Bürgermeisterwahlkampf: SPD Vorstand erstaunt
Mit Erstaunen nahm die Vorstandschaft der Lauinger SPD die jüngsten Pressemitteilungen zur Kenntnis. Die erfolgreiche Arbeit von Bürgermeister Wolfgang Schenk der letzten 6 Jahre im Bereich der Gewerbeansiedlung sind bekannt. Somit ist die Neuansiedlung des Gewerbebetriebes in der Max Eyth Strasse wahrlich keine Überraschung mehr, sondern Produkt des Vertrauens der Gewerbetreibenden in die Stadt Lauingen ( siehe STO, V-Markt oder SAME). Weder die FDP noch deren Kandidat haben hier etwas dazu getan. Die angeblich so erfolgreiche Arbeit unter Bürgermeister Schenks Vorgänger (Lauingen, die Umweltstadt“) hat sich in Schall und Rauch aufgelöst, die Firma „Reymondis“, Umwelt-, Wasser- und Luftverschmutzer der ersten Güte, ist Gott sei dank nicht mehr vorhanden.
Die Sanierung der Schulen wird weiter voran gehen. Unverständlich ist deshalb die Verzögerungstaktik der FDP, die die vorbereitete Vergabe der neuen Heizungsanlage per Antrag wegen „ungenügender Vorbereitungszeit“ im Stadtrat vertagen ließ und in der Öffentlichkeit das Gegenteil behauptet. Bürgermeister Wolfgang Schenk wird den guten Weg, beide Schulhäuser unter Ausschöpfung aller Fördermittel zu sanieren, weiter vorantreiben.
Das Verkehrsproblem in der Innenstadt Lauingens kann erst angegangen werden, wenn die betroffenen Straßen in das Eigentum der Stadt Lauingen übergehen. Diese Tatsache und Vorgabe des Straßenbauamtes ist allen Fraktionen im Stadtrat bekannt. Wer, wie der Bürgermeisterkandidat der CSU fordert, dass die Altstadtstraßen saniert werden sollen, darf den Anliegern ihre daraus resultierenden hohen Kostenanteile nicht verschweigen und muss gleichzeitig erklären, mit welchen Haushaltsmitten er diese Maßnahmen finanzieren will. Das Innenstadtkonzept der Lauinger SPD bietet für die Verkehrsentlastung einige sehr positive, kostengünstige Ansätze, von denen einige (z.Bp. Schrägparkplätze Imhofstr.) schon umgesetzt sind.
Der Grundstückskauf Oberanger/Herzog Georg Str. soll nach Meinung der SPD von der Stadtverwaltung untersucht werden, ein eventueller Kauf des Grundstücks muss vom Stadtrat (sicher nach der Bürgermeisterwahl) erst noch beschlossen werden und hat mit dem Bauvorhaben der Elisabethenstiftung nichts zu tun, sondern dient einzig und allein der Verbesserung der Einfahrtssituation in diesem Bereich. Nach dem Verhalten des CSU Fraktionsvorsitzenden in einer der letzten Sitzungen muss an der Verwirklichung des in der Öffentlichkeit umstrittenen Rekonstruktionsversuches des Pfarrtores ernsthaft gezweifelt werden. Auf jeden Fall wird die SPD Fraktion die wiederholte Aufnahme der Baumaßnahme „Sanierung des Oberen Walls“ in den Haushalt 2010 beantragen.



Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .