Maikundgebung 2014 in Lehrte " Gute Arbeit. Soziales Europa ", Teil 1

Ministerpräsident Stephan Weil in Besprechung mit Vorsitzenden des DGB Lehrte Reinhard Nold
  Die Lehrter Maikundgebung wurde bei nicht besonders schönem Maiwetter am 1.5.2014
eröffnet. Vor Beginn der Veranstaltung waren die Teilnehmer noch dabei ihre Präsentationsstände aufzubauen, die meisten hatten dies bereits erledigt und hatten somit auch den Vorteil sich während des Tröpfelregens unter zu stellen. Nachdem der Vorsitzende des DGB Ortskartell Lehrte, Reinhard Nold, die Mikrofonproben durchgeführt hatte, gingen auch die Vorbereitungen für die ökumenische Andacht voran, mit abwischen der regennassen Bänke und dem Austeilen der Unterlage für die Kirchenlieder. Die Andacht und die Predigt führten Pastor Andreas Anke ( Ev. luth. Markusgemeinde ) und Pfarrer Roman Blasikiewicz ( Kath. St. Bernwardsgemeinde ), mit musikalischer Gitarrenbegleitung von Thomas Duschek, durch. Während dessen regnete es so gut wie gar nicht mehr und zum späteren Zeitpunkt blieb es sogar trocken. Vielleicht hat dies das Fürbittengebet verursacht. Sie gingen auf die ungerechte Verteilung der Arbeit und beklagten die hohe Arbeitslosigkeit in Europa, speziell bei den Jugendlichen. Viele Millionen haben keine Arbeit gerade wie in Ländern wie Spanien, Portugal und Griechenland und habe damit keine besondere Zukunftsperspektive. Das Thema " Gute Arbeit. Soziales Europa " die gehört zusammen und ein soziales Europa ist die Voraussetzung für ein friedliches Europa.
Reinhard Nold eröffnete mit seiner umfangreichen, informativen Rede diese Maikundgebung in Lehrte.
Die Allianz für den Fortschritt die der US Präsident John F. Kennedy als Antwort auf die Agitation des kubanischen Staatschefs Fidel Castro machte und Nold erwähnte das Schild mit der Aufschrift „ machen sie es kurz wir haben 25 Jahre Verspätung „ . Ein solches Schild mit dieser Aufschrift sollte an vielen Türen von Entscheidungsträgern hängen. Es gibt eine ganze Menge Versäumnisse aber das Jammern wäre jetzt nicht angebracht sondern Nold will konkrete Vorschläge unterbreiten und sich dabei kurz fassen wie es das Schild verlangt. Dies habe ich wohl nicht richtig verstanden und er meint doch nicht wohl mit der dort angegebenen Verspätung. Er ist dann auf zwei Themen eingegangen „ Soziales Europa „ im Zusammenhang mit der Finanzkrise und der ungleichen Verteilung der Vermögen und der Einkommen und natürlich auch die Renten, er sagt „ die EURO Krise „ ist noch nicht vorbei. Armut, Arbeitslosigkeit und soziale Unsicherheiten haben gerade in Südeuropa in Folge dieser Bankenmisswirtschaft mehr als dramatisch zugenommen. Auch die polemischen Angriffe auf die Tarifautonomie stoßen auf mächtigen Widerstand aller Gewerkschafter in ganz Europa. Europa braucht dringend einen Kurswechsel und die Gewerkschaften haben eine Alternative vorgelegt „ den Marshall Plan für Europa „ der könnte die dringend notwendigen Investitionen formen und in den Krisenländern zukunftsfähige Industrien aufgebaut werden und in eine europäische Energiewende investiert werden. Nun ging er dazu über hierfür die Reichen mehr und mehr heran zu ziehen , denn Geld wäre wohl genug da, also muss die Verteilung gerechter gestaltet werden. Ihre Forderung nach sozialer Gerechtigkeit sollte uns auch bei der Europa Wahl leiten. Es geht um Lohnverzicht, Arbeitslosigkeit und soziale Kürzungen und trotz der sehr guten wirtschaftlichen Situation hier in Deutschland hat sich die Schere zwischen Arm und Reich noch mehr geöffnet. Nold äußerte sich nun mehr über die Dollarmillionäre, die Superreichen und dass diese sich immer mehr die Taschen vollstopfen zu Lasten der trotz Arbeit ärmeren Menschen machte dies mit vielen % Zahlenvergleich deutlich und es wird hiermit das globale Finanzcasino angeheizt. Es soll das weltweit kursierende Finanzvermögen herangezogen werden zum Schuldenabbau und zur Finanzierung von Zukunftsaufgaben herangezogen werden. Auch Deutschland oder gerade Deutschland braucht eine gerechte Vermögensverteilung. Nun sprach Nold am Anfang seiner Rede habe er mit der Metapher begonnen „ Macht es bitte kurz, ihr habt 25 Jahre Verspätung „ um nun die Verspätung auf zu hohlen, macht er nun Schluss und bedankt sich für die hervorragende Aufmerksamkeit.
Nold Kündigte dann den Sänger Diether Dehm und mit der Begleitmusik Michael Letz an. Dr. Dehm ging kurz auf Liederthemen ein die auch die Angst vor einem neuen heißen oder kalten Krieg die durch die gestrige Sonntagsumfrage hat es auch wieder gezeigt. Dieter Ehm wurde auch als Autor , Produzent und sogar als Manager für Klaus Lage , Dieter Hildebrandt , Ingolf Lück und Weitere bekannt. Als Dr. Diether Dehm ist er Mitglied des Deutschen Bundestages; Mitglied im Mittelstandsbeirat beim BMWT, Mittelstandspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE Linke.
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