Mein Freund, der Baum - er fiel am frühen Vormittag.
Ein über 40 Jahre alter kräftiger, gesunder und über haushoher Nadelbaum unseres Gegenübernachbars lag nach knapp 25 Minuten am Boden.
Ich war sehr traurig , dass er gefällt werden mußte .
Doch voller Faszination habe ich die Aktion beobachtet und fotografiert..
So nahm alles seinen Lauf....
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Ach, liebe Brunhild,
das ist ein Omen! Seit zwei Jahren soll ein identischer Baum in meinem Garten gefällt werden - aber méine Frauen (Frau, Tochter, Freundin) sind dagegen. Drum steht er noch. Was mach ich nur? Ihn zu fällen wird ja, weil er immer größer wird, immer teurer. Ich bin ratlos ....
Steht mir auch noch bevor! Das wird teuer. In meinem Garten sind sechs Tannen, die 1973 gepflanzt wurden und bei jedem Sturm habe ich Bammel.
Heute würde man nicht mehr soviele Nadelbäume in den Garten pflanzen. Damals hat ein Gärtner sich voll ausgetobt. Er pflanzte u.a. auch einen Mammutbaum und als der größer wurde, hatte ich mit meinen Nachbarn kein gutes Verhältnis mehr. Als er dann gefällt wurde, grüßten sie mich wieder.
@ Anton und Caroline Zu nah am Haus stand er nicht, aber zu nah am Bürgersteig. Die Wurzeln haben immer wieder die Pflasterung des Fußweges angehoben. Stolpergefahr und unübersehbaren Folgen.
LG Brunhild
@ Gabriele Das war Anfang der 70er Jahre so Mode. Uns hatte auch ein Gärtner zur Pflanzung vieler Tannen geraten. Ein heftiger Sturm hat dann später (das Jahr weiß ich nicht mehr) die meisten in Schieflage gebracht. Der Rest mußte dann auch dran glauben.
Án ihrer Stelle wachsen jetzt Weiden, Schlehen, Holunder usw.
LG Brunhild
Das Fällen dieses Baumes hat € 300 und das Zerschreddern des Stuken bis auf 20 cm Tiefe noch einmal € 180 gekostet.
@Roland Vielleicht nimmt Euch Euren Baum die Kirche zum kommenden Weihnachtsfest als Christbaum ab. Er sollte dann so stehen, dass er von Mitarbeitern der Kirche gefällt werden könnte.
Liebe Brunhild,
das Fällen ist kein Problem, mein Neffe macht es kostenlos und hat die Ausrüstung dazu. Aber meine Frauen - siehe oben! Und - ehrlich gesagt, auch mir tut er leid, denn auch ein Baum hat (für mich) eine Seele.
Ich habe so eine Fällaktion selbst vor einigen Wochen gehabt. Es tut einem schon weh, aber die große Tanne hatte sich im Laufe der Jahre immer mehr zur Straße geneigt und drohte beim nächsten Orkan auf die parkenden Autos zu fallen. Damit war das Todesurteil gesprochen. Ich hoffe, dass Alexandra nicht von oben zugeschaut hat.
Ja, irgendwie ist es traurig, aber manchmal bleibt einem nichts anderes übrig...! Brunhild, Du hast es auf jeden Fall super dokumentiert. Wirklich vom ERSTEN bis zum LETZTEN Moment! LG
was hätte der Baum wohl alles für Geschichten erzählen können. Wir haben ein kleines Ahornbäumchen gepflanzt, als wir einzogen. Es ist nun 15 Jahre alt. Im Sommer ist es schön unter ihm zu sitzen. Er weiß auch die Geschichten der "kleinen" Jungs, als sie neben ihm im Sandkasten saßen.
Manchaml muss einfach eine schwere traurige
Entscheidung getroffen werden, leider. Doch bevor
noch etwas passiert....
Deine Dokumentation gefällt mir sehr Brunhild.
Brunhild, du stärkst mich! Das sind Preise. Mir ist auch klar, und heute sagen das viele, ein Tannenbaum gehört in den Wald. Wir haben das Grundstück mit Haus gekauft, als der Garten schon angepflanzt war. Aber diese Nadelbäume sind Flachwurzler und da ist ihre Höhe schon langsam gefährlich. Wir hätten gar nicht so lange warten sollen. Vor 10 Jahren wär´ die Aktion billiger gekommen. Mir tut es auch leid, denn diese Bäume sind natürlich auch ein beliebter Brutplatz für viele Vogelarten.
@ Ja, Gabriele,
das ist ein anderer Gesichtspunkt: Oben in diesen großen Nadelbäumen brüten vor allem auch die größeren Vögel wie Tauben, Elstern und Krähen. Aber Menschleben dürfen nicht gefährdet werden und wer sollte in diesem Falle eventuell eine lebenslängliche Rente bezahlen?
Wenn ein solcher Naturgigant gehen muß wird einem schon wehmütig, doch hier hat es ja Gründe gegeben die wirklich beachtet werden mußten.
Doch die Fotoreportage fand ich gut, habe zwar schon des öfteren meinem Mann im Wald zugeschaut, doch nie so einen großen.
War sehr informativ.
Bruni, das hast Du gut beobachtet.....der letzte Wahnsinnssturm hat bei uns im Garten den Abbruch einer 10 m hohen Tanne übernommen.....war nicht lustig!
Hallo Brunhild,
eigentlich ist alles geschrieben worden, was mir bei diesen Bildern auch durch den Kopf ging.
Auch wir hatten im Garten einige große Bäume, die leider irgendwann einmal der Säge weichen mussten. Ich kann das Gesagte von Martina bestätigen. Sicher wird sie sich auch noch an unseren "zugewachsenen" Garten erinnern ...
Ist meist ein Problem, beim neuanlegen von Gärten haut man sehr viel Gehölz rein und 10-20 jahre später muss die Säge kreisen....
Beim ersten Bild sieht man, wie dicht der baum am haus stand, und ne Menge Licht auch weg nahm.
Bei einem Orkan hätte er eventuell böse Schäden angerichtet.
@ Roland versuche es bei deinen Frauen doch mit einem Kompromiss...
Den Baum fällen bis auf ca 1,80 m Stamm, und dann laß dir von einem Kettensägenschnitzer eine Skulptur sägen, einen Bär , Adler, Eule oder was abstraktes. Bei uns ist das total IN.
danke für deine Nachricht auf my Heimat. Ja es macht mich traurig um jeden gefällten Baum. Manchmal ist schon beim Einpflanzen zu erkennen, dass die Menschen, die es gut gemeint haben, einige Dinge nicht berücksichtigen.
Die Bäume kommen zu dicht beieinander, zu dicht ans Haus, der falsche Baum an einer Wasserzu- oder Ableitung, der Baum verdunkelt die Fenster, versperrt die Sicht, die Ästhetik stimmt nicht usw.
Wenn von den Bäumen eine echte Gefahr ausgeht oder sie krank sind oder andere gravierende Gründe bestehen. Na dann.... Und diese Idee mit den Holzskulpturen finde ich als nettes Überbleibsel charmant.
Ansonsten, wenn Du mit der "Keule" kommst und nur das Wort Baumschutz oder verbunden mit Satzung oder Bestandsschutz in den Mund nimmst, wirst Du in jeder Form abgestraft.
Persönlich finde ich es schade. Unsere Sauerstoffträger werden ja immer weniger. - Und: es ist mit diesem Schutz ja nicht jeder x-beliebige Haus- und Gartenbaum gemeint. - Aber ist in Kürze viel zu kompliziert.
Also: wenn der Baum schon weg muss, dann bitte überlegt und vielleicht sogar mit einem netten kunstvollen Ersatz.
wenn man bei einer Baumschutzsatzung nicht zu kleinlich ist, dann befürworte ich diese sehr.
Das Gute daran ist, dass für jeden notwendig gefällten Baum frischer Ersatz geschaffen werden muss. Und das ist doch in Ordnung.
Weniger Rasen und mehr Bäume und Sträucher als Sauerstoffträger!
Hallo Brunhild, ich habe jetzt die Kommentare hier nicht alle gelesen. Aber Blaufichte war in den 60igern, 70igern eine Modepflanze. Ihr erinnert euch vielleicht alle noch, dass dies mal der TrendyWeihnachtsBaum war. Häufig wurde der Christbaum (Tannenbaum) aus der Stube in den Garten gepflanzt. Ich selbst habe als Lehrling noch die richtig knallig silberblauen Sorten darauf veredelt. Deshalb darf ich das jetzt auch sagen: So eine Blaufichte ist der "unwichtigste" und unsinnigste Baum im ganzen Garten! Er hat so gut wie Null Nutzen. Für Mensch nicht und für Tiere schon gar nicht. (Außer Sitkafichtenläuse) Kreuzspinnen bauen dort vielleicht noch ihre Netze und Amseln ihre Nester. Jeder andere Baum wäre sinnvoller, Sträucher allemal. Und die Nadeln am Boden lassen dort auch kaum etwas anderes noch wachsen. An einer Neupflanzung an gleicher Stelle, da werden sich die Leute die Zähne ausbeißen. Viel Spaß. Ansonsten teile ich natürlich die Wertschätzung eines Baumes... Schlimm ist es meist bei Hausbesitzerwechsel... da höre ich schon immer die Säge im voraus dröhnen!
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