Die Geschichte der Ermordung von Peppino Impastato, durch die Mafia.
Lehrte: Stadtbibliothek | Im Kampf gegen die ehrenwerte Gesellschaft.
Ein musikalischer Nachruf auf Peppino Impastato.
Eigentlich wollte ich ihnen die Geschichte des Mafia Bekämpfers,
Peppino Impasato erzählen. Jetzt kam der Bruder des Ermordetten ,
Herr Giovanni Impastato, mit seinem Dolmetscher und erzählte, die Geschichte ,
seines Bruders, Peppino auf itallienisch. (Franko Vassia.)
Er kam auf Einladung von Tapas und dem Arbeitskreis, zur Zusammenarbeit
mit ausländischen Mitbürgern in der Stadt Lehrte.
Der Neffe Franzesco spielte mit seiner Gittarre Anti-Mafia-Musik
und süditalienische Lieder in den Vortragspausen. Peppino Impastato,
dieser bekannte Sizilianer wurde am 9. Mai 1979 mit den Händen
und Füßen nahe einer Eisenbahnschiene mit Steinen erschlagen
und danach in die Luft gesprengt.
Es sollte wie ein Unfall aussehen , der 8. Jahre lag nicht aufgeklärt wurde.
Es wurde so dargestellt, als ob er die Schienen sprengen wollte und
dabei zu Tode kam. So wurde die Mafia einen „Unruhestifter” los.
Er hatte 10. Jahre lang durch Zeitung und zuletzt auch im
" Radio Aut" den Anti Mafia-Sender, die Herren der" ehrenwerten
Gesellschaft, benannt und was noch schlimmer war, verspottet.
Heute Abend, war heute der Bruder des Opfers, Giovanni Impastato,
mit dem Gitarristen und Sänger Francesko Impastato,
in der Stadtbibliothek Lehrte.
Er erzählte von Sizilien und den Kampf gegen die Mafia. Jeder der da in Sizilien, oder auch in Süditalien geboren ist, bekommt mit der Muttermilch gleich das Gefühl der Macht der Mafia und das bleibt lebenslang so. Seit alten Zeiten ziehen "Moritatensänger" durch die Stadtteile Neapels und anderer Städte und singen zu Stelltafeln mit Bildern der bösen Verbrechen der Mafia. In den letzten Tagen brachte das Fernsehen, das die Mafia lebt.
Früher gab es die kulturellen Piratensender ,
die mit Kultur gegen die Mafia hetzten.
Unter Aldo More wurden vor den Wahlen und auch von der Mafia
kriminalisierte Gegner halb totgeschlagen und ins Gefängnis geworfen.
Es waren schlimme Zeiten.
Nach 25. Jahren erfolgte erst ein Freispruch für die damaligen Protest-Künstler.
Vor 25. Jahren lud ein Lehrter , Georg May , den Sizilianer Francesco Impastato
nach Lehrte ins "Andere Kino" ein. Aus 14. Tagen wurden 25. Jahre im Kampf
gegen die Seuche Italiens in Deutschland. Es gibt auch ein Buch über den Ermordeten und seine Geschichte, das seit Jahren in´s Deutsche, übersetzt werden soll. Für die fast 30. Zuhörer ein interessanter
Bericht und auch musikalisch ein doch angenehmer Abend.
Sie können Ausschnitte davon in LOK-Lehrte , jetzt h1. demnächst sehen.




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