Nikolai Tokarev: Von den Jungen Meistern zu den Meistern
Ein neuer Eleve der russischen Klaviertradition sorgt für Aufsehen: der in Moskau geborene Nikolai Tokarev. Der 25-Jährige ist der neue Shootingstar unter den Klaviervirtuosen. Momentan durchzieht er Deutschland wie ein Wirbelwind, spielt landauf, landab in allen Städten und feiert grandiose Erfolge.
Tokarevs Markenzeichen: eine atemberaubende Mischung aus technischer Brillanz und überragender musikalischer Phantasie. Und die Bescheidenheit wahrer Genies: „Die Technik dient nur dazu, sein Herz ausdrücken zu können.“ Einer der begnadetsten Nachwuchspianisten unserer Zeit – ausgestattet mit einer grandiosen Technik, die er allerdings niemals ausstellt, um die gleichwohl immer aufs neue verschreckten Fachleute und das regelmäßig in stummes Staunen verfallende Publikum luxuriös zu unterhalten, sondern um ein Konzept zu verwirklichen, das den ganzen Konzertabend wie auch die einzelnen Stücke und darin noch die Gestaltung jedes Details umfasst. Die Produzenten der Schallplattenfirma Sony BMG begeisterte der junge Pianist im Handumdrehen und so ist er der derzeit jüngste Künstler des Hauses, der einen Exklusivvertrag in der Tasche hat. Nun kommt der Mann, der im letzten Jahr
den Echo Klassik-Preis als bester Nachwuchskünstler gewann, für 3 Konzerte im Mai 2010 nach Deutschland. Im Gepäck hat der Pianist Werke von Grieg, Pabst und Ravel. Nikolai Tokarev hat sich viel vorgenommen und sucht sich bevorzugt technisch und musikalisch hochkomplizierte Stücke aus. Die Virtuosität ist für ihn dabei kein Selbstzweck, sondern bloß ein Mittel, seine Gedanken auszudrücken. Dazu setzt er mehr ein als gute Technik, nämlich seinen Sinn für Dramaturgie, für musikalische Inhalte und für die Ebene der emotionalen Semantik. „Bei Tokarev sind selbst die Schnörkel schnörkellos.“
Quelle: www.semmel.de
Zu sehen ist er am 11.05.2010 um 20:00 Uhr in Berlin in der Philharmonie.





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