Schöner Schein oder was??
Nicht ganz ohne Häme stellten wir vor etwas über zwanzig Jahren fest das der Sozialismus abgewirtschaftet hat, wann ist wohl unser heutiges System soweit? Seit Gründung der Bundesrepublik versprechen uns die Politiker vor jeder Wahl das in der nächsten Legislaturperiode Schulden abgebaut werden, alle müssen Opfer bringen u.s.w.blablabla!! Vor den letzten Bundestagswahlen konnte man auf der Seite vom Bund der Steuerzahler nachlesen das wenn wir sofort keinen Cent schulden machen und im gleichen Moment anfangen Schulden mit einer Milliarde pro Monat abtragen in 134 Jahren Schuldenfrei wären!! Wie lange brauchen wir wohl jetzt nach der höchsten Neuverschuldung aller Zeiten?? Glaubt eigentlich wirklich jemand dass die oft genannten Enkel, möglicherweise UrUrUrenkel noch irgendwas bewegen können wenn es so weitergeht? Einerseits ist es ja sehr bequem auf den Politikern rumzuhacken, andererseits haben wir die Wähler sie auf ihre Posten gewählt und damit die Verantwortung abgegeben, uns nicht groß für das was sie tun interessiert! Was passiert eigentlich in dem Filz aus Politik und Wirtschaft? Kann da noch jemand durchblicken?
Südzucker, ein Konzern der Millionengewinne schreibt bekommt im letzten Jahr 34Millionen € Agrarsubventinonen für zu viel produzierten Zucker!
Tönjes Fleisch( aufgefallen unter anderem in den letzten Jahren wegen Lohndumping, Leiharbeitern aus Polen und der Ukraine) Kassierte im letzten Jahr 2,8Millionen € Agrarsubventionen.
Haribo,330.000€ Agrarsubventionen weil jedes Gummibärchen das außerhalb der EU verkauft wird ein Zuckerexport ist!!
Auch der COCA COLA Konzern bekam immerhin noch 200.000 € Argrarsubventionen!! ( über eine Tochterfirma namens Conet)
Alles bezahlt mit Steuergeldern!! Andere dubiose Subventionen habe ich schon in Kommentaren erwähnt!
Von mit Milliarden gestützten Banken gar nicht zu reden! Gleichzeitig bekommen bedürftige immer weniger Geld zum Leben, Gleichzeitig lagert Schlecker ( der Firmeninhaber wird auf ein Privatvermögen von 4,5 Milliarden geschätzt) Arbeitsplätze in Leiharbeitsvermittlungen aus die den Leuten so wenig bezahlen das sie mit Hartz vier aufstocken müssen um überleben zu können!
Wundert sich da noch jemand wenn kleine Leute sich am Fiskus vorbei etwas nebenher verdienen?? Ist das dann tatsächlich noch eine Straftat oder vielleicht eher Notwehr?
Ich verfolge täglich die Nachrichten, schaue regelmäßig Politmagazine und informiere mich im Internet aber ich verstehe je mehr ich erfahre immer weniger, höre nur noch blablabla. Da soll einen nicht Frust und Politikverdrossenheit überkommen.
Griechenland steht kurz vor dem Staatsbankrott, Finnland auch, wo führt das ganze noch hin??
Wann sind wir bankrott und was passiert dann?? Was für Gedanken machen sich andere hierzu!
Wenn ich das so lese, wird mir wieder schlecht. Richtig gesehen sind das Verbrechen am Volk, die aber nie bestraft werden, da die Verursacher die Gesetze machen. Ich vermute, das es irgendwann mal wieder eine Inflation gibt,
die dem kleinen Mann die Rente nimmt, während die "Großen", noch reicher daraus hervorgehen.
Wir sind doch selbst schuld. Nehmen, was man kriegen kann und egoistisch missgönnen, ist doch eine Methode, die nicht erst "oben" der bei den "Reichen" zu finden ist, sondern ihre Wurzeln "unten" bei uns allen hat.
Alle wollen etwas "subventioniert" haben - die Armen ihr Futter, Eltern ihre Kinderparkplätze, Mama ihre Karriere bedingte Pendelei, Papa das schicke Eigenheim im Grünen (und dann auch seine dadurch entstehende Pendelei), der Ökofritze seine Spielereien auf dem Dach oder der Bauer Hühnerhaus und Windmühle, Hinz will mehr Parkfläche, Kunz will mehr Parks, Tünnes will Wald für den Wolf, Scheel will weniger Wolf für das Reh, usw.
Fordern, Handaufhalten, Jammern, Klagen - das ist kein Erfindung der Oberen, Reichen und Unternehmer.
Wir alle machen da mit - und wir alle finden natürlich, dass UNSERE Forderungen und Wünsche viel berechtigter sind, als die Forderungen aller anderen.
Und beim Missgönnen, Abwerten, Diskriminieren, Herumtrampeln sind wir nicht viel besser - auch da haben wir unsere Lieblinge, die wir pflegen lassen wollen und unsere Hassobjekte und Feindbilder, die wir bespucken und entfernen lassen wollen. Auch da ist natürlich immer alles richtig, was UNSEREN Wünschen entspricht.
Ich sag es ja! So ist es. Und wir brauchen eine Revolution. Oder brauchen wir eine Revolution? austrianer
Für eine Revolution geht es "uns" noch nicht schlecht genug,.................
Naja, eine Revolution muß es ja nicht gleich sein aber wenn z.B. alle die, die mit ihrer Arbeit ein Einkommen erzielnen das nicht zum vernünftigen Leben reicht nur zwei Tage pro Woche einfach daheim bleiben würden....... wo kämen wir dann wohl hin???
Mir geht es ja noch einigermaßen prächtig. Aber vielen anderen Menschen geht es sehr sehr schlecht. Und die Auswirkungen schlechter Politik merken wir erst recht in rund fünf Jahren. Da wird uns die Gewalt Jugendlicher beherrschen. Wir können dem nur Herr werden, wenn wir genug Polizei- und Überwachungsorgane haben. Und die haben wir dann nicht. Warum? Weil sie jetzt schon nicht mehr bezahlbar sind.
Keine Kindergartenplätze, weil so teuer, dass sie nicht mehr bezahlbar sind. Keine Bildung für Migranten. Kein Abitur und Studium für Arme. Keine Arbeit. Das ist die Spirale, die uns demnächst mit Bananenrepubliken gleichstellt.
Sozialisten und Sozialarbeiter müssen nicht verwandt sein!
Ich provoziere und erhöhe deshalb, weil viele Menschen den Ernst der Lage noch nicht erkannt haben. Und jetzt frage ich noch einmal: "Brauchen wir eine Revolution?" austrianer
Nein, wir brauchen keine Revolution.
Wir brauchen Menschen die immer noch bereit sind sich zu engagieren, die unabhängig denken und ihre Kraft zum Wohl der Allgemeinheit einsetzen wollen.
Wir brauchen Idealisten, Politiker der "alten Schule", die - auch sie haben Fehler gemacht, waren nicht perfekt, haben sich auch mal an die Falschen angelehnt - ihre Erfahrung, ihr Können und ihr Denken an die Zukunft einsetzen wollen.
Wir brauchen neue politische Kräfte (die WASG hätte eine werden können...., die FREIEN WÄHLER werden es vielleicht noch) die in der Lage sind die abgehalfterten "Etablierten" vom Hof zu treiben, der Bürokratie Zügel anzulegen und den Lobbyisten die Stirn zu bieten.
Wir können keine Revolution. Die wird auch von jemandem "gemacht". Aber wer soll das sein, und mit welchem Ziel?
Wir sind ja nicht einmal in der Lage (wohl auch vom deutschen Michel-Schädel her) zu verhindern daß sich Möchtegern-Lokalpolitiker am stammtisch Gedanken machen über "Gestaltungssatzungen" in denen die Farbe von Dächern und Zäunen, die Ausrichtung von Häusern und die anzupflanzenden Bäume und Sträucher fremdbestimmt werden!
@ Andreas: Danke für Deinen Beitrag - solange wir nur herumlamentieren, dem heiligen Florian frönen und vom Sofa herunterbellen passiert...
... garnichts!
Wir brauchen das "Freidenkertun". Eine Revolution bringt hierbei auch nichts. Wir brauchen Menschen, die dafür einstehen, was sie denken auch zu sagen. Jeder einzelne, auch Du und Ich, sollten aktiv werden.--- das Sofa und der warme Ofen hilft uns langfristig auch nicht weiter.
Lg Fred
> "aber wenn z.B. alle die, die mit ihrer Arbeit ein Einkommen erzielnen das nicht zum vernünftigen Leben reicht nur zwei Tage pro Woche einfach daheim bleiben würden....... wo kämen wir dann wohl hin???"
Dann würden die ja noch weniger zum Leben haben. Und wenn sie Pech haben, werden sie einfach rausgeworfen - Nachschub gibt es vom Staat ja genug - und beim Arbeitsamt bekommen sie dann noch eine Sperre, weil sie ihren Job selbstverschuldet verloren haben.
Tja...
Für die Betroffenen ist das aber DIE Seite.
Für die Nichtbetroffenen mag es da zwei Seiten geben, bei denen man die freie Wahl hat.
So lange die Menschen diese existenziellen Zwänge / Bedrohungen erwarten müssen, werden sie wohl kaum aufstehen für solche Aktionen - und das kann man auch nachvollziehen.
"....werden sie wohl kaum aufstehen für solche Aktionen - und das kann man auch nachvollziehen."
Warum denn nicht?
Ich jedenfalls kann es nicht nachvollziehen, im Gegenteil.
Komischerweise sehe ich - und ich erwähne es nicht zum ersten Mal - beim Engagement für andere (und damit meist für die Gemeinschaft) nur sehr selten Erwerbslose.
Warum nur?
Und die, die wie meine Cousine in Hannover nicht rumgejammert sondern sich mit ihren recht geringen Mitteln, dafür aber mit Ideen, mit Energie und ein paar hilfreichen Händen selber etwas aufgebaut haben - von denen liest man hier nichts....
Es ging um Erwerbstätige, die einige Tage die Arbeit verweigern sollen. So eine Aktion dürfte denen den Arbeitsplatz kosten, was wohl kaum einer riskieren kann und möchte angesichts der Alternative.
> "Komischerweise sehe ich - und ich erwähne es nicht zum ersten Mal - beim Engagement für andere (und damit meit für die Gemeinschaft) nur sehr selten Erwerbslose. Warum nur?"
Was für Engagement meinst du denn?
> "Und die, die wie meine Cousine in Hannover nicht rumgejammert sondern sich mit ihren recht geringen Mitteln, dafür aber mit Ideen, mit Energie und ein paar hilfreichen Händen selber etwas aufgebaut haben - von denen liest man hier nichts..."
Keine Ahnung, was die wie, wo und womit aufgebaut hat.
Und berichte doch von ihr...
Siehst Du, Andreas, genau Deine Fragen zeigen mir daß Du Dich nicht wirklich mit möglichen Alternativen oder eigenen Ideen beschäftigt hast.
So wie Dir geht es nach meiner Beobachtung vielen: Sie schauen (vielleicht) in die Zeitung (die frei Haus kommen muß; zur PAZ oder PN zu laufen um sich die Stellenangebote anzusehen ist nicht mehr Zeitgemäß), stellen fest daß ihnen "nichts angeboten"(!) wird oder finden etwas, bewerben sich (mehr oder weniger gut) und bekommen eine Absage - "Mich will ja doch keiner".
Gerade hier in Tel Aviv (siehe mein Artikel zum Har'Carmel Markt) finde ich jede Menge Beispiele wie die Leute hier sich auf ihr Können (und Wollen!) besinnen.
Dort: Ich habe eine Idee, ein Ziel und suche mir die Wege um dorthinzukommen.
Hier: Ich suche jemanden der mir eine Idee vorsetzt (die ich dann doch nicht so optimal für mich finde), mir ein Ziel vorschlägt (daß mir doch eigentlich viel zu weit weg ist) und mir mögliche Wege möglichst genau beschreibt und mich möglichst noch ein Stückchen trägt (irgendeinen Grund warum dieser Weg nicht der richtige ist werde ich bestimmt finden) - und bleibe deswegen am besten gleich auf dem Sofa oder märe mich in irgendeinem Forum über die böse Welt aus - und mir damit gleichsam selber den Grund gebe auf dem Sofa u.s.w. .... weil es bringt ja doch nichts - was gleichsam richtig ist: mit dieser Einstellung stagnieren wir als Gesellschaft.
Übrigens - was viele nicht wissen oder geflissentlich ignorieren: unsere "Mitbürger mit Migrationshintergrund" schaffen mehr Arbeitsplätze als wir "Eingeborenen" - sie kommen aus Gesellschaften wo sie ohne eigene Initiative untergehen würden - ohne jede soziale Absicherung ausser der eigenen Familie - und wenn sie, wie viele Jugendliche hier - an der Kreuzung während der Rot-Phase den Autos die Scheiben und Spiegel putzen.
Übrigens - der Artikel wg meiner Cousine ist schon in Arbeit.
Einen passenden Verein für
- soziales Engagement
- zum Kontakte knüpfen die hilfreich sein könnten
- für Qualifikationsmaßnahmen wie die JuLeiKa oder auch fachliche Belange
mußt Du Dir schon selber suchen.
Edgard, du weißt doch aber sicher selbst, dass man andere Länder so nicht mit Deutschland vergleichen kann. Wenn hier ein Kind sowas an der Ampel machen würde, gäbe es Ärger mit x Behörden wegen Y Vorschriften. Und selbst wenn es ein Erwachsener macht, hätte der argen Ärger an der Backe.
Da könnte man auch die trägen Häuslebauer in D kritisieren, weil man in Indien in den Slums ratzfatz Hütten hochzieht ;)
Im Übrigen gibt es genug Leute, die sich selbstständig machen wollen und machen - zeitweise sogar noch mehr durch den Ich-AG-Blödsinn - und die haben vorher auch groß rumgetönt von wegen was tun und nicht jammern - und dann fallen sie auf die Fresse und es geht vielen dann noch schlechter als vorher.
Ich verstehe, was du meinst und theoretisch ist der Gedanke nicht falsch - aber wie gesagt...
Ausserdem fehlt in D dazu auch die Freiheit. Und entweder wirft man die Leute mit nix auf die Straße, schafft ihnen aber genug Freiheiten durch Abschaffung von Regeln, Gesetzen, Vorschriften, etc. Oder man behält die Regeln, verschafft den Leuten dann aber durch eine bedingungslose Grundversorgung eine gewisse Freiheit, um innerhalb dieser Regeln die Wahl zu haben.
Andreas - Danke daß Du mich so bestätigst.... und dennoch schade.
Du gehst nicht auf das ein was möglich wäre sondern pickst Dir heraus was bei uns z.B. nicht geht - teilweise auch aus gutem Grund. Und mit den Entwicklungsmöglichkeiten in einem Verein, dem DRK, der Feuerwehr (suchen händeringend Nachwuchs!), Hospiz oder eine der vielen anderen hat das absolut nichts zu tun...!
Wie schauts aus mit Qualifizierungskursen bei den Volkshochschulen? Kurse fallen aus wegen zu geringen Teilnehmerzahl - weil viele Erwerbslose lieber jammern statt zu handeln.
"Erst eine gemeinsame Studie der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute, die Anfang diesen Jahres veröffentlicht wurde, führte allmählich wieder zu einer positiveren Bewertung der Ich-AG. Die Institute kamen überraschenderweise nämlich übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass Ich-AG und Überbrückungsgeld zu den wenigen wirksamen Instrumenten der Arbeitsmarktpolitik zählen. Eineinhalb Jahre nach Gründung waren 80 Prozent der Ich-AG-Gründer noch immer hauptberuflich selbständig. Von den 20 Prozent zu diesem Zeitpunkt nicht mehr selbtändig tätigen waren 12 Prozent wieder sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Ich-AG wirkte wie eine gigantische Qualifizierungsinitiative: Arbeitslose beginnen unternehmerisch zu denken, sich neue, vermarktbare Fähigkeiten beizubringen, vielfältige Kontakte zu knüpfen. Selbst wenn die Gründung scheitert, hat sich auf jeden Fall die Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöht...."
Quelle: http://www.gruendung-aktuell.de/cms/index.php?page...
In Einem gebe ich Dir natürlich Recht - unser Bürokratie - Moloch ist die eigentliche Wirtschaftsbremse - statt einfacher, liberaler Regeln ein Wust von Verwaltungsvorschriften und Kompetenzgerangel - gerade die Kleinunternehmer werden mit immer mehr Beschwernissen belastet.
Genau das ist der Punkt wo eine neue politische Bürgerbewegung einsetzen muß, denn mit den heutigen Polit-Dinosauriern geht es nicht (s. z.B. Eixer See, Schülerbeförderung, KFz-Kennzeichenanfertigung), denn Legislative und Exekutive sind schon direkt durch die Eingleisigkeit in der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) quasi gleichgeschaltet, die Figuren im Stadtparlament und Kreistag nur noch blankes Alibi.
Dennoch bleibt die Frage: Was tust Du???
> "Und mit den Entwicklungsmöglichkeiten in einem Verein, dem DRK, der Feuerwehr (suchen händeringend Nachwuchs!), Hospiz oder eine der vielen anderen hat das absolut nichts zu tun...!"
Ach, sowas meinst du. Ich hatte jetzt eher an Arbeit als an Ehrenamt gedacht.
Ja, da könnten Arbeitslose im Prinzip verstärkt agieren - aber:
Bei nicht wenigen hat die Arbeitslosigkeit solche psychischen Auswirkungen, die z.B. träge machen auf Grund antrainierter Hilflosigkeit u.ä.
Dann kostet manches Geld (Mitgliedsbeiträge), was die Armen nicht haben.
Ausserdem dürfen Arbeitslose m.W. nicht einfach so ehrenamtlich tätig werden, sondern müssen Grenzen (z.B. Stundenanzahl) einhalten, úm nicht bestraft zu werden.
> "Wie schauts aus mit Qualifizierungskursen bei den Volkshochschulen? Kurse fallen aus wegen zu geringen Teilnehmerzahl - weil viele Erwerbslose lieber jammern statt zu handeln"
Nein, weil so viele Arbeitslose schlicht nicht das Geld dafür haben. Und leider wird auch kaum etwas von der VHS vom Arbeitsamt unterstützt, sondern die treiben ihre "Kunden" möglichst nur in deren Zwangsmaßnahmen (an denen Gewerkschaften und andere Anbieter viel verdienen ;))
> "statt einfacher, liberaler Regeln ein Wust von Verwaltungsvorschriften"
Wenn du den Bürger gängeln willst, kann er nicht frei sein ;)
Im Grunde ist die Politik doch eh eine Lobbyistik,...............
Nur die sich nicht belohnt fühlen sind am Motzen und wählen dann anders.
Die Opposition kann eh alles besser ,...........
und im Grunde sind alle WÄndehälse!
Liebe Leute,hatten wir das alles nicht schon mal ?Börsencrash,Elend und und und. Ich sage nur die Geschichte wiederholt sich.
Schönes Wochenende
Gruß Reinhold
Was ich mich immer frage ist, warum Menschen so wenig aus der Geschichte´lernen,....
Manchmal hat man das Gefühl, als ob nur das Neue eine Anziehungskraft besitzt, ohne Rückblick.
> "Was ich mich immer frage ist, warum Menschen so wenig aus der Geschichte´lernen"
Dazu muss man die Geschichte sachlich und nüchtern betrachten und auch die ganzen zusammenhängenden Umstände beachten - dann kann man was draus lernen. Wenn man Geschichte ideologisch angeht, ist das nicht sehr lehrreich und man wird auch blind für die echten Gefahren.
Das stimmt schon, und ich weiss auch worauf du hinaus möchtest.
Aber immer geht das nicht, weil doch auch Herzblut in manchen Dingen dabei ist.
"Einerseits wird behauptet, Menschheit lernt aus Geschichte nicht, andererseits sollen diejenigen der alten Zeiten besser gelernt haben, besser gewesen sein. Wie hätten sie dann unsere modernen Zeiten anrichten können? Wieso waren vor 1945 alle Werte versenkt? Wieso gab es vor 1933 keine Maßstäbe. Warum hatte das Kaiserreich keine Maßstäbe? Nein, weder waren die Altvorderen besser, noch entläßt das uns aus der Verantwortung. Im Gegenteil, es fordert Verantwortlichkeit?"
Das aus der Geschichte lernen, habe ich mal ganz primitiv hineingeworfen.
Natürlich ahnte Hitler nicht, dass die Weimarer Republik nicht standhält.Aber ahnen konnte er es schon, alleine durch die hohen Repressalien die Deutschland aufgebürdet waren.
ER selbst hat seinen erfahrenen verletzten Stolz mit dem verletzten Stolz "Deutschlands" gleichgesetzt.
Und viele sind ihm durch eigenen verletzten Stolz gefolgt.Plötzlich durften die einen wieder einen Spaten schwingen, andere eine Uniform tragen,und wurden dann verfüttert und ermordet.
Man kann aus der Geschichte lernen, wenn sie wenigstens noch nicht so lange vergangen ist, und man das Kalkül erkennt.
Dass politische Kalkül ist, das Volk zu manipulieren.Ob in die eine oder andere Richtung.
Seine eigenen Werte zu bewahren, ist nicht verkehrt.
Wie wäre es, wir sammelten in diesem Thread praktikable Vorschläge zur Veränderung der von uns beanstandeten Zustände, kümmerten uns darum, eine eigene Agenda, das Projekt Wir auf die Beine zu stellen?
Super, noch eine Partei?Um italienische Verhältnisse nachzu eifern um dann auch im Berlisconiland zu landen?
Vielleicht sollte die SPD sich mal vom Schrödersymdrom lösen und versuchen, wieder auf die Füsse zu kommen.
eine einfach nur mal so Revolution?
Ich bin eher der Mensch, der ein kleines Vergessen verhindern möchte.
> "Unser spezifisch germanischer Gröfaz-Komplex taugt nun wirklich nicht für die Metapher vom Menschen, der aus Geschichte nichts lernt!"
Wir lassen uns immer noch bei Angst gegen Sündenböcke aufhetzen.
Z.B. Arbeitnehmer gegen Arbeitslose, Deutsche gegen Ausländer, Christen gegen Muslime, Junge gegen Alte, usw.
Oder auch bei ideologischer Verblendung.
Z.B. Linke gegen Rechte, Rechte gegen Linke, Christen gegen Muslime, Muslim gegen Juden, Juden gegen Muslime, usw.
Viel gelernt haben wir dann wohl nicht aus der Geschichte.
Nettes Gedicht ;)
Es ist ja nicht nur Bangemachen. Denn wenn Linke Lichterketten wegen der Kristallnacht veranstalten und dann Scheiben von Rechten einwerfen, ist das absolutes Nulllernen.
Andererseits... gab es vielleicht nur Umlackieren...
Unrecht mit Unrecht zu bekämpfen wäre ja auch blöd.
Ausser, man hat eine gute Begründung ;)
> "Begründen kann man alles, besonders hinterher!"
Eben!
> "Wer ist so vergnügungssüchtig? Wo?"
Scheiben von (angeblich) Rechten (Büros, Klamottenläden, Jugendtreffs, etc.) werden halt auch mal eingeworfen. (Erinnere mich noch an meine Anfangszeit hier, als mal auf eine Seite mit Bildern davon (Schaufenster eingeworfen, erfreute Leute) als Beleg für gute Antifa-Aktionen verlinkt wurde - dass ich das nicht gut fand, fand man nicht gut - manche bis heute nicht ;))
Ansonsten nimm es als Synonym für jede linke Gewalt gegen rechte Ziele.
Oder besser noch als Synonym für jede ideologisch/religiös geprägte Gewalt, die im angeblich gerechten Kampf gegen den ideologischen/religiösen Feind (u.a. weil er selbst auch diese Gewalt nutzt) benutzt wird.
> "Dann hat das Gewaltspektrum natürlich noch eine Eigendynamik: Gewalt erzeugt Gegengewalt. Und schon geht das nächste kindische Gezänk los: der/wer hat angefangen?!"
Das eh!
> "Die andere Frage ist, ob alles, was sich gegen Faschismus als Protest wendet, ausgerechnet "links" ist."
Ab einer gewissen Stufe des Extremismus macht die "Farbe" eh keinen nennenswerten Unterschied mehr.
So schlicht ist es ja nun nicht. Wenn die Rechten nichts Unerlaubtes machen wollen, kann man ihnen die Demo nicht verweigern. Gleiches gilt dann für die Linken. Haben beide Verbotenes vor, sollen halt beide nicht demonstrieren dürfen. Gleiches Recht für alle - wer zweierlei Maß will, spielt den Exremisten (aller Farben) doch in die Hände.
> "Und dann habe ich mir erst am Montag die Theorie eines Polizisten über "rechte" Demonstranten und "linke" Chaoten angehört"
Es gibt halt überall Solche und Solche.
Es gibt halt bei den Linken und/oder Antifas Chaoten, die gewalttätig sind, Extremisten, usw. Wegwedeln darf man die auch nicht, nur weil deren Mittel heiligender Zweck der eigene ist.
> "und auch Dirk hatte sich ein anderes Thema vorgenommen"
Subventionen... das wars, ja ;)

Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .