Heute mal wieder ein Bild aus Lehrte


mochte ich auch wohnen , sehr schöne Aufnahme
Zum angreifen und doch so unreal - aber einfach eine Klasse Arbeit!
Danke, Dirk
Hallo Dirk,
Jau...das kannman so stehenlassen. Sauber. Danke für`s Zeigen.
LG aus Hannover - Helmut
Brigitte, mal abgesehen von der Fototechnik ist das Haus schnuckelig
Lieber Dirk Borck, wenn Du meine Berichte in den Tageszeitungen aufmerksam lesen würdest, dann könntest Du zu jedem Haus etwas finden.Hier eine kleine Geschichte:
Vermutlich brachte es Hildegard Rust mit in die Ehe
Niemand weiß genau, wer das „vergessene Tagelöhnerhaus“ erbauen ließ
Lehrte. Es steht nicht unter Denkmalschutz, es ist aber durchaus schutzwürdig, das vergessene Tagelöhnerhaus an der Rethmarstraße Nr. 2. Es ist weit über hundert Jahre alt. Niemand weiß genau, wer es gebaut hat und wann dieses geschah. Vermutlich hat es Hildegard Rust mit in die Ehe gebracht, als sie 1942 Dr. Heinrich Buchholz heiratete, der von einem Bauernhof von der Ramhorst stammt. Heinrich Buchholz (56) hat das Fachwerkhaus von seinem Vater geerbt und es inzwischen seinem ältesten Sohn Hinrich (30) überschrieben. Er kann sich nicht erinnern, dass in der Familie jemals über das einstige Tagelöhnerhaus gesprochen wurde. Er ist der Meinung, sein Urgroßvater habe es dazu gekauft, als der Rust-Hof wieder einmal verlegt wurde.
Wenn man so will, ist das in die Tage gekommene Fachwerkhaus ein Überbleibsel vom Hof Nr. 41, auf dem um 1650 Zacharias Rust der Hauswirt war. Der Vorname Zacharias kam mit Zacharias Eilers nach Lehrte, der vermutlich der Großvater des Zacharias Rust war. Der Hof befand sich damals an der Ecke der Sehnder Straße mit der heutigen Langen Straße und wurde in späteren Jahren an die Hagenstraße verlegt. Dort wurde es aber zu eng, so dass Haus und Hof an die heutige Rethmarstraße Nr. 3 umzogen.
Als die einzige Tochter Hildegard der letzten Rustfamilie heiratete, verschwand diese Linie Rust, die auch irgendwie mit der Linie Baxmann verbunden ist.Hinrich Buchholz, der in Kürze seine zwölfjährige Soldatenzeit beendet, wird demnächst das ehemalige Tagelöhnerhaus zu seinem Wohnsitz machen. Bereits 1968 erhielt das Haus einen Anbau, um Badezimmer und Toiletten einzurichten. Jetzt soll es ein wenig modernisiert werden. Im Obergeschoss will Hinrich Buchholz es sich mit seiner Familie gemütlich machen, während die Wohnung im Erdgeschoss vermietet bleibt. Immerhin soll die Fassade stilecht aufgefrischt werden, zumal das Fachwerk noch gut erhalten ist.
wieder mal eine schöne Aufnahme.