"Rehragout" beim Kaffeenachmittag des Gesangvereins "Frohsinn" Lauingen

Gut aufgelegt zeigte sich der gemischte Chor des "Frohsinns" Lauingen bei seinem Nachmittagskonzert

Lauingen: Aula der Mittelschule | Unterhaltung im besten Sinne wurde am vergangenen Sonntagnachmittag in der Aula der Hyazinth-Wäckerle-Mittelschule geboten. Der Gesangverein "Frohsinn" hatte eingeladen und nach der Konzertstunde für Kaffee und Kuchen gesorgt. Bürgermeister Wolfgang Schenk dankte in seinem Grußwort den Verantwortlichen für den kulturellen Beitrag, den der "Frohsinn" bei seinen Auftritten leiste. Der 1.Vorsitzende des Vereins Günther Durner konnte MdL Georg Barfuß, Rektor Alfons Strasser, Ehrenchorleiter Karl Schneider und Mitglieder befreundeter Chöre begrüßen. "Unser Chor ist angetreten, um Ihnen, liebe Besucher, einen unbeschwerten Nachmittag mit Gesang und Instrumentalmusik zu bieten", betonte Durner. Dabei teilte sich der Chor das kurzweilige Programm mit dem "Collegium musicum", einem einheimischen Streichquartett mit sympathischen Einzelkönnern. Diesmal gab es dem Anlass entsprechend keine Klassik, sondern Raritäten aus der Zeit, als Johann Schrammel Wiener Gemütlichkeit verbreitete. "Wien bleibt Wien", "Du schwarzer Zigeuner", die "Sett-Quadrille" hießen die Titel, die mit der "kleinen Konditorei" sehr liebenswert dargeboten wurden. Als die Violinistinnen Iris Lutzmann und Heidrun Krech-Hemminger beim "Rehragout" gar noch Verse beisteuerten, war das Hörvergnügen vollkommen, zumal Jürgen Härtel (Viola) und Wolfgang Schneider( Cello) elegant grundierten.

Der gemischte Chor hatte sich gefällige homophone Liedbeiträge erarbeitet und dabei auf die Satzkunst unter anderen von Lorenz Maierhofer, Willy Trapp und Manfred Bühler vertraut. Mozarts "Kleine Nachtmusik" war ebenso darunter wie die Übersetzung des Studentenliedes "Gaudeamus igitur". Unter der engagierten Leitung von Sibylle Mathia sang der inspirierte Chor alles A-Cappella und zeigte damit große Disziplin, gutes Aufeinanderhören und Zuverlässigkeit. Bei "Hans, bleib da" pulsierte die Chorbegeisterung durch alle Stimmregister zu einem fulminanten Galopp. Im einzigen vom Klavier begleiteten Lied "Trinkt, trinkt" aus der Operette "Studentenprinz" von Sigmund Romberg servierte der "Frohsinn" einen schwungvollen Dreivierteltakt und animierte die Zuhörer zu langem Beifall.

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