Der Kerosinsee von Wessleling

In Wesseling bei Köln betreibt der Konzern Shell eine Kersoinraffinerie. In dieser platzte im Sommer eine alte unterirdische Leitung. Daraufhin liefen weitaus mehr als eine Millionen Liter Kerosin in den Boden. Es hat sich ein unterirdisher Kerosinsee gebildet. Laut Aussagen von Shell ist das Grundwasser in der umliegenden Region jedooch nicht belastet. Das kontaminierte Gebiet ist jedoch nach Schätzungen größer als 42.000 Quadratmeter, also keine kleine Fläche.

Auf der Internetpattform wutpunkte.de wurde zu dem Thema bereits ein wutpunkt gesetzt. In dem Wutpunkt heisst es, dass sich das Leck in der Kerosinleitung eine erhebliche Verschmutzung der Umwelt und des Grundwassers sei. Der Punkt wurde von einem Anwohner markiert. Dieser machte auch darauf Aufmerksam, dass ein Unternehmer, welcher Besitzer eines der umliegenden Grundstücke ist, Shell auf rund 900.000 Euro Schadensersatz verklagt. DasVefahren wurde jedoch in erster Instanz verloren. Begründung des zuständigen Richters: Shell sei dabei den angefallenen Schaden zu beheben, demnach könne man den für den Kläger anfallenden Schaden erst wirklich festlegen, wenn die Säuberungsmaßnahmen von Shell abgeschlossen sein. Diese können jedoch laut Kozernangaben noch mehrere Jahrzehnte andauern.

Die Plattformbetreiber von wutpunkte.de haben bereits angekündigt, das Thema an die Presse weiter zu leiten.

An Hand dieses Zwischenfalls zeigt sich einmal mehr, wie Firmen mit der Umwelt umgehen. Solange es zu solchen Unfällen kommt, welche Mensch und Natur gefährden, müssen die Wartungs- und Sicherheitsstandats weiter erhöht werden. Shell hat,ob Schuld oder nicht, den Schaden zu verantworten.
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