Herzschlagfinale an der Alster

Fast zu erschöpft, um richtig feiern zu können. v.l.: Mirco Mokrzycki, Felix Rauch, Maximilian Grimme, Alexander Meyer, Jaan-Frederik Brunken, Artjom Agamov, Niklas Woltmann, Christian Heller, Alexander Palnau, Robert Gross, Sebastian Kirchner und Timo Kutz.
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  • Fast zu erschöpft, um richtig feiern zu können. v.l.: Mirco Mokrzycki, Felix Rauch, Maximilian Grimme, Alexander Meyer, Jaan-Frederik Brunken, Artjom Agamov, Niklas Woltmann, Christian Heller, Alexander Palnau, Robert Gross, Sebastian Kirchner und Timo Kutz.
  • hochgeladen von Willi Bührich

Mit 3:3 Punkten, 7:7 Sätzen und 70:62 Spielen hatten die Jungs vom Lehrter SV das glücklichere Ende für sich und belohnten sich dadurch mit dem Nordliga-Aufstieg. Sie spielen also in der Winterrunde 2015/16 in der zweithöchsten Spielklasse. Die ca. 30 mitgereisten Zuschauer machten die Begegnung in den heiligen Hallen des Clubs an der Alster praktisch zu einem Heimspiel.

Der Start in die Einzel gelang wunschgemäß. Jaan-Frederik Brunken präsentierte sich an Platz zwei in hervorragender Form und konnte sein Spiel gegen Mirko Blohm deutlich mit 6:2 und 6:2 für sich entscheiden. Den perfekten Start setzte Artjom Agamov an Platz vier fort, der beim 6:3 und 6:3 gegen Sebastian Schönholz ebenfalls keinen Satz abgeben musste. Unser Spitzenspieler Felix Rauch musste sich mit Matthias Kolbe auseinander setzten, der schon Bundesligaerfahrung mitbrachte. Diese Erfahrung war es auch, dass er dieses Spiel am Ende mit 6:3 und 7:6 für sich entscheiden konnte. Auch Marco Mokrzycki hatte an Platz drei mit seinem Gegenüber John-Martin Darmstaedter seine liebe Mühe in einer äußerst engen Begegnung. Beide Sätze gingen in den Tiebreak, wobei Alster zunächst in Führung ging und Marco dann ausgleichen konnte. Trotz des gewonnenen zweiten Satzes geriet er zu Anfang des Matchtiebreaks aber wieder unter Druck und musste einen Rückstand aufholen. Viel Jubel gab es dann aber vom Anhang beim verwandelten Matchball zum 10:7 und dem gewonnenen dritten Einzelpunkt.

Während der Saison hatten die Lehrter schon öfter Schwächen im Doppel gezeigt, und so war es auch gestern, als beide Doppel knapp verloren gingen. Im Spitzendoppel traten Jaan-Fredrik und Marco gegen Kolbe/Blohm an. Es entwickelte sich ein sehr intensives Spiel, das die Gegner mit 7:6 in Führung brachte. Den zweiten Satz konnten Jaan-Frederik und Marco mit 7:5 für sich entscheiden und erreichten damit den wichtigen Satzausgleich. Beim 7:10 des Matchtiebreaks gerieten sie aber wieder auf die Verliererseite. Leider fielen während des Spiels bei einigen strittigen Entscheidungen unschöne Worte und Teamleiter Roland Gross musste in seiner Funktion als Oberschiedsrichter (der Gastgeber hatte keinen Oberschiedsrichter gestellt) einiges richtig stellen. Im zweiten Doppel gelang es Artjom und Felix nicht, eine jeweils knappe Führung bis zum Satzende zu halten. Sie verloren dieses Spiel mit 6:7 und 4:6.

Dieser Nordliga-Aufstieg ist natürlich der bisher größte Erfolg der LSV-Tennisabteilung. Mitglieder und Fans sind stolz auf ihr Herrenteam.

Fast zu erschöpft, um richtig feiern zu können. v.l.: Mirco Mokrzycki, Felix Rauch, Maximilian Grimme, Alexander Meyer, Jaan-Frederik Brunken, Artjom Agamov, Niklas Woltmann, Christian Heller, Alexander Palnau, Robert Gross, Sebastian Kirchner und Timo Kutz.
Felix Rauch wurmte es natürlich besonders, an diesem großen Tag keinen Zähler beisteuern zu können.
Bürgerreporter:in:

Willi Bührich aus Lehrte

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