„Herzlich willkommen, liebe Reisenden! Sie befinden sich auf den Bahnhof von Laucha. Legen sie sich bitte Ihre Nasenklammer und Scheuklappen an!“ So könnte eine Durchsage, auf dem Bahnhof von Laucha lauten.
Aber Rettung naht, es soll Umgebaut werden. Dann fällt auch der hässliche Tunnel weg!
Die Bahn hat offenbar kein Interesse ihre Bahnhöfe in einem ordentlichen Zustand zu halten. Wenn ich an Bad Kösen denke, fallen mir eine Gaststätte, Toiletten, 2 Kioske, Gepäckannahme und Fahrkartenschalter ein. Aber das ist Vergangenheit.
Der ICE-Bahnhof Naumburg hat zwar nach langer Zeit eine sanierte Toilettenanlage aber es hat sich bisher kein Pächter gefunden. So ist das Örtchen immer noch geschlossen. Die Überdachung am Bahnsteig 4/5 ist mit Holzbohlen abgestützt, sonst würde eventuell das Dach zusammenfallen.
Es sollen ja jetzt Fördermittel für die Unstrutbahn bereitstehen. Vielleicht bekommt der Bahnhof Laucha etwas ab.
Oje, dieser Bahnhof sieht ja wirklich unter aller Kanone aus, ei ei. Unsere Bahnhöfe in Meitingen/Augsburg sind dagegen richtig schön. Allerdings fahr ich immer von Meitingen nach Augsburg mit dem Zug an Gersthofen vorbei. Dieser Bahnhof sieht auch ganz schön abgef.... aus. Da sollte sich aber schleunigst was ändern.
@Ingeborg: Die DBAG lässt sich zu gerne an den großen Vorzeige-Bahnhöfen feiern und gibt dann auch noch mit riesigen Reisen-Zahlen an.
Dass ihr Feiern im Blick auf die Zuschüsse selten wirklich fair ist.
Und wenn in die Großstädte täglich etwa 50% der Einwohnerzahlen als Pendler einfallen, dann lässt sich schnell mit Zahlen glänzen.
Dass gleichzeitig täglich viel mehr Menschen in den kleinen "unbedeutenden" Stationen die Züge besteigen (denn irgendwoher müssen die Massen ja kommen), das wird von allen Seiten der Verantwortungsträger mit einer dicken Sicherheitskuppel verdeckt.
Ich vergleich das gerne mit dem Rhein oder der Donau oder... Deckeln wir alle kleinen Quellen rechts und links des Flusses ab, was bleibt dann vom großen Strom. Und doch muss bei jedem kleinen Bach peinlichst auf die Sauberkeit und gesunde Ökologie geachtet werden, andernfalls versifft der ganze Strom.
Im Umkehrschluss. Wenn die DBAG schon unbedingt alles behalten will (Schienen, Signale, Bahnhöfe, Bahnstrom...) dann soll sie auch endlich dafür sorgen, dass alles vom Zugang (Bahnhof) bis zum Abgang (Streckeninfrastruktur) die Kunden (damit auch die Frachtkunden) gerne auf die Bahn zurückgreifen.
DBAG = HILFE DIE KUNDEN KOMMEN
Krimifrage Nummer 1 nach Überbringung der Mordnachricht etc: "Wer macht so was?"
Genau, wer macht so was?
Der Bahnkonzern pinkelt nicht in die Unterführung, er setzt keine Häufchen, er schmeißt den Müll nicht neben den Eimer. Das machen Menschen, die sich dort aufhalten.
Möglicherweise würde ein stündlicher Reinigungsrundgang helfen, doch "wer soll das bezahlen?"... - Für den Zustand eines Bahnhofs sind alle verantwortlich, selbst jene, die ihn meiden, weil sie lieber Auto fahren.
Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, sollte man eh sortieren, und nicht den Kölner Hauptbahnhof mit einem Nebenstrecken-Stop vergleichen.
Betrachtet man aber gleichwertige Bahnstopps untereinander, so sieht man doch klare Unterschiede, die nicht zuletzt an der Mentalität der jeweiligen Bevölkerung liegen.
Ein positives Beispiel ist der Bahnhof Sontheim zwischen Memmingen und Mindelheim. Dort ist der Bahnhof noch bemannt, da die Schranken noch nicht vollautomatisch von München aus betätigt werden können. Mein früherer Nachbar arbeitet auch dort, und er sorgt nicht nur nach dem Rechten, sondern kümmert sich darüber hinaus um Blumenschmuck. Das macht er einfach so, nicht weil er dafür bezahlt wird. Ist doch schön, oder?
Ich habe 2 Bilder mit "gefällt mir" angekickt. Sieht nach einem netten Kleinbahnhof aus. Für die anderen bräuchte ich den Knopf "gefällt mir nicht". Leider sind wir Menschen "Schweine"
Ich fahre fast jeden Morgen und Abend mit der Unstrutbahn, bin also ein sogenannter "Pendler" und sehe dieses Dilemma auch - und ärgere mich!
Wie aber Gisela Fäustle (siehe Kommentar oben) so schön bemerkt, liegt es sicher nicht (nur) an der Bahn bzw. am Geld und fehlendem Personal.
Die Verursacher sollten sich echt schämen!!! Vielleicht sind sie zu Hause die Pingelichkeit in Person und schlagen nur im Dunkeln oder heimlich so über die Stränge. Leider ist es ja üblich geworden, dass man lieber weg sieht als einzugreifen, aber diejenigen, die da ihre Häufchen setzen oder die Pfützen hinterlassen, trifft man ja dann nicht mehr dort an.
Ich kenne den Bahnhof sogar noch, als ein sogenanntes "Knipserhäuschen" mit Kontrolleur an einer Seite zur Unterführung stand und man nur mit einer gültigen Fahrkarte oder einer Bahnsteigkarte den Bahnsteig betreten durfte, auch wenn man nur Reisende vom Zug abholen wollte. Die Bahnsteigkarte kostete 10 Pfennig. Das Häuschen war immer besetzt und das Bahngelände gepflegt - mit Blumenrabatten und ordentlichen Wegen anstatt mannshohem Unkraut zwischen den Gleisen. Da konnte man nicht einfach mal so auf die Bahnsteige spazieren oder sich dort unbefugt aufhalten.
Ronny Ullrich schreibt zwar, dass es Zeit wird, dass mit dem Umbau der Tunnel verschwindet. Aber es ist auch schade um dieses Bauwerk - man sollte bedenken, dass es kaum noch solche Unterführungen gibt. Auf der Unstrutbahnstrecke gibt es außer im Hauptbahnhof Naumburg nirgends so einen Tunnel zu den Bahnsteigen.
Und eigentlich ist er ja auch für die Fußgänger zum Stadtfeld eine schöne Abkürzung und Anbindung zum Stadtzenturm unserer Kleinstadt!
@Renate, sicher fällt für die Bewohner des Stadtfeld eine Akürzung weg.
Aber der der neue Verkehrsknotenpunkt ist für die Reisenden wesentlich komfortabler. Und wer auf Tourismus bauen will, muss auch Prioritäten setzen.
Wie soll ein Radwanderer sein Fahrrad vom Bahnsteig durch den Tunnel bekommen? Außerdem ist die neue Lösung auch behindertengerecht.
An Michael Stauner: da hilft nur: Zugfahren - und oft aussteigen: da kann man dann viele Bahnhöfe sehen, denn bei aller Liebe: auch wenn der da schlimm aussieht: Einer der schlimmsten ist er trotzdem nicht.
Wie wär es eigentlich als Gegenentwurf: Bilder von den schönsten Bahnhöfen? Damit beide Seiten der Medaille gezeigt werden.
Laucha an der Unstrut: Flugplatz | Seit den 1920er Jahren ist Laucha eines der Zentren der Sportfliegerei in Deutschland. Das Hauptgebäude der ehemaligen Reichssegelflugschule entstand in den 40er Jahren des 20.Jh., nachdem der seit einigen Jahren bereits betriebene Platz für Segelflugübungen 1937 zur Reichssegelflugschule wurde. Die besonderen thermischen Bedingungen über dem Kalksteinboden und der in Hauptwindrichtung gelegene Hang sorgen für beste...
Architekten und Bauleute haben sich reichlich Mühe gegeben und bauten einen neuen „Blickfang“ für das Unstruttal. Wollen wir hoffen, dass sowas dem Saaletal erspart bleibt!
LG Ronny
Freyburg: Zeddenbach | Unsere Himmelfahrt-Tour führte uns zum Lanz Bulldog-Treffen nach Zeddenbach.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es, mit der Burgenlandbahn, von Wangen nach Freyburg
Ab Freyburg, wanderten wir zur Mühle Zeddenbach. Hier fand ein Lanz-Bulldog-Treffen satt.
Neben alten Traktoren konnten auch Motoräder und PKW´s aus vergangenen Zeiten bestaunt werden.
Am 9. Dezember findet in Laucha ein Weihnachtsmarkt statt!
Nur hatten wir noch keinen Baum, aber schlau wie wir in Laucha sind fanden wir Ersatz! :-) siehe hier:http://www.myheimat.de/laucha-an-der-unstrut/freizeit/weihnachtlich-geschmueckter-marktplatz-in-laucha-d2472579.html
Der "Kleine" musste leider weichen und dem "Großen" platz machen. Fast wie im richtigen Leben. :-)
"Armer kleiner Baum, nun bist du weg und wir...
Heute wurden viele Autofahrer vom Schnee überrascht! Ich auch, aber was will man machen? Es gibt nur eine Lösung: "Fuß vom Gas"!
Wer ruhig fährt sieht auch die schönen Seiten des Winters - und die sind mir viel lieber als der Straßengraben! :-)
Laucha an der Unstrut: Mühlstraße | Nachdem die Wassermühle in Laucha grundhaft saniert wurde, bekommt sie jetzt 3 neue Stromgeneratoren. Dafür muss die Mühle trockengelegt werden um die Technik zu installieren. Dies wird in den nächsten Tagen passieren.