So berichtet die Nordhannoversche Zeitung in der aktuellen Freitagsausgabe.
Langenhagen: Hundeauslauffläche | In der aktuellen Ausgabe, Freitag, 17. Juni 2011, berichtet die Nordhannoversche Zeitung über den Protest von Hundehaltern in Langenhagen. Sie monieren, dass die Stadtverwaltung die Hundeauslauffläche im Stadtpark nicht mehr pflegen und mähen würde.
Die so gescholtene Stadt wiederum weist auf den Sparzwang der Kommune hin.
Und was meinen Sie? Diskutieren Sie mit uns. Die Kommentare oder Leserbriefe werden in den nächsten Tagen auch in der Nordhannoverschen Zeitung veröffentlicht.
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Die Komunen müssen sparen.
Diese Antwort ist die Allzweckwaffe aller Bürgermeister.
Ich frage mich nur, wenn die Stadt Langenhagen noch nicht einmal das Geld hat die Wiesen zu mähen, wobei man davon ausgehen kann das ein Rasenmäher bereits vorhanden ist da bis jetzt ja immer gemäht wurde und das Personal zur Bedienung auch fleissig jedem Monat sein Geld erhält, warum plant man dann an einem neuen, Millionen Euro verschlingendemSchwimmbad? Noch dazu gibt man dort immer wieder Geld für irgendwelche Planungen aus die sich dann ja wegen der leeren Kassen doch nicht realisieren lassen.
Oder will uns hier jemand verarschen?
Da wir nun ja schon herrausgefunden haben das es sich bei dem Problem mit dem mähen ja nur um das Benzin für den Rasenmäher handel kann, schlage ich vor der Bürgermeister geht die Sommermonate über zu Fuß, anstatt mit seinem Dienstfahrzeug (sicherlich kein 3L Lupo) durch die Gegend zu fahren und wir nehmen das gesparte Benzin für den Rasenmäher.
Achja, wenn der Gute dann schon mal mäht, dann bitte alle Flächen im "Stadtpark", denn dieser hat mit einer gepflegten Grünanlage nun so überhaupt nichts mehr zu tun!
In meinen Augen wird im Langenhagen Rathaus am Bürger vorbei regiert.
Der Bürgermeister Herr Fischer hat seine Halbwertzeit überschitten und man braucht frische, bodenständige, neue Leute.
Naja, eigenes Personal und Rasenmäher muss die Stadt ja nicht zwangsweise haben - heutzutage soll ja möglichst alles privatisiert werden.
Und beim Gegenrechnen hat jeder seine persönlichen Lieblingssachen, auf die er nicht verzichten möchte bzw. seine persönlichen Favoriten bei Einnahmen und Ausgaben (ich z.B. hätte nichts gegen ein Streichen von Kindergärten oder ein extremes Erhöhen der Bußgelder bei Rasern und Falschparkern, usw.)
Vielleicht könnten sich die Hundehalter zusammentun... einen Förder-Verein bilden...
Ich finde das nicht mähen eine Frechheit den Hundehaltern gegenüber. Bei jeder kleinenBeschwerde wird an die Hundewiesen verwiesen. Gepflegt werden sie aber nicht. Das paßt nicht zusammen. Ich schließe mich auch in manchen Punkten dem Beitrag von Frank Schulz an. Das mähen kann kein großer Akt sein und wie die Stadt auf solche Summen kommt ist mir fraglich. Das einzige was in Langenhagen noch klappt sind die Türen sonst nichts bzw fast nichts. Wenn ich am 11.9. wählen soll weiß ich nicht. Bisher hat keiner etwas vernünftiges vorzuweisen.
> Protest von Hundehaltern in Langenhagen. Sie monieren, dass die Stadtverwaltung die Hundeauslauffläche im Stadtpark nicht mehr pflegen und mähen würde.
Städter! Welchen Hund interessiert es denn, ob eine Wiese gemäht ist oder nicht?
Als nächstes kommt dann sicher die Forderung nach Bänken und Gartenzwergen. :-)))
"Städter! Welchen Hund interessiert es denn, ob eine Wiese gemäht ist oder nicht?
Als nächstes kommt dann sicher die Forderung nach Bänken und Gartenzwergen. :-)))"
Man muss seinen Hund ja beaufsichtigen und in dem heohen Gras fängt nicht nur der Hund sich eine menge Zecken ein. Dazu kommt dann noch das man einen kleinen Hund in dem Gestrüpp nicht mehr sehen kann und das Gelände nur mit einem dünnen Draht eingezäunt ist. Alles nicht so schlimm, wenn dann nicht noch die überaus netten Mitarbeiter des Ordnungsamtes, aufmerksam wie sie sind, nicht auch noch gleich eine Ordnungsstrfe verhängen würden wenn der Hund mal 3 m von der Hundewiese entfernt ohne Leine angetroffen wird.
Diese Diskussion läuft nun schon seid Monaten und kommt keinen Schritt weiter. Von Seiten der Hundehalter wird gefordert, wobei niemand bereit ist auch etwas zu geben. Ich bin selbst auch Hundehalter, der die Freilaufflächen nutzt - auch die nicht gemähten. Während der Brut- und Setztzeit bleibt der Hund an der Leine und natürlich, - da ich nicht gegen die Verordnung zur Gefahrenabwehr der Stadt Langenhagen verstoßen möchte - auch nach dieser Zeit.
Hunde brauchen Bewegung und soziale Kontakte - Prima ich auch! Also bewege ich mich mit meiner Hündin und während diese gelegendlich mit anderen Hunden in Kontakt kommt - mal länger mal kürzer - kann ich mit den Besitzern in Kontakt kommen. Wenn ich wollen würde, dass die Freilauffläche gemäht wird, würde ich vielleicht versuchen gemeinsam mit anderen Hundehaltern die Pflege der Fläche zu organisieren. Ich bin überzeugt, dass die Stadtverwaltung ein solches Engagement zu schätzen wissen würde. Meine Hündin hat aber keine Probleme mit hohem Gras und Zecken sammelt sie auch so regelmäßig ein. (Die tägliche Kontrolle nach Zecken gehört für mich ebenso zur artgerechten Hundehaltung, wie das tägliche Füttern!)
Liebe Mithundefreunde, statt immer nur zu fordern was die Stadt zu tun oder zu lassen hätte, sollten wir unsere Energie vielleicht darauf verwenden selbst dort zuzupacken wo es stört. Vielleicht sollten wir auch zur Abwechslung einmal dankbar sein für das, was die Stadtverwaltung für uns Hundehalter getan hat, denn es gibt keine rechtliche Verpflichtung Freilaufflächen für Hunde auf Kosten des Steuerzahlers zur Verfügung zu stellen und zu pflegen. Und um das immer wieder auftauchende Argument "ich zahle ja Hundesteuer" zu kommentieren: Die Hundesteuer ist wie die meisten Steuern nicht an konkrete Gegenleistungen geknüpft. Sie landet im großen Topf und wird auf alle Maßnahmen verteilt. Über Sinn und Unsinn dieser Verteilung kann man trefflich streiten. Das ist aber ein Thema, das nichts mehr mit Hunden, Freilaufflächen und die damit zusammenhängenden Themen zu tun hat.
Zum Schluss an die Dörfler: Die Freilauffläche im Stadtpark hat sogar zwei Sitzbänke! Wir brauchen noch Gartenzwergspenden ;o)
> "Während der Brut- und Setztzeit bleibt der Hund an der Leine und natürlich, - da ich nicht gegen die Verordnung zur Gefahrenabwehr der Stadt Langenhagen verstoßen möchte - auch nach dieser Zeit."
Also wenn man in der Stadt eine Leinenpflicht praktiziert und gleichzeitig die Freilaufflächen vernachlässigt oder es ggf. gar keine gibt, dann sollte man wenigstens die dumme Anleinpflicht ausserhalb der Orte abschaffen.
Ja, aber die gibt es nicht überall oder wenn, sind sie wohl nciht immer nutzbar... ausserdem wurde hier noch eine generelle Leinenpflicht erwähnt...
Wenn das so auftaucht, sollte man halt die Leinenpflicht im Grünen aufheben.
Millionen Kätzchen killen Millionen Vögel - da fällt ein wegen hündischem Buh! in Ohnmacht fallender Flattermann mehr auch nicht ins Gewicht.
> "Wenn es jedoch eigens für Hunde eine Fläche gibt, dann greift doch hier der Leinenzwang nicht - wäre doch Quatsch, oder?"
Ja, aber hier gehts doch um eine Fläche, die nicht genutzt werden kann (und anderswo gibt es halt gar keine) - und wenn dann noch eine städtische Leinenpflicht besteht, könnte man eben ausserhalb der Stadt die eh überflüssigen Leinenpflichetn aufheben.
> "Katzen sind eben Streuner und "dürfen" alles"
Wenn sie unkontrolliert streunen, haben sie keinen Halter oder wurden (zumindest temporär) ausgesetzt. Gilt bei Hunden doch auch.
Nun ist es nicht so, dass die Stadt Langenhagen überhaupt keine Rasenflächen mehr mäht. Warum plötzlich nicht mehr die Hundebereiche? Worum geht es also wirklich? Etwa ums Prinzip. Zum einen benötigen wir eine für die unterschiedlichen Hundegrößen angemessene Pflege der Flächen, zum anderen eine örtliche und dabei sogar vorbildliche Organisationsform zur laufenden Pflege.
Möglicherweise benötigt man für die kleinen Hunde eine andere Grashöhe als für die großen Hunde, die auch noch bei 80 cm Grashöhe lustig herumhüpfend zu sehen sind. Es kann doch nicht so schwer sein, die Freilaufflächen angemessen zu umgrenzen und jeweils im vorderen Bereich auch so zu mähen, dass die Schoßhündchen nicht verloren gehen.
Es muss aber noch mehr passieren: In Langenhagen leben einige arbeitslose Gärtner und seit ein paar Monaten gibt es das Konzept der Bürgerarbeit, um soziale Härten abzufedern und möglichst viele Bürger sozialversicherungspflichtig einzugliedern. Das Mähen derartiger Flächen ist doch eine typische zusätzliche Arbeit, aber es passiert nichts. Es muss ja nicht immer die teure Verwaltung sein. Als Träger einer Maßnahme "Gestaltung und Pflege von Hundeauslaufflächen" könnte man sich auch das Tierheim Krähenwinkel bzw. den dortigen Trägerverein vorstellen. Die davon begünstigten Hundeeigentümer werden sicherlich gerne etwas spenden, wenn endlich mal etwas zur Verbesserung ihrer Situation passiert. Also nicht nur lamentieren, anschieben.
Naja, ich kann schon verstehen, dass die Leute sauer sind - allein schon, weil man als Hundehalter viel Geld zahlen muss und dann kriegt die Kommune nicht mal hin, vollmundig angebotene Flächen nicht mal zu pflegen...
> "seit ein paar Monaten gibt es das Konzept der Bürgerarbeit, um soziale Härten abzufedern und möglichst viele Bürger sozialversicherungspflichtig einzugliedern. Das Mähen derartiger Flächen ist doch eine typische zusätzliche Arbeit"
Also wenn, sollte man normal und gut bezahlte, reguläre Jobs schaffen, aber nicht Arbeitslose mit dieser mies bezahlten Zwangsarbeit ausnutzen.
Die Leute haben doch schon "angeschoben". Die Fläche wurde eingerichtet.
Nun wird sie aber vernachlässigt und das wird kritisiert. Und das Geld wurde auch schon gezahlt - vom Steuerzahler und vom Hundesteuerzahler.
> Man muss seinen Hund ja beaufsichtigen und in dem heohen Gras fängt nicht nur der Hund sich eine menge Zecken ein.
Zecken holt man sich auch gerne im gepflegten Eigenheimgarten. Z.B. sind Igel, die man ja gerne im Kompost hat und sich dann eines naturnahen Gartens rühmt, wahre Zeckenmutterschiffe. ;-)
> Die Fußhupen werden im hohen Gras ganz sicher verschwinden.
Auf dem Zeitungsfoto sind sie noch gut zu sehen, und die Hundehalterin im Bild macht auch ein fröhliches Gesicht. ;-)
> dann kriegt die Kommune nicht mal hin, vollmundig angebotene Flächen nicht mal zu pflegen
Als was wurden die Flächen denn angeboten? Als Golfplätze oder als Hundewiesen?
> Nichtsdestotrotz könnten sich die Hundebesitzer und Nutzer dieser Freilaufflächen mal zusammentun (meinetwegen auch einen Verein gründen, hier gibt es den) und dann gemeinsam versuchen, eine Lösung zu finden. An fehlenden Rasenmähern dürfte es nicht liegen.
Das sehe ich auch so. Es ist eine verbreitete Unsitte, bei kleinen Mängeln nach der Obrigkeit zu rufen. Wenn einen etwas stört, was leicht zu beheben wäre, warum dann nicht einfach aktiv werden?
> "Es ist eine verbreitete Unsitte, bei kleinen Mängeln nach der Obrigkeit zu rufen"
Die Obrigkeit schränkt aber den Freilauf total ein, da neben dem städtischen auch der ausserstädtische Leinenzwang gilt - und hier halt eine angebliche Freilauffläche angeboten wird. Da finde ich es normal, wenn man der Obrigkeit auch mal auf den Zahn fühlt.
Wenn die Obrigkeit kein Geld mehr hat, soll sie halt das Freilaufen wieder erlauben - mindestens ausserhalb des städtischen Gebietes - das kostet keinen Cent.
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
Es gibt den Leinenzwang, und zum Ausgleich gibt es Freilaufflächen.
Ich habe hier aber nicht gelesen, dass die Freilaufflächen zugesicherte Eigenschaften haben sollen. Diese scheinen von den Benutzern "dazugewünscht" zu sein.
> "Ich habe hier aber nicht gelesen, dass die Freilaufflächen zugesicherte Eigenschaften haben sollen. Diese scheinen von den Benutzern "dazugewünscht" zu sein."
Frank Schulz z.B. hat ein Problem geschildert: Bei kleinen Hunden gibt es keine Sichtkontrolle - ausserdem ist das Gelände nicht eingezäunt - und ausserhalb lauert die Stadt, um unangeleinte Hunde zu erwischen...
Also besonders nutzbar scheint das nicht zu sein...
> "Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Es gibt den Leinenzwang, und zum Ausgleich gibt es Freilaufflächen."
Wenn man den Leuten alle Möglichkeiten raubt, bis auf eine kleine Fläche, dann sollte man die Fläche auch vernünftig anbieten. Immerhin wird auch kräftig kassiert bei den Hundehaltern.
Und was spricht dagegen, ausserhalb der Orte den Leinenzwang abzuschaffen, wenn man ihn in den Orten behalten will und es bezüglich Freilaufflächen immer Probleme gibt (sofern es sie überhaupt gibt)?
Nix.
Das kostet nix.
Macht keine Probleme.
Also...
Die Nordhannoversche Zeitung berichtet in der Ausgabe am Sonnabend, 9. Juli, erneut über das Thema, da die Welle der Empörung über die ungemähten Hundeauslaufflächen in Langenhagen größer wird. Hinzu kommt, dass das Angebot mehrerer Bürger, die Wiesen kostenlos zu bearbeiten, von der Stadt wegen geltender Gesetzeslage abgelehnt werden musste. Zu allem Überfluss ist auf einer der ungepflegten Auslaufflächen jetzt auch noch das vor allem bei Pferdehaltern gefürchtete, da giftige Jakobskreuzkraut entdeckt worden ist.
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> "Zu allem Überfluss ist auf einer der ungepflegten Auslaufflächen jetzt auch noch das vor allem bei Pferdehaltern gefürchtete, da giftige Jakobskreuzkraut entdeckt worden ist."
Das dürfte aber auf einer HUNDEauslauffläche keine Probleme darstellen ;)
Hallo Andreas,
doch es stellt tatsächlich ein ernstzunehmendes Problem dar. Denn von dort kann es sich weiter ungehindert ausbreiten, wenn es nicht entsprechend - vor dem Aussamen natürlich - abgemäht wird.
Ich habe jetzt nicht gezählt, wie viele Giftpflanzen in der linken Spalte aufgeführt sind, würde aber dafür plädieren, einfach großflächig alles zu planieren, zu betonieren und grün anzustreichen. :-)))
Denn wenn man auch noch die Pflanzen einbezieht, die für Bienen, Schafe, Rinder und Menschen ... giftig sind, dann bleibt ja nicht mehr viel übrig. ;-)
P.S.: Ich habs ja geahnt, jetzt rollt der JKK-Hype. ;-)
Da hat Langenhagen wunderbare Flächen, die durch Verwucherung keine optischen Anreiz mehr bieten. Ich schäme mich für die politische Entscheidung. Vielleicht sollte das Thema auch mit einer Bürgerbefragung entschieden werden. Das ist zwar nicht ganz ernst gemeint, doch es könnte eine zunehmnde Unzufriedenheit mancher Volksvertreter wiederspiegeln.
Nene, es hilft nur eines: flächendeckend wech mit dem Wildwuchs.
Die Futter-Multis verkaufen uns dann zu gerne die optimale Nahrung für unsere Nutztiere. ;-)
Das gefährliche an dem Kraut ist, dass es auch noch im Heu giftig ist und da merken die Tiere nichts mehr davon. Auf einer frischen Wiese mit dem Kraut gehen die Pferde in der Regel nicht an die Pflanze.
Diese "informative" und überaus "sachliche" Seite/Organisation ist doch bekannt ;)
Allein "Humangefährdung" ist ein lustiger Punkt.
Ich glaube daher immer noch, dass es ein lustiger Fake sein könnte (vergl. Bonsai-Kitten-Seiten ;))
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