aus Lehrte | 31.10.2015 | 12:56  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 01.11.2015 | 23:30  
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