Mit Gisela in der Stadt Krk in Kroatien.

Mit Gisela in der Stadt Krk in Kroatien.
 
Für mich ist die Stadt Krk die schönste Stadt auf der Insel Krk, mit ihren vielen engen, malerischen Gässchen.
Krk (Kroatien): ... | Für mich ist die Stadt Krk die schönste Stadt auf der Insel Krk, mit ihren vielen engen, malerischen Gässchen. Natürlich gibt es noch viele andere schöne Orte und Städtchen hier, aber Krk hat einen besonderen Zauber und vor allen Dingen hat es keine bergauf Gässchen die man laufen muss, wenn man sie nicht laufen will.

Von unserem Hotel aus geht man an der Bucht entlang und ist in 10 Minuten in der Altstadt. Unterwegs hat man schon einen wunderschönen Blick auf die Burg und die alte Stadtmauer. Die Burg war Sitz der Fürsten Frankopan, die erst auf der Insel Krk zu Fürsten ernannt wurden. Man hatte sich eigentlich den Adelstitel erkauft. Das gab es auch schon im Mittelalter, nicht erst in der Neuzeit. Die Adelsfamilie Frankopan hatte in der Zeit von 1118 bis 1671 nicht nur die Geschicke von der Insel Krk beeinflusst und bestimmt, sondern auch die Kroatiens und weiten Teilen Südeuropas. Bis heute werden die Frankopanen vom kroatischen Volk verehrt. Zahlreiche Schulen, Plätze und Straßen sind nach ihnen benannt.

Seit 1980 ist die Insel Krk vom Festland über die Krk-Brücke erreichbar. Damals hieß sie noch Tito-Brücke nach dem damaligen Präsidenten von Jugoslawien, der sie auch einweihte. Von der Brücke bis zur Stadt Krk, die an der Südseite der Insel in einer weiten geschützten Bucht liegt, sind es knapp 30 km. Die Stadt ist das kulturelle Zentrum der Insel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Um den malerischen Fischer- und Jachthafen erstreckt sich die historische Altstadt. Sie wirkt wie eine mächtige Festung am Meer. Zahlreiche Cafés und Restaurants befinden sich in der Stadt.

Schon bei den Römern wurde Krk gerühmt als „die Herrliche“. Schon zur damaligen Zeit hatte sie 15.000 Einwohner. Es gab mehrere Thermen.

Ihr heutiges mittelalterliches Aussehen bekam die Stadt zwischen 1115 und 1480.

Im 6. Jahrhundert wurde Krk Bischofsstadt. Schutzpatron ist der Heilige Quirin. Die Quirinus-Kirche aus dem 10. Jahrhundert, mit dem Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert, ist ihm geweiht. Sie befindet sich direkt neben dem bedeutendsten Bauwerk in Krk, der Marienbasilika, die im 6. Jahrhundert auf römischen Thermen erbaut wurde. Sie ist eine dreischiffige Kirche mit einem Zwiebelturm auf dem sich die Statue eines Engels mit einer Trompete befindet. Der Engel ist aus Kunststoff als Schutz vor Blitzeinschlag. Er fungiert auch als „Wetterhahn“. Je nachdem in welche Richtung er sich dreht, kann man sehen wie das Wetter wird. Im 15./16. Jh. wurde die Kirche vergrößert und renoviert. Die Frankopani-Kapelle im Innern der Kirche stammt aus dieser Zeit und zeigt im linken Seitenschiff in den Schlusssteinen des gotischen Netzgewölbes Brot verschlingende Löwen und das alte Wappen der Fürsten, den sechseckigen Stern. Direkt daneben befindet sich der erzbischöfliche Palast.

Ab 1866 gab es die ersten Ansichtskarten der Stadt. Dieses Jahr nimmt man als Anfang des Tourismus. Die Stadt hat schon mehrere Tourismuspreise gewonnen. Am Hafen steht ein Denkmal, wo diese Diplome in Stein verewigt sind.

Auf der Vela placa befindet sich ein Viereckturm. Er ist das alte venezianische Rathaus mit einem römischen 24-Stunden-Ziffernblatt. Auf dem Platz steht auch ein Renaissancebrunnen der nach dem Schutzpatron der Stadt benannt ist, dem Heiligen Quirin.

Oben in der Altstadt gibt es zwei Klöster, ein Kapuziner- und ein Benediktinerkloster, die ich mir etwas näher angeschaut habe.

Unten am Hafen gibt es noch den Waschplatz, dort haben die Waschfrauen die Wäsche bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts gewaschen. Ihnen zur Erinnerung gibt es ein Denkmal. Wo die Männer da immer hinfassen, kann man genau erkennen.
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5 Kommentare
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Hildegard Schön aus Barsinghausen | 06.05.2014 | 12:37  
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Stefan Kaiser aus Lehrte | 06.05.2014 | 13:14  
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Gisela Görgens aus Quedlinburg | 06.05.2014 | 15:36  
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Stefan Kaiser aus Lehrte | 06.05.2014 | 18:07  
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Gisela Görgens aus Quedlinburg | 06.05.2014 | 20:43  
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