Lohengrin popelt! - Curt Goetz im Stadeltheater

Wann? 15.11.2014 19:30 Uhr

Wo? Stadeltheater Lauingen, Wittelsbacherplatz 5, 89415 Lauingen DE
Mme de la Rocco (Moni Bandow) bezirzt Anwalt Cortez (Andy Straub)
 
Professor Nägeler (Helmut Weiß) ist entsetzt: Tochter Atlanta (Natalie Rieger) in den Fängen des jungen Ingenieurs Kraft (Jonas Remiger)
Lauingen: Stadeltheater Lauingen | „Das Haus in Montevideo“ von Curt Goetz im Stadeltheater Lauingen

Im altehrwürdigen Stadeltheater am Wittelsbacher Platz wuselt es geradezu in den letzten Wochen vor der Premiere zu „Das Haus in Montevideo“. Jede Menge Kinder spielen gemeinsam mit der erfahrenen Schauspielertruppe des Lauinger Ensembles in Curt Goetz‘ berühmter Komödie im alten Stil über Moral, Versuchung und Belohnung der Tugend.
Der züchtige Schulprofessor Traugott Hermann Nägler (Helmut Weiß), ein Moralapostel ersten Ranges, lebt in einer eigenen Welt der Prinzipien, was Moral, Verantwortungsbewusstsein und Selbstbeherrschung anbelangt. Nicht nur seine liebenswerte Gattin (Gerry Feller), sondern auch die zwölf Kinder müssen diese Erfahrung machen.
Als die älteste Tochter Atlanta (Natalie Rieger) von Näglers verstorbener Schwester ein Haus in Montevideo erbt, ist der moralisch integre Professor zunächst gar nicht erbaut – war seine Schwester doch das schwarze Schaf der Familie. Sie war schwanger geworden, ohne verheiratet zu sein. Doch gemeinsam mit Pastor Riesling (Leonhard Menz) gelingt es Marianne, ihren Mann zur Reise nach Montevideo zu überreden. Leider ist die lukrative Erbschaft an eine heikle Bedingung geknüpft, die den puritanischen Professor in tiefste Verzweiflung stürzt….
Berühmt geworden ist das Stück insbesondere durch die Verfilmung mit Heinz Rühmann. Das Stadeltheater bringt nun die Goetz‘sche Komödie unter der bewährten Regie des Münchener Schauspielers Andreas Haun auf die Bühne.
Curt Goetz, einer der brillantesten deutschsprachigen Komödienschreiber, gilt als unübertroffener Meister warmherzigen Humors. Der Grundtenor ist stets optimistisch und das, ohne Gefahr zu laufen, ins Kitschige abzugleiten.
Über manche Sentenzen wird man schmunzeln („Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf und gibt es verkehrt wieder.“), andere kommen ebenso einfach wie entwaffnend daher („Armut ist keine Schande - Reichtum auch nicht.“, „Wenn ich die Wahrheit sagen sollte, müsste ich lügen.“) und wieder andere beinhalten unüberhörbar kritische Töne („Der Erfinder der Politik war zweifellos der Vogel Strauß.“). Dabei steckt in nahezu jedem Spruch eine kleine (oder größere) Wahrheit und diese Wahrheiten sind ebenso zeitlos, wie es der Humor ist, der sie transportiert.
Über die Uraufführung des Stücks im Berliner Renaissancetheater schrieb seinerzeit ein Kritiker: „Wenn die Leute nicht vor Lachen gestorben sind, dann lachen sie auch heute noch!“
Gehen Sie doch mal lachen!

Premiere: Freitag, 3.Oktober , 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen:
Sa, 4.Okt. 19.30 Uhr; Fr 10. Okt. 19.30Uhr; Sa, 11. Okt. 19.30 Uhr; Fr., 17. Okt., 19.30 Uhr
Sa., 18.Okt., 19.30 Uhr; So, 2.Nov., 18 Uhr; Sa., 8.Nov., 19.30 Uhr; So, 9.Nov, 18 Uhr
Fr, 14. Nov., 19.30 Uhr; Sa, 15.Nov., 19.30 Uhr

Kartenvorverkauf
Preis: 12,50 Euro, im Vorverkauf 10,50 Euro
Bürgerbüro 09072/998138, Spedition Bezikofer 09071/9049
Online: www.stadeltheater.de, telefonisch 09072/920528(Laube)

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