Sommer für Senioren

Große Hitze steht uns in den nächsten Tagen bevor, für die allermeisten eine große Belastung. Auch unsere Senioren dürfen wir dabei nicht vergessen!

Ältere Menschen haben sowieso schon ein reduziertes Durstgefühl und trinken meistens nicht genug. Im Hochsommer mit Temperaturen von über 30 °C ist dieses besonders tragisch. Der Körper braucht zum Kühlen Flüssigkeit die er über Schweiß in Verdunstungskälte umwandelt, um sich im optimalen Temperaturbereich zu halten. Das System funktioniert nur wenn genügend Flüssigkeit zugeführt wird. Sonst droht eine Exiskose (lat. ex „aus“ und siccus „trocken“), so wird in der Medizin die Austrocknung durch Abnahme des Körperwassers bezeichnet.

Zeichen einer Exiskose sind:

eine frisch gezogene Hautfalte auf dem Handrücken bleibt „stehen“
Obstipation (Verstopfung)
Schmerzen in der Nierengegend
Schwindel
Ohnmachtsgefühl
Anurie (ganz wenig Urin wird ausgeschieden)
Apathie
Verwirrtheit
Schwindel
sehr trockene Haut und Schleimhäute

In solchen Wetterlagen sind viele Notfalleinsätze der Krankenwagen durchaus vermeidbar in dem Senioren genügend trinken. Dabei benötigen sie Unterstützung durch Angehörige.

Wichtig ist zuerst die Frage: Was hat Oma oder Opa früher gerne getrunken? Wasser, Tee, Kaffee?
Dann sollte man dieses beim Angebot von Flüssigkeit biographische unbedingt mit beachten. Lieber wärmer oder kalt ist genauso wichtig. Und dann sollte man sie ständig erinnern - Hast du was getrunken?

Sinnvoll ist es auch ein gemeinsames Ziel mit den Senioren abzusprechen, z.B. „Bis 12.00 Uhr hast du diese Menge an kaltem Früchtetee bitte getrunken.“ Natürlich hilft es auch sich Flaschen oder volle Gläser überall hinzustellen um so ans trinken zu erinnern. Jede Art von Flüssigkeit hilft! Gerne auch mal ein Bier vielleicht reicht ja auch ein alkoholfreies.

Malen Sie auch gerne eine Plakat oder Bild mit Kindern für Oma oder Opa zum Thema „Genug Trinken“ und hängen Sie es sichtbar im Bereich Ihrer Senioren auf.

Auch kann es zweckmäßig sein sich aufzuschreiben was man getrunken hat, dass machen Pflegekräfte übrigens auch wenn bei Patienten Gefahr besteht zu dehydrieren. Man bekommt dann selber einen guten Überblick und sieht so deutlich die Menge vor Augen.

Wenn die Trinkmengen trotz aller Bemühungen unter 1000 ml liegen, kann z.B. der Hausarzt auch Flüssigkeit über eine Infusion unter die Haut geben, dies kann auch an einen Pflegedienst delegiert werden. Aber es sollte nur eine absolute Ausnahme bleiben.

Senioren sollten die pralle Sonne meiden, im Schatten sitzen, morgens oder abends wenn es kühler ist aktiver sein.

Wen trotz aller Maßnahmen ein Notfall Eintritt? 112 anrufen!

Und für Alleinlebende auch wenn diese nur tagsüber allein sind? Da hilft unser Hausnotrufdienst schnell und sicher gerne weiter, lassen Sie sich beraten!

Gerne beraten wir Sie auch direkt bei Ihnen zu Hause über viele Maßnahme die das Leben von Senioren einfacher machen.

Rufen Sie uns an

Pflegeberatungs- u. Betreuungsbüro Hof Stille
Warendorfer Weg 30
49536 Lienen
Telefon 05484/9629960

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