Der Burgplatz in Linz am Rhein

Direkt in der Mitte steht der Strünzerbrunnen. Strünzer sind Angeber und so werden wir Linzer von unseren Nachbarn genannt. Daraufhin haben wir uns dieses Denkmal gesetzt.

Linz am Rhein: Burgplatz | Heute gehört der Burgplatz mit zur Fußgängerzone. Direkt in der Mitte steht der Strünzerbrunnen. Strünzer sind Angeber und so werden wir Linzer von unseren Nachbarn genannt. Daraufhin haben wir uns dieses Denkmal gesetzt.

Der Burgplatz wir von dem Rheintor, einem Fachwerkensemble, der Burg Linz und Neubauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert begrenzt.

Der größte Teil des Platzes gehörte früher zur Burg und somit Kurköln. Der Burgweiher und die Auffahrt zur Burg befanden sich auf dem Burgplatz. Die Rheinstraße begann am Rheintor und führte geradeaus hoch in die Stadt. 1817 hatte die Umfassungsmauer des Burgweihers eine Länge von 55 m und eine Breite von knapp 80 cm. Breit war der Weiher 16,5 m. Ihn zu säubern, sowie die Unterhaltung der Schlossbrücke war Pflicht der Kirchspieldörfer. Ab 1803 gab es kein Kurköln mehr und 1823 gehörte Linz zu Preußen. Der Fiskus verkaufte einen kleinen Teil des Weihers, aufgeteilt an drei Anlieger. Den größeren Teil bekam die Stadt Linz mit der Auflage, das verfallene und verschmutzte Objekt aufzufüllen und die Fläche zu pflastern, was mit den Steinen der damals schon im Abtragen befundenen Stadtmauer geschah.

Zwischen dem Rheintor und der Burg gab es in früheren Zeiten einen 24 m langen überdachten Verbindungsgang über die Stadtmauer.

Sein heutigen Aussehen bekam der Burgplatz in den 80er Jahren des 20. Jahrhundert.

Informationen aus dem Buch "Häuser und Menschen in Linz" von Anton und Anita Rings.

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6 Kommentare zum Beitrag
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Andreas Schulze aus Seelze am 11.08.2009 um 18:30 Uhr  
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Gisela Görgens aus Linz am Rhein am 11.08.2009 um 18:56 Uhr  
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Käthe Hilsmann aus Hamm am 11.08.2009 um 19:45 Uhr  
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Roswitha Bute aus Soltau am 11.08.2011 um 08:49 Uhr  
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