Anwohnerin Jessica Wilke, die selbst Mutter eines kleinen Jungen ist, hat das Geschehen sehr betroffen gemacht. Sie beobachtet immer öfter, dass Fußgänger in Höhe des neuen Supermarkts und des Bäckerladens zwischen den Autos über die Ahltener Straße hasten - oft Schulkinder oder alte Leute, oft habe es schon gefährliche Situationen gegeben, sagt Wilke in einer Ausgabe des Anzeigers für Burgdorf und Lehrte.
Die Anwohnerin ist nun in die Offensive gegangen. Sie hat Unterschriftenlisten in etlichen Geschäften der Innenstadt ausgelegt, eine Facebook-Seite angelegt (www.facebook.com/ahltenerstraße) und will demnächst bei Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk vorsprechen, um ihrem Wunsch nach einem Zebrastreifen Nachdruck zu geben.
Die Stadt Lehrte indes ist für den Wunsch nach einem Zebrastreifen vermutlich nicht der richtige Ansprechpartner, sondern die Straßenbaubehörde des Landes Niedersachsen - denn die Ahltener Straße ist eine Landesstraße. Nach Auskunft von Lehrtes Stadtsprecher Fabian Nolting hatte es vor dem Bau des neuen Supermarkts bereits Diskussionen um einen Zebrastreifen und Zählungen des Fußgängerverkehrs gegeben. Ergebnis: kein Bedarf für einen Zebrastreifen.
Wie seht Ihr die Situation auf der Ahltener Straße? Sollte dort ein Zebrastreifen angelegt werden? Oder ist die Verkehrssituation für Fußgänger sicher gestaltet?








