"Drei Meilen hinter Weihnachten" Gedanken nach dem Besuch einer Ausstellung in der Galerie Lehrte.

Lebende Kalkkartoffeln gaben der "Installation Ausdruck.

Lehrte: Galerie Lehrte | Gedanken über die zur Zeit gezeigte Ausstellung in der Galerie Lehrte
"Drei Meilen hinter Weihnachten ", Gedanken eines Laien.
Mit Wohlwollen und Neugier besuchte ich die Ausstellung,
von Bärbel Kasperek und F. P. Kelm, in der Städtischen Galerie
in der Alten Schlosserei in Lehrte. Nur 5. Minuten vom Bahnhof.
Die Installation auf der dunklen Bühne, gefiel mir, auf den zweiten Blick.
Man muß so etwas auf sich wirken lassen, um es zu verstehen.
Auf den dunklen Bohlen, helle, umgedrehte Untertassen, mit
mit gekalkten Pflanzkartoffeln, erhöhten den Eindruck
des Betrachters, auf das schöne Bild im Hintergrund.
Daneben ein Stahlgerüst, gelb ausgefüllt mit Stoff, oder Seide ?
fast wie ein Ausrufungszeichen. Auf dem Bild ein Menschenpaar,
wobei der Mann, wie so oft im Leben, die helfende, tragene Rolle hat.
Die Zeit-Waage an der Wand und keimenden Kartoffeln zeigen uns,
unsere Zeit läuft und das Leben geht weiter, es gibt keinen Stillstand.
Allein die Komposition der verwendeten Gegenstände, ergibt ein Kunstwerk.
Dabei kann man sich über Kunst überall trefflich streiten.
Sie studieren, interpretieren, sie schön finden oder auch verdammen.
Allein die Auslegung, das Wirkliche, ja selbst das Gefühlte,
ist Sache jedes einzelnden Betrachters oder jeder Betrachterin.
Man kann die Gefühle und Gedanken der Künstler,
bei der Schaffung ihrer Werke, weder erraten oder nachempfinden.
Dazu wird die Installation auf einer anderen Bühne, auch
wieder etwas anderst auf den Betrachter wirken.
Mein Wissen über die Kunst ist leider nur mäßig. Berthold Brecht
sagte einmal :”Kunst ist, wenn ein Künstler, unter dem Beifall
der Zuschauer, auf die Bühne scheißt”. (Zitat)
Meines Wissens nach war die erste überlieferte Kunst,
die der Steinzeitmenschen, mit ihren Tiermalereien.
War das ein Dank an die Götter, oder eine Mitteilung über Jagdglück ?
Ich würde es, wie auch die Fruchtbarkeitsgöttin, als Kunst bezeichnen.
Da ergibt sich dann bei mir die Frage, gibt es Kunst bei Tieren?
Auerhähne und Kampfläufer mit ihren Tänzen, sowie manch
schöner Vogelgesang ? Ist hier nicht auch ein Hauch von Kunst zu spüren
Ich hoffe aber, auch so ihr Interesse, durch meine Gedanken über
diese sehenswerte Ausstellung, erweckt zu haben. Die Bilder zu zeigen, wurde mir zum Ende der Ausstellung erlaubt. Jürgen Bruns

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4 Kommentare zum Beitrag
6
la rue aus Lehrte am 25.08.2011 um 09:39 Uhr  
14.865
Jürgen Bruns aus Lehrte am 25.08.2011 um 11:04 Uhr  
6
pur pur aus Lehrte am 26.08.2011 um 22:06 Uhr  
169
Ulrich Gürtler aus Lehrte am 27.08.2011 um 11:37 Uhr  
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