Rohrbach "Rotationsflügelflugzeug"
Dieser Flugzeugentwurf aus dem Jahr 1928 der Rohrbach-Flugwerke aus Berlin ist wohl nicht mehr in die Erprobung gegangen. Er stellte für die damalige Zeit ein absolutes Novum dar. Die Maschine war als Verkehrsflugzeug mit 8 bis 12 Sitzplätzen für die Lufthansa vorgesehen. Sie sollte aber nicht nur die Verkehrsflugplätze der Großstädte mit fester Piste, sondern auch die kleineren Flugplätze mit Graspiste anbinden. Dazu waren aber Kurzstart- und Landeeigenschaften gefragt, die mit diesem Flugzeug getestet werden sollten. Heute in der modernen Fliegersprache nennt man das STOL-Fähigkeit. Das Foto zeigt ein Papiermodell, daß nach den Konstruktionszeichnungen von damals entstanden ist. Die Rohrbach-Flugwerke wurden 1929 von der Weser-Flug übernommen, danach ist dieser Entwurf wohl nicht weiter verfolgt worden.
....das wäre ein interessanter Beitrag für meine Freunde im Sauerland (Ehepaar das einen Vorliebe für Modelflugzeuge hat) leider haben sie kein Internet :-(
LG Karola
Hallo Heiko, damals wurde mit vielen Konstruktionen experimentiert. Sehr interessant fand ich die Berichte über die Reichsflugscheiben und ihre Antriebstechnik. Gruss Heinrich
Hallo Heinrich, da hast Du völlig recht. In den zwanziger und dreißiger Jahren wurde sehr viel experimentiert. Woher sollte auch unsere heutige Flugtechnik herkommen? Die Grundlagen wurden aber damals schon Technikern und Visionären gelegt. Gruß Heiko
@ Karola: Du kannst ja den Bericht ausdrucken und per Post an Deine Freunde verschicken. Die Deutsche Post freut sich und Deine Freunde auch.
LG Heiko
Interessanter Entwurf! Leider habe ich - zumindest im Internet - darüber nichts Eingehenderes finden können; die Wirkungsweise läßt sich so leider nur erahnen:
Der Rotationsflügel besteht scheinbar aus drei Tragflügelprofilen die durch die Drehung der Walze angeströmt werden und dadurch eine Kraft senkrecht zur Profilsehne erzeugen.
Ich nehme mal an daß die Profile schwenkbar im Rotationsrahmern angeordnet sind sodaß die Kraftrichtung in Vor- Bzw. Auftrieb umgesetz werden kann.. ein Hubschrauber also, dessen Flügel nicht in der Horizontalen, sondern in der Vertikalen rotieren... Es gab damals einige ähnliche Konzepte, die aber m.W. nie wirklich geflogen sind.
Hast Du eine Typenbezeichnung oder Ähnliches?
Grüße und Guten Rutsch,
Edgard
Hallo Heiko, das ganze Thema um die Erfindungen dieser Zeit hat mich Monate beschäftigt. Bin durch Zufall darauf gestossen als ich nach den Daten eines bei uns abgeschossenen englischen Bombers suchte. Nicola Tesla, Schauberger, Freie Energie, Neuschwabenland sind die Namen die immer wieder auftauchen. Da die Pläne der Erfindungen damals von den Siegern sichergestellt wurden und auch heute noch nicht einsichtig sind ist nichts so recht nachprüfbar. Auffallend ist das heutige Flugzeugtypen in der Form mit den alten deutschen Entwicklungen sehr viel Ähnlichkeit aufweisen. Allerdings kann heute mit den Computersteuerungen auch ein Garagentor zum fliegen gebracht werden. Sollten uns mal beim Tag der offenen Tür in der Area 51 anmelden um zu sehen wie diese Dinge weiterentwickelt wurden. Gruß Heinrich
@ Edgard: Ich wünsche Dir ein frohes und gesundes neues Jahr.
So weit ich im WEB eruieren konnte, wurde 1928 nur ein Windkanalmodell zum testen gebaut. Eine Typbezeichnung hat es wohl nicht gegeben, und eine Werksnummer wurde nur vergeben wenn ein Erprobungsmuster gebaut wurde.
Es sollten übrigens durch die Rotationsflügel nur die Auftriebskräfte verstärkt werden, also kein Hubschrauber.
LG Heiko
Noch nie gesehen, aber sehr Interessant!




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