Dieser schöne exotische Nadelbaum (keine Tanne, keine Fichte, keine Kiefer, Name unbekannt) unserer Nachbarin - auch er mußte am gleichen Vormittag sein Leben lassen.
Warum? Er stand gefährlich nahe an unserer beider Terrassen.
Nachdem alle Äste abgesägt waren, wurde er nicht mit einem Seil gefällt, sondern der Baumstamm stückweise abgesägt.
Nun haben wir viel mehr Licht, aber auch im Sommer keinen Schatten mehr auf der Terrasse.
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Günther,
das war am selben Tag. Und eine Woche später fiel ein eben solch großer Nadelbaum im Garten der anderen Nachbarin. Und der gefährdete nun weder Menschen noch Gebäude. Da wäre eine Baumschutzsatzung gut gewesen.
LG Brunhild
Brunhild,
da sind wir in Sehnde schon etwas weiter. Wir habe eine Satzung. Wie ich aber festgestellt habe, hält sich nicht jeder daran. Wie sagt man so schön: Wo kein Kläger, da kein Richter.
LG Günther
stimmt, es macht auch mich traurig, das Fällen eines solch stattlichen Baumes mit ansehen zu müssen ....
Anmerkung:
Da mit der roten Schrift liegt sicher daran, dass Du den Text direkt in - und ohne Leertaste - an den Link gehängt hast, denn der gesamte Text ist auch zum Link geworden. Geh mal mit der Mouse über den eigentlichen Text, dann siehst Du es.
Hallo Brunhilde in welcher Straße wohnt Ihr in Immensen.Könnte mit der Ziegeleistraße richtzig liegen.Da gabs früher andere Bäume die mal gefällt werden müßten.Es sieht aus alls wenn der Baum hinten im Garten steht,oder nicht.Ich kenne mich aus in Immensn.Gruß Gunhild
diese Bäume standen in der Fliederstraße. Der erste, beim Nachbarn schräg gegenüber im Vorgarten zu nahe am Fußweg. (Schau mal in meinen Bericht).
Dieser stand direkt zwischen dem Haus unserer Nachbarin und unserem Haus, aber gleich hinter den Häusern. Weieres kannst Du dem Beitrag entnehmen.
- schöner Sonnenauf/untergang ! -
Brunhilde ich war mir aber auch nicht ganz sicher wo das war.In der Straße bin ich kaum.Zwar ab und zu bin ich bei meinem Schwiegervater oder bei meiner Tante.Die kennst Du bestimmt Helga Jonas.Vieleicht werde ich mal vorbei schauen wenn ich mal wieder in Immensen bin.
Liebe Brunhild,
ich selbst trauere um jeden Baum der gefällt wird, solange er nicht an meinem Hause steht. Und da liegt der Knackpunkt, solange es nicht einem selbst betrifft, kann man gut urteilen. Besteht aber die Gefahr, dass ein Baum auf mein Haus zu stürzen scheint, sieht die Sache schon ganz anders aus.Ich weiß wovon ich rede, denn ich war sebst in der brenzlichen Lage, dass eine große Wyimouthtskiefer auf mein Haus zu stürzen drohte. Der Baum mußte fallen, obwohl ich ihn einmal selbst gepflanzt habe. Schade !!!
Gruß Günther
Die Baumschutzsatzungen sehen vor, daß Nadel- und Obstgehölz gefällt werden kann ohne daß man sich eine Genehmigung vom Rathaus holen muß.
Bei Laubbäumen oder Lerchen sieht das anders aus: Der Baum muß die Umgebung gefährden oder krank sein. Außerdem muß ein Ersatz gepflanzt werden.
Taurig ist das trotzdem.
Wir haben im Vorgarten eine Lerche und damit von September bis Februar alle Nadeln im Haus. Sie sieht prächtig aus.
Es ist immer wieder schlimm, wenn ein
Baum gefällt werden muss. Nur manchmal
lässt es sich leider nicht vermeiden.
Habe im Harz einmal das Fällen der Bäume erlebt.
Schon das ansetzen der Säge jagd einem Schauer
über den Rücken :-(
Ja, das musste ich auch schon erleben, fassungslos.
Der Blick war so, als würde ich direkt am Wald wohnen und plötzlich eines Abends, war die ganze Tannenbaumreihe gefällt. Warum? Weil die Mieter des gegenüberliegenden Hauses den Dreck nicht wollten. Sichtbehinderung gab es nicht.
Es ist einfach traurig, wie brutal der Mensch mit der Natur umgeht.
Christl,
in unserem Garten gibt es viele Sträucher, die Vögel mögen: Holunder, Schlehen, Knorpelkirsche, große Weiden mit Nistkästen usw., usw. Und jetzt schon kommen sie reichlich an die Futterstellen- die gefiederten Gesellen.
LG Brunhild
Bei uns im garten stehen Haselnuss-, Walnuss-, Kirsch-, Quitten und viele weiter Bäume und Büsche. Doch als der Nachbar wegen dem Schatten Bäume fällte, sah man die verschiedenen Vögel und die Eichkätzchen schon etwas irritiert im Garten
Unser Nachbargrundstück, 100m breit und etwa 300m lang, war von einer Gewerbefirma genutzt die Pleite ging. Mein Geld reichte nicht für die Auktion.
Die Firma mußte Busch und Baumwerk zur Abgrenzung zum Wohngebiet pflanzen, das der Nachnutzer restlos roden ließ.
Es war eine 50 jährige Trauerweide, mehrere Schwarzpappeln und unmengen Birken darunter. Seit 2 Jahren wachsen die seltsamsten Wildkräuter, überwiegend Brennesseln und Diesteln bis zu 2 Meter hoch hinter unserem Zaun. (siehe auch meinen Beitrag"Unser Dorf soll schöner werden")
Eine andere Geschichte vom Baumfällen:
In unserem Garten stand, als wir einzogen unter anderem eine Pappel, die der Vorbesitzer in 3 m Höhe abgesägt hatte. Sie trieb dann 10 neue Äste, die als wir kamen, einen Durchmesser von je 20 cm hatten. Die Triebe waren mitlerweile 8-10 m lang und waberten nach allen Seiten. Ich ließ die Feuerwehrjugend unter fachkundiger Aufsicht am Baum werken.
Die Triebe wurden abgesägt. Der Schaden: Beim Nachbarn ging das Garagendach kaputt, der andere Nachbar büßte seinen Zaun ein und mein weit weg gestelltes, noch nicht aufgebautes Gewächshaus war zu 50% zerstört.
Am Baumstumpen wuchs ein Knöterich empor, der den Rest des Baumes dann nach 4 Jahren umlegte. Ich meine, so habe ich einem schlecht gezogenen Baum, der auch noch Nachbarn und uns bedrohte , ein würdiges Ende bereitet
das muß ja neben Euren Grundstück ein wahres Schmetterlingsparadies sein! Brennesseln sind für die Falter ideal zum Überwintern. Freu dich auf Kleine Füchse, Tagpfauenaugen, Admirale, Zitronenfalter und andere mehr.
Ich hoffe sehr, ich täusche mich da nicht.
Das schon, Brunhild, aber ich muß mich zwei mal im Jahr hinter dem Zaun langquälen und bis vor kurzem rüberhängende Äste und Büsche entfernen. Jetzt schlage ich mir einen 1m breiten Streifen frei, über den dann hunderte Nacktschnecken in unseren Garten strömen. Aber ich halte wenigstens die Brennesseln etwas raus.
Das ist alles nicht so schlimm. Schlimm ist, daß kein Baum mehr da ist, unsere Eichhörnchen sind ausgewandert und kommen nur noch zum Walnüsse holen, die auf der Terrasse liegen.
Ist denn bei Euch ein Wald in der Nähe, Hartmut, aus dem die Eichhörnchen zu Euch auf die Terrasse kommen?
Gegen die Nacktschnecken sind auch wir in manchem Jahr fast machtlos.
Sobald unsere Dahlien winzige Spitzen zeigen, decken wir sie jede Nacht mit Plastikblumentöpfen (ca. 200 Stück) ab, damit die zarten Triebe nicht radikal abgefressen werden. Laufenten kommen bei uns nicht in Frage, da wir ja auch noch Gemüse anbauen.
Bekomme ich mal ein wenig von Eurem Garten zu sehen?
Ein Wald, Brunhild, ist nicht in der Nähe. Der ist auf dem Nachbargrundstück abgeholzt worden. Die Eichhörnchen haben sich im Umkreis auf alte Bäume gerettet, zum Essen kommen sie auf unseren Nußbaum.
Ich werde mal eine Serie von Frühjahrs und Sommerbilder einbringen.
Falls Ihr einen Walnussbaum. habt: Darunter läßt es sich bei schönem Wetter gut sitzen, hält er doch die Fliegen und Mücken fern.
Bei einigen sehr alten Häusern kann man aus diesem Grunde
noch rechts und links neben der Eingangstüre Walnussbäume. stehen sehen.
In Bayern gibt es eine Baumschutzverordnung, von den Verboten dieser Verordnung bleiben ausgenommen: 1. Nadelgehölze; 2. Obstgehölze mit Ausnahme von Walnussbäumen; 3. Laubbäume, die in 100 cm Höhe über dem Erdboden einen Stammumfang von 100 cm nicht überschreiten und keine Ersatzpflanzungen sind; bei mehrstämmigen Bäumen ist die Summe der Stammumfänge maßgebend.; usw....
Es ist immer schade um die Bäume, aber sie wurden in den Gärten eben auch oft vor Jahren zu dicht an die Grenze oder das Haus gepflanzt und auf einmal sind sie groß und "wachsen einem über den Kopf bzw. das Haus"... Ich selbst habe einen zu großen Walnussbaum im Garten, der mich stört, vor allem wegen Schattenfall und weil er zu dicht am Haus steht; und eine Riesenbuche auf einem benachbarten Friedhof, der mir vor allem im September nur Schatten beschert und danach bei den vorherrschenden Westwinden Laubfall ohne Ende...
darf man denn nach Eurer Baumschutzverordnung die Bäuöme wenigstens ein wenig lichten/ ausästen? Das wäre doch eine Möglichkeit nicht ganz so viel Schatten und ganz so viel Laub zu haben.
Schöne Bilddokumentation. Lehrbuch reif. Und man kann es auch so sehen: Der Baum hatte es viele, viele Jahre gut bei euch, durfte sich entfalten und dient noch als Brennholz. Ihr hättet ihn ja auch schon viel früher rausnehmen können, habt ihr aber nicht.
Bei meinen Eltern haben die Nachbarn die riesengroße Douglasie heraus genommen, mit der ich aufgewachsen bin. (ist es auf dem Bild vielleicht auch eine, sie war mal Trend zu der Zeit) Da habe ich auch erst einmal schlucken müssen. Wir haben eine knapp 100 jährige Eiche im Garten und erfreuen uns täglich daran. Auch wenn alle sage, die mache so viel Schatten. Soll sie doch! Wir brauchen weder Markisen noch einen Sonnenschirm. Und Laubharken verschafft Bewegung!
Hallo liebe Urte,
es war der Baum unserer Nachbarin und sie hatte ihn schon vor vielen Jahren als Weihnachtsbaum der Kirche angeboten. Den Kirchenmitarbeitern war als Laien das Fällen aber zu riskant.
Und jetzt bedrohte der Baum in seiner Größe doch zu sehr die sehr nahe stehenden Häuser. Die Stürme werden auch immer stärker.
LG Brunhild
Hatte ich auch so verstanden, Brunhild. Mit "unserer" Eiche wollte ich auch nur sagen, dass, nur, weil ein Baum Schatten macht, er nicht gefällt werden sollte. Aber wenn er Haus und Mensch bedroht, dann muss er halt weg, hatte er aber über all die Jahre hinweg ein kraftvolles Leben.
Das stimmt!!! Ich muss/darf ja auch gerne sagen, dass ich in sehr ruhiger und schöner Lage lebe, die ich sehr zu schätzen weiß...Schönen Sonntag allerseits
Hallo Brunhild !- um Deinen einleitenden Komm. zu vervollständigen : es könnte eine HEMMLOCK-TANNE sein, wenn sie recht kleine Nadeln hatt(e)/oben dunkel unten heller und luftig, lockere Zapfen - ca. Daumenkuppen groß.
Zum 2ten,und das ist hier wohl der größte Teil der Kommentare, möchte ich mal Gartenplanzrechte und -pflichten ansprechen.
In unserer innerörtlichen Flächen und Gärten werden in zunehmendem Maß, seit ca. 50-60 Jahren, aus Unkenntnis zu den Endgrößen, zu große Pflanzen und BÄUME angepflanzt. Zum größten Teil sind es Gehölze die ihrer Platz in Wäldern haben. In Parks geholt, wo sie ja auch noch Platz auf Jahrhunderte haben.
Ein Fallbeispiel: Fam. (Müller) hat ein kleines Haus-Grundstück (ca.500-600qm) geht in eine Baumschule und findet viele, noch schön kleine, Gehölze und pflanzt sie schön eng an die Grenze - man will ja schließlich noch ein bischen Rasen haben. Nach 2-3 Jahrzehnten wird das alles dem Nachbarn sowie Fam.M. alles zu groß, wie auch in Deiner Schilderung. Man hätte eben wissen müssen, das dieser Baum zu allen Seiten einen Grenzabstand von min. 8 m müsse.
Das ist nachzulesen unter google:
Lehmann, Kommt. Nds. Nachbarschaftsrecht / Pflanzen in Nachbars Garten.
Hier werden die gesetzlichen Grenzabstände, mit zulässigen Höhen angeführt.
Informiert man sich vor einer Garten- oder aderer Bepflanzungsanlagen darüber, so kommt es gar nicht erstb zu solchen AUFREGERN und Diskusionen.
das Nachbarschaftsrecht nehmen viele Nachbarn leider nicht ernst genug!
Und die Baumschulen/Gärtnereien wollen meistens auch recht viel verkaufen. Da ist eine Beratung von ihnen auch immer mit Vorsicht zu genießen. Aber wer weiß das schon als Anfänger.
Ja, Brunhild, leider ist das so !!!!!
Die Landschaftsgärtner selbst haben zwar eine Ausbildungskenntnis darüber, wenden sie aber im Bereich ihrer Garten- Anlagen nicht konsequent an. Du hast recht, da kommt das Profit -Denken ins Spiel !!!!
Aber wie viel Ärger (und manchmal Herzeleid) ließe sich vermeiden wenn man von Fach - Menschen in dieser Sache beraten würde.
Außerdem, baut man ein Haus, so gibt es einen gesetzlichen Mitentscheid der Behörde " Bauamt "- und andere Institutionen.
Man (oder irgent ein Amt) sollte den Häuslebauer auf diese Nachbarschaftsrechte/-pflichten hinweisen. Denn auch abstandsgerechte Bepflanzungen müsse 1-2 mal im Jahr auf die zulässige Höhe reduziert werden.
diese Grundstücke hier bei uns wurden in der Zeit von 61- 67 bebaut und anschließend die Gärten bepflanzt. Da war das alles nocht nicht so geregelt.
Heute sieht das natürlich anders aus!
Wohnst Du auch im eigenen Haus mit Garten?
Hallo Brunhild,
1963 in meiner Gärtnerprüfung gab es schon eine Frage zu obigem Thema. In der Berufsschule sind wir schon eingehend darüber belehrt worden. Das Gesetz gibt es bereits seit ca. 100 Jahren ! ! ! - es ist nur nie richtig publiziert worden. Deshalb wird es auch nicht angewand. Es wird leider nur bei Streitfragen hinzugezogen.
Wenn ich meine Grundstücksnachbarn darum bitte, regelmäßig, ihre Gehölze so zu halten das sie nicht den Wuchs in meinem Garten behindern, stoße meißt auf Unverständnis. - Das zu Deiner Frage.
Bunte Alltagsgrüße - Bärbel
Ps : die Mohnkapseln gedeien prächtig ! !
dieses Gesetz ist leider immer noch sehr vielen Menschen nicht bekannt.
Erst bittest Du den Nachbarn recht freundlich und nichts passiert, Dann erklärst Du ihm Deine Rechte und er ist fast beleidigt. Es ist immer ein Balanceakt, möchte man doch in guter Nachbarschaft leben!
Die bunten Alltagsgrüße schreibe ich Dir gerne zurück und hast Du nicht Lust, auch einmal einen "Bericht" einzustellen. Vielleicht zu diesem Thema, da Du Dich bestens damit auskennst?
Vielleicht auch ein paar Fotos von Deinen Blumen, Bäumen und Sträuchern?
LG Brunhild
Liebe Brunhild!
Was Du da schreibst werde ich auch irgenwann tun. - ABER -
Meine praktischen Hände in Verbindung mit den dazugehörigen Überlegungen stehen mit meinem PC und allem drum und dran noch sehr auf Kriegsfuß. Ich verstehe IHM noch nicht ! Bin noch ein blondes Dummi ! Mein Tagesablauf läß mir nicht die Zeit und Ruhe.
Außerdem spiele ich auf "Vista" und muß mir alles selbst erarbeiten.
Ich setze mir Prioritäten. Jetzt im Sommer sind mir Haus, GARTEN und ein bischen myheimat-lesen genug.
L.G.- Bärbel
das Ganze ist ja auch nicht so eilig. Der Garten braucht jetzt im Sommer unsere ganze Zuwendung und haben wir alles geschafft, wollen wir auch einmal ein Stündchen seine Schönheiten genießen und ausruhen. In diesem Sinne wünsche ich Dir ein erholsames Wochenende.
Ostersonntag, nach dem Osterfeuer in Immensen,...
Am Ostersonntag, so gegen 10 Uhr war auf dem Platz des Osterfeuers noch eine ganz himmlische Ruhe. Die Restbestände glimmten und qualmten noch ein...
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