Marco Brunotte: Rauchmelder retten Leben!
Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter der SPD für Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel und baupolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, erinnert anlässlich des Tages des Rauchmelders daran, dass die CDU/FDP-Koalitionsfraktionen im Niedersächsischen Landtag einen entsprechenden Gesetzentwurf der SPD-Fraktion zur Ergänzung der Niedersächsischen Bauordnung seit fast einem Jahr „aussitzen“. Der Tag des Rauchmelders wird jedes Jahr von den deutschen Feuerwehren in der Zeit vom 9. bis 13. März veranstaltet. Zum einen wird für die freiwillige Installation dieser lebensrettenden und kostengünstigen Warngeräte geworben und zum anderen werden die Gesetzgeber daran erinnert, rechtliche Regelungen in die Bauordnungen ihrer Bundesländer aufzunehmen.
Marco Brunotte: „Ein trauriges Jubiläum der Untätigkeit. Jedes Jahr sterben in Niedersachsen bei Wohnungsbränden mehr als 50 Menschen. Hätte der Landtag aufgrund unseres Gesetzentwurfs gehandelt, hätten es in den letzten Monaten schon deutlich weniger sein können. Vielen Menschen wird zum Verhängnis, dass sie von giftigen Rauchgasen im Schlaf überrascht werden. Die Zahl der tragischen Todesfälle würde durch den Einbau von Rauchmeldern deutlich zurückgehen“, betont Brunotte. „Auch die Kosten stellen für Eigentümer und Mieter keine große Belastung dar.“
So macht sich der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag für eine Rauchmelderpflicht stark: „Freiwillige Appelle reichen leider nicht mehr aus. Mit unserem vorliegenden Gesetzentwurf hätte die Bauordnung schon lange ergänzt werden können. Wir gehen von der verpflichtenden Installation in Neubauanlagen aus, während wir für Altanlagen im vorigen Jahr eine Übergangsfrist für die Nachrüstung bis zum Jahr 2013 vorgeschlagen haben.“
Brunotte weist abschließend darauf hin, dass bereits sechs Bundesländer eine entsprechende gesetzliche Regelung haben. Auch in einigen dieser Länder regieren CDU und FDP. „Offensichtlich geht man dort mit dem Schutz von Menschenleben sorgfältiger um als in Niedersachsen“, sagt Marco Brunotte.


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