Die Herbsttour des Caravan-Clubs Mittelweser e.V. im ADAC in die Südeifel

Echternach Basilika
 
Echternach Stadtführung
Die diesjährige Herbsttour des CCMW stand unter dem Motto „Hopfen und Wandern in der Südeifel“ und fand auf dem Campingplatz „Prümtal“ in Oberweis statt. Das Teilnehmerfeld war mit 12 Einheiten gut besetzt. Außer den Clubmitgliedern aus Lehrte, Hannover und Hameln hatten sich diesmal auch Gäste aus Berlin und Hänigsen angeschlossen. Am Donnerstag wurde die Tour traditionell mit einem gemeinsamen Abendessen im Lokal am Campingplatz eröffnet. Im Laufe des Abends wurde der Programmablauf im Detail erläutert und man tauschte sich über die bisher unternommenen Reisen aus.
Am Freitag war die erste Wandertour angesetzt. Es ging mit Fahrgemeinschaften zum Naturparkzentrum Enzen. Hier erwartete uns der Revierförster um uns auf der Wanderung zu begleiten, die Gegend zu erläutern. Es gab vieles über Fauna, Flora Gesteinsformationen und Waldwirtschaft zu erklären. Die Tour führte über die Teufelsschlucht zur Liboriuskapelle in der Nähe von Echternach an der Kapelle angekommen erwartete die Teilnehmer eine Überraschung. Ein Mittags-Büfett mitten im Wald. Es gab Köstlichkeiten aus der Region, liebevoll zubereitet und angerichtet vom Gasthaus Herrig zum Genießen. Nach diesem Mahl war der Rückweg zu den Autos leicht zu schaffen.
Samstag wurde dann der zweite Punkt des Programms angeschnitten, Hopfen. Es wurde der Hopfenhof Dick in Holstrum angefahren. Hier erhielten wir Einblicke in die Arbeitswelt des Hopfenpflanzers. Aus erster Quelle erfuhren wir alles Wissenswerte zur Hopfenpflanze als Biergewürz, zum Hopfenanbau, zur Hopfenhalle, zur Erntetechnik, und schließlich zu den Weitervermarktungsmöglichkeiten. Auf dem Hof, dem Einzigen in der Eifel, wird der Aromahopfen für die Bitburger Brauerei produziert. Eine Kaffeetafel bildete den Abschluss des Tages.
Der Sonntag stand den Teilnehmern zur freien Verfügung und wurde für Touren in der näheren Umgebung genutzt, oder man blieb einfach in seinem Liegestuhl um das gute Wetter auszunutzen.
Der Montag stand unter dem Motto Kultur und Römer erleben. Es gab eine Stadtführung in Echternach (Luxemburg) und anschließend ging es zur Burg Beaufort, um sich den Verlauf der Geschichte näherbringen zu lassen.
Dienstag konnten wir dann testen ob unsere Kenntnisse über den Hopfen und seine 8000 Aromen korrekt umgesetzt waren. Wir besichtigten die Brauerei Zils in Naurath, eine kleine Gaststätten-Brauerei. Hier erklärte uns der Braumeister den Brauprozess und führte uns durch Brauräume mit Kesseln, Bottichen und der Abfüllanlage. Anschließend konnte das Bier probiert werden und ich muss sagen es mundete allen.
Am Mittwoch waren wieder die Römer dran, denen man in der Südeifel kaum entgehen kann. Stadtführung durch Trier, mit ihren historischen Bauten wie der „Porta Nigra“. Der Höhepunkt des Tages war der Besuch des Trierer Amphitheaters, in dieser Kampfarena zeigte der Gladiator Valerius uns die dunklen Gänge, Keller und Verliese und erzählte aus seinem Gladiatorenalltag. Man konnte das Blut fasst fließen sehen.
Donnerstag stand wieder ganz im Zeichen des Bieres. Brauereibesichtigung der Bitburger Brauerei. Was für ein Gegensatz zur Brauerei Zils. Hier wird das Braugeschäft industriell durchgeführt. Die Braumenge eines Tages ist um ein vielfaches grösser, wie die gesamte Jahresproduktion von Zils. Bei der anschließenden Probierrunde schmeckte das Bier auch hier vorzüglich. Der Abend klang mit einem Abendessen in der Brauereigaststätte aus.
Freitag war wieder Wandertag. Diesmal in der „Luxemburger Schweiz“. Die Wanderung führte auf einem9 Kilometer langen Rundweg um die malerische Stadt Larochette. Diesmal gab es am Wendepunkt der Tour, zum Bedauern der Teilnehmer, allerdings kein Mittagsbüfett. Zurück auf dem Campingplatz wurde das schöne Wetter ausgenutzt und wir saßen bis zum späten Abend vor den Wohnwagen und genossen den Sonnenschein.
Der Samstag war wieder Römer Tag. Stadtführung in Bitburg mit einem „echten“ Römer, der die Geschichte des Kastells Bitburg wieder lebendig machte. Am Abend traf sich die Gruppe wieder, um bei einem vorzüglichen Abendessen die Tour ausklingen zu lassen. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntag verabschiedeten sich die Teilnehmer, um entweder die Heimreise anzutreten, oder noch weitere Urlaubsziele anzusteuern.

Fotos: D. Heidrich, R. Grießbach
Weitere Infos und Fotos unter www.cc-mittelweser.de
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 18.10.2014
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