SoVD Sievershausen fünf Tage unterwegs im Vogtland
Für 34 Mitglieder des SoVD – Ortsverbandes Sievershausen ging es mit dem Bus für fünf Tage ins Vogtland. Das Hotel Falkenstein in Falkenstein sorgte für einen angenehmen Aufenthalt. Besonders die exzellente Küche wurde von den Teilnehmern gelobt. Das Vogtland liegt im südlichsten Zipfel von Sachsen zwischen Bayern, Thüringen und dem tschechischen Böhmen. Es ist eine waldreiche Mittelgebirgsregion und interessanter Standort für Exkursionen in die Umgebung.
Die Anreise begann mit einem rustikalen Busfrühstück in Torfhaus. In Weimar lernten wir im Rahmen einer Stadtführung das Stadthaus, Marktplatz, das Rote Schloss, Fürstenhaus, Goethe Haus, List Haus, und das Deutsches Nationaltheater kennen. Der Abend klang mit einer Videopräsentation über Sitten und Gebräuche im schönen Vogtland aus.
Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück es durch das obere Vogtland nach Hammerbrücke zu der Spitzenstickerei Meinel. Unsere Damen waren nur schwer zur Weiterfahrt zu bewegen. In Markneukirchen besichtigten wir das Musikinstrumentenmuseum im "Paulus Schlösschen". Von Instrumenten aus dem 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart reicht die Sammlung. Plauener Spitze und Instrumente aus dem Musikwinkel tragen den Namen ihrer Region schon seit Jahrhunderten in die Welt. Nachmittags besuchten wir das Staatsbad Bad Elster, eines der ältesten deutschen Moorbäder. Ein weitläufiger Kurpark und eine schöne nostalgische Bäderarchitektur begeisterten uns.
Am dritten Tag führte uns unser Reiseleiter Tommi nach Reichenbach zur Göltzschtalbrücke - Wahrzeichen des Vogtlandes, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie verbindet Sachsen mit Bayern. Am Fuße der Brücke befindet sich die romantische "Ketzels Mühle". Nach einem Besuch der Stadt Plauen fuhren wir durch die einmalige Landschaft der Vogtländischen Schweiz zur Talsperre Pöhl. Während einer schönen Dampferfahrt waren wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Abends führte uns der Geschäftsführer des Hotels durch Falkenstein. Eine Andacht in der Kirche zum Hl. Kreuz Falkenstein wurde zum bleibenden Erlebnis.
Am vierten Tag machten wir einen Abstecher ins Erzgebirge. Es ging über Markersbach nach Annaberg-Buchholz mit Besuch der St. Annen Kirche. Anschließend beeindruckte uns das Technische Denkmal Frohnauer Hammer aus dem 17. Jahrhundert und seine Volksgalerie. Am Nachmittag besuchen wir bei herrlichem Wetter den 1.214 m hohen Fichtelberg bei Oberwiesenthal und hatten eine herrliche Aussicht über den Naturpark Vogtland/Erzgebirge. Unserer heutigen Reiseleiterin Anja vielen Dank, die uns umfassend und humorvoll über das Vogtland und Erzgebirge informierte. Abends fand in unserem Hotel ein Hutz`n Abend mit einer Trachtengruppe aus Oelsnitz statt. Uns wurde Bräuche, Trachten, Musik und Gedichte dargeboten. Viele Vogtländer haben sich nach der Wende wieder an regionale Traditionen angeknüpft. Wir hatten viel Spaß.
Nachdem wir vier Tages gutes Wetter hatten, durfte es am Rückreisetag ruhig regnen. Wir fuhren mit vielen Eindrücken und Erinnerungen in die Heimat zurück. Einen zweistündigen Zwischenaufenthalt machten wir in Leipzig, nachdem es uns und in Naumburg zu sehr geregnet hatte. Wohlbehalten kamen wir in den frühen Abendstunden wieder in Sievershausen an.



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