RGF unterwegs auf dem Rhein

Die Juniorinnen-A-Mannschaft vor dem Start. von links: Annika Vahlenkamp, Uta Halupczok, Wiebke Schütt, Inken Halupczok und Nadine Giesemann
 
Die siegreiche Juniorinnen-A-Mannschaft mit Steuerfrau Uta Halupczok, Nadine Giesemann, Annika Vahlenkamp, Wiebke Schütt und Inken Halupczok

Düsseldorf: ruderclub | Am vergangenen Wochenende stand für die Ruderer aus dem „Großen Freien“ das Marathonrudern im Mittelpunkt. Sechs Boote mit RGF-Beteiligung starteten am Samstagvormittag in Leverkusen beim Rheinmarathon. Es galt die 43 Kilometer lange Strecke von Leverkusen nach Düsseldorf Rheinabwärts im Gig-Vierer zurückzulegen.
Als erstes startete Rüdiger Halupczok zusammen mit Dirk Hülsmeier, Bernhard Vogel (beide Hildesheimer Ruderclub) und Ulrich Kuhls („Ruder-Klub Normannia“ Braunschweig), gesteuert von Christian Rath (RGF). In ihrer Altersklasse belegten die Mastersruderer einen dritten Platz.
Als zweites stellte sich der Junioren-B-Vierer mit Tobias Schridde, Johannes Retzlaff, Sören Spiekermann, Jan Bergmann-Baroccas und Christian Schulze als Steuermann der langen Strecke. Auch diese Mannschaft sicherte sich den dritten Platz in ihrer Altersklasse.
Die Verfolgungsjagd auf die B-Junioren nahmen dann die Juniorinnen-A des RGF auf. Nadine Giesemann, Annika Vahlenkamp, Inken Halupczok und Wiebke Schütt errangen, gesteuert von Uta Halupczok, den Sieg in ihrer Altersklasse. Zum Sieg der Frauenwertung fehlten den Mädchen 1.13 Minuten. Ebenfalls einen Sieg in seiner Altersklasse erreichte Jonas Matthies. Er startete zusammen mit Marten Krüger (Ruderclub „Wiking“ Lüneburg), Dennis Benecke und Eyke Schwede (beide Hildesheimer Ruderclub) bei den A-Junioren. Gesteuert wurde dieser Vierer von Franziska Schulz (HiRC). In der Gesamtwertung reichte es für Platz zehn.
Henrike Halupczok steuerte einen ebenfalls erfolgreichen Vierer. Ihre Mannschaft mit Matthias Arnold (Hannoverscher Ruderclub), Christoph Müller („Ruder-Klub Normannia“ Braunschweig), Nils Hülsmeier und Peter Schlünzen (beide Hildesheimer Ruderclub) erreichte in ihrer Klasse einen dritten Platz und wurden zweitschnellstes nicht-rheinisches Boot. In der Gesamtwertung gab es Platz fünf.
Eine besondere Erfahrung machte wohl Christoph Gahre. Er durfte eine Mannschaft vom Fitzwilliam College Boat Club steuern. Auch in brenzlichen Situationen musste er seine Anweisungen an die vier Ruderer in Englisch formulieren. Belohnt wurden er und seine Mannschaft mit einem zweiten Platz.
Zum Abschluss konnten sich die Ruderer vom RGF noch über ein paar Skulls als Preis für einen zweiten Platz in der Junioren-Gesamtwertung freuen. Den ersten Platz belegte ein schwedisches Internat, das schon allein durch sehr viele Teilnehmer im Juniorenbereich überzeugen konnte.
Vor dem Marathon-Wochenende hatten die RGF-ler auch noch an anderen Veranstaltungen teilgenommen.
Am 19. September konnten Inken Halupczok und Wiebke Schütt im Frauen-Achter der Rudergemeinschaft „Angaria“ bei der Achter-Langstrecken Regatta „Head of he River Leine“ in Hannover starten. Auch Birgit Flohr, sowohl Vereins- und Vorstandsmitglied bei „Angaria“ und im RGF hatte einen Platz im „Angaria-Achter“. Die Kombination aus Ruderinnen vom RGF und von „Angaria“ konnte sich erfolgreich gegen die Frauen-Achter vom „Deutschen Ruderclub Hannover“ (DRC) und vom „Hannoverschen Ruderclub“ (HRC) durchsetzten und siegen.
Eine Woche später fuhr Jonas Matthies nach Hamburg zu den Norddeutschen Meisterschaften in Verbindung mit der 519. Hamburger Ruderregatta. Im Junioren-A Einer konnte Jonas sich einen zweiten und einen vierten Platz sichern. Im Junioren-A-Doppelzweier mit Nils Hülsmeier vom HiRC belegte er Platz zwei und drei.
Am kommenden Wochenende geht es für die Juniorinnen-A nach Köln zu den Deutschen Sprintmeisterschaften. Diese sollen erst einmal den Abschluss der Regatta-Saison darstellen, bevor am 15. November mit der Langstrecke in Hildesheim dann schon der erste Test für die neue Saison ansteht.
Die Rudersaison endet offiziell am 31. Oktober mit dem Vereinsinternen Abrudern. Das hindert die RGF-ler aber nicht, den Mittellandkanal weiterhin zu berudern, solange keine Eisschollen vorhanden sind.

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2 Kommentare zum Beitrag
103
Wiebke Schütt aus Lehrte am 08.10.2009 um 20:52 Uhr  
2.404
bea thau aus Düsseldorf am 08.10.2009 um 22:00 Uhr  
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