SPORT4Final: Handball-WM 2013 - Exklusiv-Interview mit Heine Jensen

Heine Jensen: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken, aber wir müssen unsere Topleistung immer wieder bringen.“

Der Handball-Bundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft, Heine Jensen, im Gespräch mit SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp vor der am 6. Dezember in Serbien beginnenden Handball-Weltmeisterschaft der Frauen.

Das WM-Aufgebot für Serbien steht. Sie haben aber nur drei Linkshänderinnen zu Gunsten eines stärkeren Rückraums nominiert. Ist dies nicht ein Risiko?


„Bei solchen Nominierungen gibt es immer Risiken. Das ist eine Sache, die wir uns lange überlegt haben. Klar freuen wir uns auf die Weltmeisterschaft und wir werden alles mitnehmen, was dort möglich ist. Aber wir arbeiten Richtung 2016 und 2017 und da haben wir eine junge Spielerin wie Shenia Minevskaja, die das in der Bundesliga in diesem Jahr sehr ordentlich gemacht hat. Auch, wenn sie mit uns mit der Nationalmannschaft unterwegs war. Deswegen waren wir der Meinung, dass Shenia dort reingehört auf Grund ihrer momentanen Leistung aber auch auf Grund der Perspektive. Perspektive allein reicht natürlich nicht, aber wir waren der Meinung, dass wir mit Susann Müller, Anne Hubinger und Marlene Zapf drei gute Linkshänderinnen haben, die sich da reinteilen können. Russland ist mehrmals Weltmeister geworden ohne Linkshänderin auf der halben rechten Position. Aber klar ist das ein Risiko, es gibt aber immer Risiken. Jetzt hoffe ich nur für die Spielerinnen und für die Mannschaft insgesamt, dass in der letzten Woche vor der WM alle Nominierten verletzungsfrei durchkommen und wir unsere Zeit gut für die Vorbereitung nutzen werden.“

Ausführlich:

SPORT4Final: Handball-WM 2013 - Exklusiv-Interview mit Heine Jensen
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