Mein Leserbrief auf den Artikel in der HAZ von heute:..Komasaufen

Diesen Bericht kann und darf man nicht ernst nehmen. Soviel Allgemeinplätze zu solch einem wichtigen Thema ist nur mit dem Füllen des Sommerlochs zu erklären. Da sollen Lehrer die selbst ein Alkoholproblem haben, Schülern Sonderunterricht erteilen und eine Art von Lebenshilfe zu teil werden lassen, Frau Bätzing (MdB) das ist noch nicht Ihr Ernst.

Da wird von Freizeitangeboten gesprochen und das Fehlen von Jugendzentren beklagt. Im Grunde alles sekundäre Mechanismen. Wenn das nicht funktioniert dann probieren wir es mit mit dem zusätzlichen Fach "Lebenskompetenz". Die Handlungsweise eines Blinden, der im Nebel herumstochert, wenig professionell. Nein diese Frau hat keine Ahnung was sie da soll bzw. tut.

Ein Alibi-Aufgabenbereich für die Ministerien, die im Grunde verantwortlich zeichnen für diesen katastrophalen Zustand unserer Jugend. Da werden über eine Menschen verachtende Arbeitsmarktpolitik (Hartz IV läßt grüßen z.B.) intakte Familienstrukturen zerstört. Untermauert mit dümmlichen Sprüchen, wie: "Wer nicht arbeitet, braucht nicht zu essen", werden einstige Alleinverdiener wenige Jahre vor der wohlverdienten Rente, gedemütigt und von total überforderten Sachbearbeitern in den Job-Centern af Bittstellerebene gehievt. Werden durchleuchtet, die Stasi konnte es nicht besser, mit Umsiedlern, Asylanten und Dauer-Sozialhilfeempfängern gleichgesetzt. Bei Kontoüberprüfungen die scheinbar jeder vornehmen kann, wenn er denn nur ein stück kommunales oder staatliches Sitzholz unter seinem Hintern hat und wie heute im Rundfunk zu hören war, auf Augenhöhe mit Terroristen genannt wird. Zeigen sie mir den Familienvater, der dann noch ohne Gesichtsverlust vor seiner Familie auftreten kann. Selbstverständlich bekommen dies die Kinder mit, falls man so blöd war sich welche anzuschaffen. Dieses sind dramatische Ausmaße, Frau Bätzing, welche dann in logischer Konsequenz destabilisierte Kinder und Jugendliche hervorbringt. Lebenskompentenz, wie so schön angeführt, gebärt aus Lebensqualität. Reden sie mal mit Ihren Kollegen vom Arbeits-Sozial und Gesundheitsministerium bevor Sie wieder an die Öffentlichkeit gehen. Das ist ja peinlich.

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4 Kommentare zum Beitrag
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 17.07.2009 um 17:57 Uhr  
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Dirk Borck aus Lehrte am 17.07.2009 um 17:59 Uhr  
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Adolf Stephan aus Peine am 17.07.2009 um 18:20 Uhr  
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Hans-Werner Blume aus Garbsen am 18.07.2009 um 16:16 Uhr  
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