Das Parkhaus ein Eigentor!

Notdürftige Pfeilersicherung mit Holz, Draht und Kaugummi? So etwas kommt höchstens in Entwicklungsländern vor. Ist Lehrte schon so weit?

Es scheint in Lehrte schon Tradition zu sein , öffentliche Gebäude verfallen zu lassen. Wenn sie dann endgültig so marode sind , daß eine Instandsetzung oder Sanierung zu teuer werden , werden mit Hilfe kühner Finanzkonstruktion Ersatz beschafft.
Da die Stadt Lehrte mit ihren Finanzen mit dem Rücken zur Wand steht , bleibt dem Rat nichts Anderes übrig ,als eine Finanzierungskonstruktion zu wählen , die man bei den städtischen Bädern angewandt hatte.
Es ist einigen möchte gern Ratsmitglieder anscheinend nicht klar , daß die Betreibergesellschaft Umsätze und Gewinne erwirtschaften muß! Ansonsten hätte man mit „Zitronen“ gehandelt.Unrealistisches Wunschdenken greift wieder einmal um sich . Solche Leute wollen also das Geschick der Stadt Lehrte in den nächsten Jahren lenken. Na dann!

Da steht noch eine wichtige Frage im Raum , was macht man mit den Anliegern des „Neuen Zentrums am Bahnhof“ , die seinerzeit ihre Parkplätze bar abgelöst hatten und somit ein unbeschränktes Anrecht auf die Parkmöglichkeiten erworben hatten und haben. Sie alleine entscheiden, ob eine Parkplatzgebühr erhoben wird oder nicht. Ähnliches gilt auch für die Ablöseparkplätze für die Geschäfte auf dem A-Gelände des ehemaligen Zuckerfabrikgeländes.
Übrigens hat sich bei unseren hoch mögenden Ratsmitgliedern noch nicht die Erkenntnis durchgesetzt, daß in absehbarer Zeit im unmittelbaren Umfeld (fußläufig max.10 min.) rund 2000 kostenfreie Parkplätze zur Verfügung stehen werden.
Alle reden seit einiger Zeit von Demographie , aber die notwendigen Konsequenzen werden nicht gezogen. Soll heißen ,für den Unterhalt und die Instandsetzung öffentlicher Einrichtungen werden nicht die notwendigen Mittel auf Ziel in den Haushalt eingestellt.Wohin das führt , können wir Tag täglich erleben.

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Jürgen Bruns aus Lehrte am 04.02.2012 um 13:39 Uhr  
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