Bauanleitung Natur-Suchspiel (Foto: Oliver Woidtke)
Die Rudi-Rotbein-Gruppe des NABU Langenhagen präsentierte sich bei dem Fest "Natur am Turm", zu dem die im Naturschutz aktiven Gruppen Langenhagens anlässlich der "700 Jahre Langenhagen"-Feiern eingeladen hatten, mit verschiedenen kreativen Kinderspielen. Aus einem kleinen Schwimmbecken, das mit passenden Wasserpflanzen dekoriert war, angelten die Kinder geduldig Kärtchen mit Müll und Tieren, die nicht in einen naturnahen Teich gehören und lernten nebenbei einiges über heimische Tiere wie Molche und Frösche. Am Pflanztisch wurden gemeinsam mit Silke Brodersen Blumenmischungen in kleine Töpfe gesät, die die Kinder anschließend mit nach Hause nehmen durften. Wer seine Hände durch die lustigen Socken in die Fühlkiste steckte, konnte allerlei ertasten und in einem kleinen Zelt durften die Kinder u.a. in Naturführern schmökern. Knifflig wurde es beim Natur-Suchspiel, bei dem die jungen Besucher des Festes unter den Tontöpfen das passende Gegenstück zu Walnuss, Klette, Erlenkätzchen und Co. finden mussten.
Das Natur-Suchspiel ist leicht selbst zu basteln und kann immer wieder neu mit zu erratenden Gegenständen bestückt werden. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Für kleine Schleckermäuler könnten auf einem Kindergeburtstag z.B. paarweise Süßigkeiten versteckt werden, die von den Kindern gleich vernascht werden dürfen, wenn das passende Paar gefunden wurde. Probieren Sie es doch selbst einmal aus!
So wird das Suchspiel gebastelt:
Material
20 kleine Tontöpfe (Durchmesser 7cm), 4 Töpfe dienen hier als Ersatz, falls es während des Spielens Bruch geben sollte 1 Holzbrett (40 x 40cm), 18mm dick 9 Schrauben (3 X 30mm)
Gegenstände (in diesem Falle Früchte, Blüten etc. aus der Natur) zum Bestücken des Spieles
Lochsägenaufsatz für die Bohrmaschine Schmirgelpapier grob und fein Zollstock Bleistift Bohrmaschine Schraubendreher
Anleitung
Aus einem Holzbrett zwei Teile 40 x 40cm zurecht sägen.
Hilfslinien parallel zum Brettrand im Abstand von 5,9cm zur Kante ziehen.
Im Abstand von jeweils 5,9cm zum Rand mit einem Bleistift den Mittelpunkt des ersten zu sägenden Loches auf dem Brett markieren, das idealerweise an einer der vier Ecken des Brettes liegen sollte.
Von diesem Punkt aus 9,4cm zum nächsten Mittelpunkt ausmessen.
Hilfslinie parallel zur ersten im Abstand von 9,4cm ziehen und auch darauf die Mittelpunkte der zu sägenden Löcher markieren.
Wenn alle 16 Punkte markiert sind, dort jeweils mit einem kleinen Holzbohrer kurz vorbohren.
Lochsägenaufsatz (Größe 75 mm) auf der Bohrmaschine montieren, an den vorgebohrten Stellen ansetzen und 16 Löcher in das Brett bohren.
Mit grobem Schleifpapier ausgefranste Stellen glätten und mit dem feinen Papier nacharbeiten, damit sich die Kinder beim Spielen nicht an Splittern verletzen können.
Beide Bretter nun mit Schrauben der Größe 3 x 30 mm verschrauben.
Paare wie Nüsse oder Blüten suchen, in die Vertiefungen legen und anschließend mit den Tontöpfen abdecken.
Spielanleitung
Spieler 1 dreht zwei Töpfe um. Hat er ein passendes Paar gefunden, darf er die Töpfe zur Seite stellen und noch einmal raten. Wurde kein Paar aufgedeckt, ist der Gegenspieler am Zug. Gewonnen hat, wer am Ende des Spieles die meisten Töpfe auf seiner Seite hat.
Viel Spaß!
Tipp:
Die Anschaffung eines hochwertigen Lochsägenaufsatzes ist durchaus empfehlenswert. Wir mussten zwei Aufsätze umtauschen, da sie nach einigen gebohrten Löchern total verbogen waren.
@ Shima: Auf die Idee zu dem Spiel sind wir übrigens durch einen Beitrag von Günther im letzten Jahr gekommen. Ich freue mich, dass wir so an ihn erinnern können.
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